Moshe Zimmermann

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Moshe Zimmermann (geb. 1943 in Jerusalem) ist ein israelischer Historiker und Publizist. Nach einem Studium der Geschichte und Politologie in Jerusalem und Hamburg promovierte er 1977 an der Hebräischen Universität Jerusalem. Dort lehrte er Neuere beziehungsweise deutsche Geschichte und leitete von 1986 bis 2012 das Richard-Koebner-Zentrum für Deutsche Geschichte. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Nationalismus und Antisemitismus, die deutsch-jüdische Geschichte, deutsch-israelische Beziehungen sowie die Kulturgeschichte des Sports. Zu seinen Veröffentlichungen gehören „Deutsche gegen Deutsche“ (2008) und „Die Angst vor dem Frieden“ (2010). Zimmermann erhielt unter anderem den Humboldt-Preis (1993), den Jakob- und Wilhelm-Grimm-Preis (1997) und den Lessing-Preis für Kritik (2006).

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