Marcel Reich-Ranicki
Autor/in · 18 Bücher
Marcel Reich-Ranicki (1920–2013) war ein polnisch geborener deutscher Literaturkritiker und Publizist. 1929 zog seine Familie nach Berlin; 1938 wurde er nach Polen deportiert. Er überlebte das Warschauer Ghetto und floh 1943 mit seiner Frau Teofila in den Untergrund. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er zunächst im polnischen diplomatischen Dienst, bevor er sich der Literaturkritik widmete. Von 1973 bis 1988 leitete er die Literaturredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Große Bekanntheit erlangte er als Leiter des ZDF-Literaturformats »Das Literarische Quartett« (1988–2001). Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen »Deutsche Literatur in West und Ost« und die Autobiografie »Mein Leben« (1999). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrendoktorwürden, darunter den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main (2002).
