Recommendations based on "The Higher You Fly ... Roman"
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By Roxane Gay
"Lesen! Lesen! Lesen!" Elle - Über Körperideale und Traumata. Der New-York-Times-Bestseller.Sie schreibt die Geschichte ihres Hungers. Sie schreibt die Geschichte ihres Körpers. Es ist keine Geschichte des Triumphs. Es ist die eines Lebens, das in zwei Hälften geteilt ist. Es gibt das Vorher und das Nachher. Bevor sie zunahm und danach. Bevor sie vergewaltigt wurde und danach. Roxane Gay, eine der brillantesten, klügsten und aufregendsten Autorinnen der USA, erzählt eine Geschichte, die so noch nie geschrieben wurde: schonungslos offen, verstörend ehrlich und entwaffnend zart spricht sie über ihren »wilden und undisziplinierten« Körper, über Schmerz und Angst, über zwanghaftes Verlangen, zerstörende Verleugnung und Scham - »Ich war zerbrochen, und um den Schmerz dieser Zerbrochenheit zu betäuben, aß ich und aß und aß.«
By Sigrid Nunez
»Im Grunde ist hier alles bereits angelegt, was die Originalität der Autorin Sigrid Nunez ausmachen wird: die anmutige, feingliedrige Eleganz des Erzählens, die durchsichtige Klarheit im Denken, Beobachten und Erinnern. Ein Kleinod.«
By Axel Brauns
Wie aus dem »Dummbart« ein »Schlauberger«, aus dem Sprachlosen ein Dichter wird, wie ein »Gefühlstauber« den Autismus durchbricht: Axel Brauns' Erinnerungen geben einen erstaunlichen Einblick in eine andersartige Welt. Faszinierend, aufregend, verstörend.
By Julia Engelmann
Seit ihr Slam „One Day“ ein sensationeller Interneterfolg wurde, fängt Julia Engelmann wie keine andere das Lebensgefühl einer ganzen Generation ein. Ob auf der Bühne performt oder auf Papier gedruckt – ihre Texte sind mitreißend, ehrlich und berührend. So auch in ihrem neuen Buch: Mit ihrem einzigartigen Sound und ihrer besonderen Sprache schreibt sie darüber, wie wir unser Glück in die Hand nehmen, Träume wahr machen und uns dabei treu bleiben. Lass uns Glücksmomente feiern, im bunten Konfettiregen tanzen und das Leben leben – jetzt, Baby!Ausstattung: mit farbigen Illustrationen
By Rina Jost
Eines Tages wird Malins Schwester Sybil zu Stein, verschwindet und hinterlässt eine ratlose Familie. Malin folgt ihrer Schwester in eine geheimnisvolle Welt, um Sybil zu finden und gemeinsam nach Hause zurückzukehren. Wird es ihr gelingen? In «WEG» werden die vielschichtigen Auswirkungen von Sybils psychischer Krankheit auf ihr Umfeld verhandelt. Was bedeutet es für Familie und Freund*innen, wenn es einer nahestehenden Person psychisch nicht gut geht? Rina Jost gibt den Angehörigen eine Stimme und thematisiert deren Herausforderungen mit Empathie und Feinfühligkeit. «Sybil ist weg, und doch ist sie da. Sie ist zu Stein geworden, und doch ist sie lebendig. Ihre Schwester Malin erlebt Sybils Abwesenheit zentnerschwer. Die Angst um Sybil ist für deren Umfeld eine ständige und unnachgiebige Begleiterin. Malin macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester und durchlebt die Abgründe seelischer Not auf einem langen Weg. Bevor ich die Geschichte las, bin ich den Protagonist*-innen durch Rina Josts Bildwelten gefolgt. Immer wieder tauchte ich in die Metamorphosen ihrer durchlebten Reise ein, versank im Sog ihrer Bilder, die trotz der Schwere des Themas etwas sehr Warmherziges und Verspieltes haben. Erst in einem zweiten Schritt las ich den Text. Auch da wählt Jost eine klare, schnörkellose Sprache, die es den Leser*innen leicht macht, dem Weg zu folgen. Das Schwere wird bei Jost begreif- und nachvollziehbar. Der Stein wird zur Feder und ‹WEG›, dank seiner Schlüssigkeit in Wort und Bild, zum absolut empfehlenswerten Comicroman.» Katja Alves, Autorin
By Linus Giese
Lange verschweigt Linus, wer er wirklich ist, weil ihm Begriffe wie trans, queer, nicht-binär fehlen.
By Merlin S. Miller
Der rote Faden, er reißt. Die Stories wirbeln wie wild durch den luftleeren Raum. Freya will nach ihnen greifen, doch je mehr sie es versucht, desto heftiger wirbeln sie umher. »F*ck you all«, rief sie ihnen zu und platzierte die Finger wieder auf der abgegriffenen Tastatur des Laptops. Zwischen den Tasten hatte sich einiges an Tabakresten angesammelt. »Ob ich aus denen wohl eine kleine Kippe drehen könnte?«, fragte sie sich, als auch die letzte Faser des roten Fadens riss und er ihr wie eine Peitsche ins Gesicht donnerte. Und da war er. Der erste Satz. Das Fundament einer jeden guten Story. »Die besten Stories entstehen in einem 3-Sterne-Hotel ...«, murmelte sie der leeren Seite entgegen.
By Michaela Wiebusch
Eine atemberaubende Reise zu den Archetypen der Seele!
By Brigitte Fassbaender
Eine "Sängerin, die das Blut stocken lässt", hat ein Kritiker Brigitte Fassbaender einmal genannt. Bis zu dem Tag, an dem sie ihre Gesangskarriere aus freien Stücken beendete, war sie ein Weltstar der Oper wie des Liedgesangs. In ihrer Autobiographie blickt sie auf ein überreiches Leben, erzählt von großen Künstlern, denen sie begegnet ist, von Glanz und Elend des Sängerberufs und, vor allem, vom Glück der Musik. Mit 21 Jahren wird Brigitte Fassbaender an die Münchner Staatsoper engagiert. Von dort führt sie ihr Weg auf die bedeutendsten Bühnen der Welt. Es ist ein Weg, der von künstlerischen Abenteuern wie von wundervollen Erlebnissen geprägt ist. In ihrem klugen, zutiefst menschlichen Buch spricht sie von den Opern und Liedern, die ihr am Herzen lagen, vom Ethos des Sängers und den Momenten der größten musikalischen Erfüllung. Sie erzählt von Dirigenten und Sängern, Pianisten und Regisseuren, die sie bewundert hat: von Carlos Kleiber bis Claudio Abbado, von Martha Mödl bis Dietrich Fischer-Dieskau und vielen anderen mehr. Freimütig schreibt sie auch über schwierige Themen, etwa über die Qualen der Wechseljahre für eine Sängerin, über Männermacht und Machtmissbrauch, über eigene Versäumnisse. Als sie das Singen aufgibt, erschließt sich ihr ein zweites Leben als Gesangspädagogin, Regisseurin und Intendantin. Ihr Buch ist die wunderbare Geschichte von einer, die auszog, das Staunen zu lernen.
By Eshkol Nevo
In seinem neuen Roman lässt der israelische Schriftsteller und studierte Psychologe, geboren 1971, Arnon, Chani und Dvorah zu Wort kommen, die in verschiedenen Etagen eines Tel Aviver Wohnhauses leben, aber kaum etwas voneinander wissen. In langen Monologen - an einen Freund im Café gerichtet, in einem Brief an die beste Freundin und als Nachricht auf einen Anrufbeantworter an den verstorbenen Mann - erzählen sie, wie ihr scheinbar geordnetes Leben durch ein Ereignis erschüttert, sogar infrage gestellt wurde. Es sind intime Beichten, die Abgründiges und Liebenswertes in den Erzählenden offenlegen, Mitgefühl und Missbehagen hervorrufen. Es sind drei einsame Menschen in Bedrängnis, die sich von Lüge und Selbstbetrug haben treiben lassen und sich nun der Frage nach der Verantwortung für sich und andere stellen. Eshkol kennt die Schattenseiten der menschlichen Seele, die er in den Monologen spannend und bisweilen auch humorvoll zum Ausdruck bringt. Er verdammt aber nicht, sondern lässt seine Anteilnahme zwischen den Zeilen durchschimmern