Klabund
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Klabund (eigentlich Alfred Henschke, 1890–1928) war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Nachdichter. Er studierte Philosophie, Philologie und Theaterwissenschaft in München, Berlin und Lausanne, brach das Studium jedoch ab und arbeitete anschließend als freier Schriftsteller. Sein Werk umfasst Gedichte, Erzählungen, Romane, Dramen und literaturgeschichtliche Schriften. Bekannt wurde er auch für Nachdichtungen aus dem Chinesischen und Japanischen. Sein 1925 veröffentlichtes Drama „Der Kreidekreis“ wurde zu einem der meistgespielten Bühnenstücke der Weimarer Republik und inspirierte später Bertolt Brechts „Der kaukasische Kreidekreis“. Das Pseudonym „Klabund“ setzt sich aus „Klabautermann“ und „Vagabund“ zusammen.