Romain Rolland

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Romain Rolland (1866–1944) war ein französischer Schriftsteller, Dramatiker, Essayist und Musikwissenschaftler. Er studierte an der École normale supérieure und beschäftigte sich früh mit Literatur, Musik und Geschichte. Internationale Bekanntheit erlangte er mit dem zehnbändigen Romanzyklus „Jean-Christophe“ (1904–1912), der das Leben eines fiktiven Komponisten schildert. Während des Ersten Weltkriegs veröffentlichte er den pazifistischen Essay „Au-dessus de la mêlée“ (1914) und wurde zu einer wichtigen Stimme der internationalen Friedensbewegung. Zu seinen weiteren Arbeiten zählen Biografien, unter anderem über Beethoven und Tolstoi. 1915 erhielt Rolland den Nobelpreis für Literatur.

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