Henri Bergson
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Henri Bergson (1859–1941) war ein französischer Philosoph. Nach seinem Studium an der École Normale Supérieure arbeitete er zunächst als Gymnasiallehrer und widmete sich zugleich wissenschaftlichen Studien. 1900 wurde er Professor am Collège de France; 1914 wurde er in die Académie française aufgenommen. Zu seinen wichtigsten Werken zählen „Zeit und Freiheit“ (1889), „Materie und Gedächtnis“ (1896) und „Schöpferische Evolution“ (1907). Bergson prägte die Lebensphilosophie und befasste sich insbesondere mit Zeit, Bewusstsein, Intuition und Kreativität. 1927 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
