Jacques Derrida
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Jacques Derrida (1930–2004) war ein französischer Philosoph, der in El-Biar bei Algier geboren wurde und in Paris starb. Er studierte an der École Normale Supérieure und lehrte zunächst an der Sorbonne, später als Professor für Philosophiegeschichte an der École Normale Supérieure. Ab 1983 war er zudem Forschungsdirektor an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris. Derrida gilt als Begründer und bedeutendster Vertreter der Dekonstruktion. Sein Denken zu Zeichen, Text und Schrift prägte die zeitgenössische Philosophie und Literaturwissenschaft. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Grammatologie“, „Die Schrift und die Differenz“ und „Die Stimme und das Phänomen“, die 1967 erschienen. Während seines Militärdienstes in Algerien unterrichtete er Englisch und Französisch.
