Albert Londres

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Albert Londres (1884–1932) war ein französischer Journalist und Reporter. Während des Ersten Weltkriegs berichtete er für „Le Matin“ und „Le Petit Parisien“ von verschiedenen Fronten. In den 1920er-Jahren unternahm er als Auslandsreporter Reisen durch Europa, die Sowjetunion, Japan, Afrika und China. Er verfasste Reportagen über Strafsysteme, politische Gewalt, Irrenhäuser, die Tour de France und Mädchenhandel und gilt als einer der Wegbereiter des investigativen Journalismus in literarischer Form. Auf der Rückfahrt von Shanghai, wo er über organisierte Kriminalität recherchiert hatte, kam er 1932 bei einem Schiffsunglück im Golf von Aden ums Leben. Der seit 1933 vergebene Prix Albert Londres erinnert an ihn und zählt zu den renommiertesten französischen Journalistenpreisen.

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