Transkription ist ein smarter, witziger und wendiger Roman über uns und die Geräte, die unsere Gefühle, Erfahrungen und Beziehungen formatieren – und immer tiefer in das eingreifen, was wir für uns selbst halten. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen, diesem überlebensgroßen Urgestein der Kunstszene, Vater seines besten College-Freundes. Vor dem Termin fällt ihm allerdings im Hotel das Smartphone ins Klo, und er kommt ohne Aufnahmegerät zum Interview. Was er aus Gründen, die ihm selbst nicht klar sind, nicht zugeben kann oder will.Daraus entwickelt sich eine turbulente Geschichte mit bizarren Folgen, das emotionale Drama – nicht nur – dreier Männer, die mit der Frage kämpfen, was es heißt, in dieser unseren wackeligen Wirklichkeit (was ist das eigentlich, Wirklichkeit?), ein guter Freund, ein guter Vater und überhaupt ein guter Mensch zu sein.
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Transkription
By Ben Lerner, Nikolaus Stingl
Transkription ist ein smarter, witziger und wendiger Roman über uns und die Geräte, die unsere Gefühle, Erfahrungen und Beziehungen formatieren – und immer tiefer in das eingreifen, was wir für uns selbst halten. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen, diesem überlebensgroßen Urgestein der Kunstszene, Vater seines besten College-Freundes. Vor dem Termin fällt ihm allerdings im Hotel das Smartphone ins Klo, und er kommt ohne Aufnahmegerät zum Interview. Was er aus Gründen, die ihm selbst nicht klar sind, nicht zugeben kann oder will.Daraus entwickelt sich eine turbulente Geschichte mit bizarren Folgen, das emotionale Drama – nicht nur – dreier Männer, die mit der Frage kämpfen, was es heißt, in dieser unseren wackeligen Wirklichkeit (was ist das eigentlich, Wirklichkeit?), ein guter Freund, ein guter Vater und überhaupt ein guter Mensch zu sein.
Popular Reviews(2)
Die Grundidee fand ich sehr interessant. Aber die Zeitsprünge waren so verworren, ich konnte dem Buch kaum folgen. Die Geschichte hatte für mich keinen roten Faden. Die ersten 30 Seiten fand ich noch spannend. Dann habe ich nicht mehr wirklich erkannt, wohin der Autor möchte oder was er damit ausdrücken will. Erst wurde die Sucht nach dem Handy kritisiert, dann ging es um Vaterschaft und Beziehung, aber gleichzeitig war da noch sein Menor, der irgendwie total verwirrende Dinge von sich gab. Ich habe das Buch bei Seite 82 abgebrochen.
Also irgendwie habe ich es nicht gecheckt. Es fing gut an und ich hatte es wirklich lange auf meiner Liste, aber es wurde zunehmend verwirrender. Inwiefern ist dieser Text medien- und technologiekritisch? Irgendwie hat das für mich alles nicht zusammengepasst und ich hatte mir deutlich mehr davon erhofft…