Aleida Assmann
Autor/in · 20 Bücher
Aleida Assmann (*1947 in Bethel bei Bielefeld) ist eine deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Sie studierte Anglistik und Ägyptologie in Heidelberg und Tübingen, promovierte 1977 und habilitierte sich 1992. Von 1993 bis zu ihrer Emeritierung lehrte sie Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz; zudem war sie als Gastprofessorin und Forscherin an Universitäten in den USA und Europa tätig. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Ägyptologen Jan Assmann, gründete sie den Arbeitskreis „Archäologie der literarischen Kommunikation“ und prägte den Begriff des „kulturellen Gedächtnisses“. Zu ihren wichtigsten Werken zählen „Erinnerungsräume“, „Der lange Schatten der Vergangenheit“ und „Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur“. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Max-Planck-Forschungspreis, den Balzan-Preis und 2018 gemeinsam mit Jan Assmann den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
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