Rejlanders Begleitbrief -- Erster Brief : Einen Langen Arm Machen -- Zweiter Brief : Schöner Sein, Anders Sein -- Dritter Brief : Schweben Und Fliegen -- Vierter Brief : Liebe Finden -- Fünfter Brief : Unsichtbar Werden -- Sechster Brief : Durch Wände Gehen -- Siebter Brief : Für Sekunden Aus Stahl Sein -- Achter Brief : Gedanken Lesen -- Neunter Brief : Geld Schaffen -- Zehnter Brief : Menschen Blühen Lassen -- Elfter Brief : Weisheit Erlangen -- Zwölfter Brief : Der Welt Adieu Sagen -- Nachwort Von Waldemar Iii. Sten Nadolny.
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Das Glück des Zauberers
von Sten Nadolny
Rejlanders Begleitbrief -- Erster Brief : Einen Langen Arm Machen -- Zweiter Brief : Schöner Sein, Anders Sein -- Dritter Brief : Schweben Und Fliegen -- Vierter Brief : Liebe Finden -- Fünfter Brief : Unsichtbar Werden -- Sechster Brief : Durch Wände Gehen -- Siebter Brief : Für Sekunden Aus Stahl Sein -- Achter Brief : Gedanken Lesen -- Neunter Brief : Geld Schaffen -- Zehnter Brief : Menschen Blühen Lassen -- Elfter Brief : Weisheit Erlangen -- Zwölfter Brief : Der Welt Adieu Sagen -- Nachwort Von Waldemar Iii. Sten Nadolny.
Aktuelle Rezensionen(1)
In „Das Glück des Zauberers“ von Sten Nadolny, lesen wir die Briefe eines Großvaters an seine Enkelin, in denen er ihr als Zauberer und mit über 100 Jahren seine Erfahrungen, Weisheiten und Ratschläge mitteilt. Es ist die Geschichte eines Mannes, der das 20. Jahrhundert auf seine ganz eigene Weise erlebt und durchlebt hat. Nadolnys Geschichte als einen virtuosen Roman über das 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, wie es auf dem Buch steht, halte ich für übertrieben. Die Lebensgeschichte hangelt sich anhand historischer Ereignisse vorwärts. Man hat beim Lesen das stetige Gefühl, dass diese nur dazu dienen, die Vielzahl an Geschichten, Ratschläge und Weisheiten des Großvaters unterzubringen. Man bekommt immer wieder Ausschnitte, kleine Schnipsel einer Geschichte vor dem geistigen Auge zu sehen, die für sich allein hübsch anzusehen sind, aber zu schnell wieder verblassen, als dass sie einen in Erinnerung bleiben. Die Personen werden nicht greifbar und bleiben einem zum großen Teil verschlossen. Immer wieder werden Dinge angesprochen und dem Leser vor die Füße geworfen, ohne dass darauf weiter eingegangen wird. Stattdessen wird einfach weiter erzählt. Das Handeln und Denken, die Intentionen dahinter werden nicht erkennbar und der Erzähler wirkt durch seinen leichten, unaufgeregten Erzählton wie ein alter Opa, der seiner Enkelin gut gemeinte Ratschläge zum Leben geben will und ihr von „früher“ erzählt. Fließend lässt der Autor die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Unwirklichkeit verschwimmen. Der Zauber ist mal als Metapher zu verstehen und dann gleich darauf muss man diese Idee wieder verwerfen, was dem Lesegenuss nicht unbedingt förderlich ist. Ich habe das Buch ungern gelesen. Immer wieder musste ich es aus der Hand legen. Die Thematik des Zaubers konnte mich hier nur wenig begeistern und die Geschichte war mir zu flach. Zwar gibt es durchaus immer wieder mal kleine Amüsements, diese konnten das Buch für mich aber nicht attraktiver machen.