Recommendations based on ""... weil Gott es so will""

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

By Annabel Abbs

In diesem inspirierenden Buch stellt Annabel Abbs Künstlerinnen vor, die ein tiefes Bedürfnis nach Freiheit und Unabhängigkeit hatten. Und sie geht der Frage nach, warum das Unterwegssein in der Natur gerade für Frauen so beglückend ist. Sie eroberten sich eine Freiheit, die bislang Männer vorbehalten war. Sie besaßen den Mut, einsame Landschaften zu durchwandern. Sie gingen allein zu Fuß, um ihre Unabhängigkeit zu behaupten. Simone de Beauvoir war als junge Frau stundenlang auf den einsamen Küstenwegen bei Marseille unterwegs. Die Malerin Georgia O’Keeffe durchschritt mit ihrem Skizzenbuch die schier endlose Ebene bei Amarillo. Die schottische Schriftstellerin Nan Shepherd lief barfuß und oft bei Nacht durch die Cairngorm Mountains und nahm die Schönheit der Natur mit allen Sinnen auf.

By Kirsty Loehr

Witzig, salopp, frech und liebevoll zugleich beschreibt die britische Autorin die Lebensgeschichten und -realitäten queerer Frauen (...).

By Melanie Jahreis

Wer hat die Solarenergie erfunden? Den Paketfallschirm und die Einbauküche? Das kleine Schwarze, die Wegwerfwindel und das Champagner- Rüttelpult? Das Fertighaus, die Drahtlostechnologie, die Umweltbewegung und den Matilda-Effekt? Es waren Frauen - rebellische Geister mit einem ausgeprägten Hang zur findigen Problemlösung. Melanie Jahreis, Kuratorin am Deutschen Museum, erzählt ihre unwiderstehlichen Geschichten. Sie machen Mut, verrückte Träume zu haben, sich hohe Ziele zu stecken und entschlossen dem eigenen Weg zu folgen. Eine inspirierende Lektüre für junge Leserinnen und Leser ab 12 Jahren, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Kongenial illustriert von Katinka Reinke. Mit: Virginia Apgar, Melitta Bentz, Madame Blavatsky, Rachel Carson, Coco Chanel, Barbe-Nicole Clicquot, Josephine Cochrane, Marie Curie, Marion Donovan, Rosalind Franklin, Kate Gleason, Maria Goeppert-Mayer, Jane Goodall, Bette Nesmith Graham, Temple Grandin, Zaha Hadid, Margaret Hamilton, Herta Heuwer, Grace Hopper, Martine Kempf, Deepika Kurup, Stephanie Kwolek, Hedy Lamarr, Mary Leakey, Henrietta Swan Leavitt, Ada Lovelace, Ann Makosinski, Karin Mölling, Maria Montessori, Florence Nightingale, Emmy Noether, Käthe Paulus, Elizabeth Magie Phillips, Mary Quant, Margaret W. Rossiter, Daniela Rus, Margarete Schütte-Lihotzky, Donna Strickland, Mária Telkes, Greta Thunberg, Jody Williams, Margarete von Wrangell, Ada Yonath, Malala Yousafzai.

By Christine Carl

Von starken Träumerinnen und Stehauf-Frauen

By Hettie Judah

Die „Fridamania“ hat Frida Kahlo als Halloween-Kostüm, Barbie-Puppe, Kinderbuchfigur, Textildruck, Hundename und als Inspiration für alles vom Cocktail bis zum Modeshooting allgegenwärtig gemacht. Aber es ist schwierig, sich ein klarer Bild von dieser mutigen und brillanten, unflätigen, trunksüchtigen, rauchenden, Ehemann-stehlenden, gelegentlich bisexuellen, oft bettlägerigen, Rollstuhl fahrenden, bedürftigen, aufrichtigen und leidenschaftlichen Frau zu machen. Hettie Judah macht sich daran, das mit dieser großartigen Biografie einer der charismatischsten Künstlerinnen der letzten hundert Jahre zu ändern.

By Michaela Karl

Über Feminismus, Genderthemen und Gleichberechtigung wird derzeit wieder heftig gestritten. Die Geschichte des Kampfes um Frauenrechte begann bereits im Umfeld der Französischen Revolution 1789, im 19. Jahrhundert bildeten sich in mehreren Ländern organisierte Gruppen. Heute ist die feministische Szene global vernetzt und so divers wie nie – was auch zu Konflikten innerhalb der Bewegung führt. »Die Frauenbewegung ist unzweifelhaft die erfolgreichste soziale Bewegung der Moderne. Der Kampf, den Frauen seit Jahrhunderten für ihre Rechte führen, hat die Welt verändert und verändert sie täglich ein klein wenig mehr. Er war und ist immer im Zusammenhang mit entscheidenden politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen aufgetreten, und zwar stets parallel zu der Entwicklung hin zur modernen Demokratie.«

By Corinne Rufli

Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth (77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Grossmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den 1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer Frau das Vaterunser. Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band elf Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der 1940er- bis 1960er-Jahre gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten, wie sie von der Frauenbewegung angezogen oder abgestossen waren, und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien.

By Olympe de Gouges

Olympe de Gouges war eine der bedeutendsten Frauen der Französischen Revolution, eine Vorkämpferin für Frauenrechte. Ihre »Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin« (»droits de la femme et de la citoyenne«) von 1791, gedacht als notwendiges Gegenstück zu den Menschenrechten (»droits de l’homme«), gilt als Gründungsurkunde des Feminismus. Sie schrieb außerdem Pamphlete gegen Sklaverei und Rassismus und forderte früh die Einrichtung von Frauenhäusern. Als Gegnerin der Jakobiner und erklärte Feindin Robespierres starb sie 1793 auf dem Schafott. Ihre wichtigsten Texte wurden für diese Ausgabe neu übersetzt und kommentiert. Margarete Stokowski erläutert in ihrem begleitenden Essay das Schicksal und den historischen Rang dieser mutigen Frau.

By Jane Ridley

Ein Psychogramm der Persönlichkeit der legendären Königin (1819-1901) als Tochter, Ehefrau, Mutter, Herrscherin, Grossmutter, analysiert die Autorin Queen Victorias Wandlung und Agieren in unterschiedlichen Lebensphasen. Rezension: Zum 200. Geburtstag von Queen Victoria erschienen bereits jüngst Julia Bairds 597 Seiten umfassende, hervorragende Biografie (2018) sowie Karina Urbachs wesentlich erweiterte Neuausgabe (2011; 2018), eine weitere 378 Seiten starke Victoria-Biografie erscheint demnächst (Edith Sitwell, 2019). Der vorliegende Titel mit nur gut 100 Seiten Text bringt kaum Politisches, doch er bietet ein brillantes Psychogramm der Persönlichkeit der Königin als Tochter, Ehefrau, Mutter, Vertraute, Herrscherin, Grossmutter. Sorgsam belegt und detailreich entwickelt sich das Bild einer starrköpfigen, egozentrischen, emotional labilen, sprunghaften Frau, manipulierend und manipulierbar, ganz nebenbei dekonstruieren sich gängige Mythen um Victoria und Albert. - Bestechend scharf analysierend geht die Autorin der Wandlung und dem Agieren Victorias im Spannungsfeld zwischen öffentlicher Rolle und Privatleben in unterschiedlichen Lebensphasen nach - ein aufregender Lesestoff, der o.g. breiten Lebensbildern als einsichtsvolle Ergänzung in möglichst vielen Bibliotheken beigefügt werden sollte. (2)

By Benedetta Craveri

Rez.: Von Katharina von Medici (1519-1589) bis zu Marie Antoinette (1755-1793) reicht der historische Bogen, der die Lebenswege von Königinnen und Mätressen am französischen Hof gleichgewichtig und in ihren zeitlichen wie psychologischen Verschränkungen schildert. Ungewollt miteinander verbundene Schicksale erzählen Geschichte, erzählen von Machtbedingungen, Machtstrukturen und Machterhalt, von Kriegspolitik und Friedenskultur, Siegen und Niederlagen im Spiel der Zuneigungen. Eine Mätresse kommentierte: "Man hat keine Freunde mehr, wenn man die Gunst des Königs genießt. Der Platz, den man einnimmt, wird zum Gegenstand des Neides und alle wollen Nutzen daraus ziehen. Alles wird Verschlagenheit, Berechnung, erzwungene Gefälligkeit, maßlose Schmeichelei und grundlegende Bitterkeit". Als Geschichte französischer Herrscherdynastien unter Einbeziehung der Position und des Einflusses der Frauen liest sich der hervorragend recherchierte Titel der italienischen Professorin für Französische Literatur enorm flüssig. Unverzichtbar für große Systeme. (3) (Heidrun Küster)