Arnold Zweig

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Arnold Zweig (1887–1968) war ein deutscher Schriftsteller. Er studierte Germanistik, moderne Sprachen, Philosophie und Psychologie in Breslau, München und Berlin. Bekannt wurde er mit den „Novellen um Claudia“ (1912). Im Ersten Weltkrieg diente er zunächst als Armierungssoldat und arbeitete ab 1917 als Schreiber und Zensor in der Presseabteilung Ober-Ost. Zu seinen bedeutendsten Werken zählt der Romanzyklus „Der große Krieg der weißen Männer“, darunter „Der Streit um den Sergeanten Grischa“ (1927), „Junge Frau von 1914“ (1931) und „Erziehung vor Verdun“ (1935). Weitere bekannte Werke sind „De Vriendt kehrt heim“ und „Das Beil von Wandsbek“. Von 1933 bis 1948 lebte Zweig im Exil in Palästina. Nach seiner Rückkehr nach Berlin war er bis 1953 Präsident der Akademie der Künste und des deutschen PEN-Zentrums.

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