Edmund Husserl
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Edmund Husserl (1859–1938) war ein Philosoph und Begründer der Phänomenologie. Er studierte Mathematik, Astronomie, Physik und Philosophie in Leipzig und Berlin, promovierte in Wien und habilitierte sich in Halle bei Carl Stumpf. 1906 erhielt er eine Professur in Göttingen, 1916 folgte er einem Ruf an die Universität Freiburg. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen „Ideen zu einer reinen Phänomenologie“ (1913) und „Die Krisis der europäischen Wissenschaften“ (1936). Seine unveröffentlichten phänomenologischen Analysen umfassen rund 45.000 Seiten in Gabelsberger-Stenografie. Husserl wurde 1859 in Prossnitz als Sohn einer jüdischen Tuchhändlerfamilie geboren und starb 1938 in Freiburg.
