Michel Foucault
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Michel Foucault (1926–1984) war ein französischer Philosoph, Soziologe und Ideenhistoriker. Er studierte Philosophie und Psychologie in Paris und lehrte unter anderem in Lille, Clermont-Ferrand und an der Universität Vincennes. 1970 wurde er Professor für die Geschichte der Denksysteme am Collège de France in Paris. Foucault gilt als maßgeblicher Vertreter der Diskursanalyse. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Wahnsinn und Gesellschaft“ (1961), „Die Ordnung der Dinge“ (1966) und „Überwachen und Strafen“ (1975), in denen er unter anderem den gesellschaftlichen Umgang mit Wahnsinn, Wissen und Strafpraktiken untersuchte. Er starb 1984 in Paris an den Folgen einer HIV-Infektion.
