Liselotte Welskopf-Henrich

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Liselotte Welskopf-Henrich (1901–1979) war eine deutsche Schriftstellerin und Wissenschaftlerin. Während der NS-Herrschaft war sie am antifaschistischen Widerstand beteiligt. Bekannt wurde sie vor allem durch den sechsteiligen Indianerroman „Die Söhne der Großen Bärin“, dessen Urfassung 1951 erschien, sowie durch den Roman „Nacht über der Prärie“ (1966) und vier weitere Bände zur Lebenswelt der nordamerikanischen Reservationsindianer. Seit 1960 war sie Professorin für Alte Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und seit 1962 Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Die Oglala verliehen ihr den Ehrennamen Lakota-Tashina („Schutzdecke der Lakota“).

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