Simon Werle
Autor/in · 6 Bücher
Simon Werle, geboren 1957 im Saarland, ist Autor und Übersetzer. Er studierte Romanistik und Philosophie in München und Paris und übertrug unter anderem Theaterstücke von Bernard-Marie Koltès, Jean Genet, Marguerite Duras und Samuel Beckett sowie Operntexte und Tragödien ins Deutsche. Für seine Übersetzertätigkeit und seine Nachdichtungen von Racines Tragödien erhielt er 1988 den Paul-Celan-Preis und 1992 den Johann-Heinrich-Voß-Preis. Sein Roman „Schnee der Jahre“ wurde 2003 mit dem Tukan-Preis der Stadt München ausgezeichnet. Für seine Baudelaire-Übersetzung „Die Blumen des Bösen“ erhielt er 2017 den Eugen-Helmlé-Preis; 2020 wurde er für Neuübersetzungen von Baudelaires Gedichten und Prosagedichten mit dem Paul-Scheerbart-Preis geehrt.