Bullied for being gay, teenager Takashi Arashiro wishes he could just be somebody else-but who could predict he’d morph into a giant-headed sci-fi creature?! Takashi’s tumultuous emotions become the catalyst for personal and social exploration of the LGBTQ experience in this quirky, profound manga from prolific BL author Kazuki Minamoto.
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The Gay Who Turned Kaiju
Bullied for being gay, teenager Takashi Arashiro wishes he could just be somebody else-but who could predict he’d morph into a giant-headed sci-fi creature?! Takashi’s tumultuous emotions become the catalyst for personal and social exploration of the LGBTQ experience in this quirky, profound manga from prolific BL author Kazuki Minamoto.
Popular Reviews(1)
Dass der Hauptcharakter plötzlich einen Monsterkopf bekommt, mag wirr klingen, aber die Aussage dahinter macht es verständlich. Also nicht abschrecken lassen. Spoiler enthalten! Takashi Arashiro kommt an eine neue Schule und wird, vorgeblich wegen seiner dunkleren Hautfarbe gemobbt. Einzig sein freundlicher Klassenlehrer Kuroda, der con dem Mobbing allerdings nichts weiß, bietet ihm einen Lichtblick, weswegen Arashiro trotz des Mobbings jeden Tag zur Schule kommt. Als er dann zufällig hört, wie Kuroda sich einer Kollegin gegenüber abfällig über Schwule äußert, zerbricht Arashiro innerlich vollends. Denn er ist schwul und Kurodas Freundlichkeit war sein einziger Anker. Er wünscht sich zu sterben oder wenigstens etwas anderes zu sein als sein schwules Selbst. Und dann steht er da mit diesem Monsterkopf. Das war irgendwie ein wilder Ritt. Erst tat Arashiro mir total leid wegen des Mobbings. Nachdem sein Kopf zu einem Monsterkopf wurde, war er mir erst unsympathisch. Sich plötzlich so wie die Mobber verhalten? Sollte das seine Lösung sein? Kuroda gegen seinen Willen zu betatschen fand ich richtig daneben. Aber okay, er ist zutiefst verletzt, hat Angst. Da verhält man sich vielleicht schonmal irrational. Als Arashiro wirklich jemanden verletzt, wird ihm aber bewusst, dass er nicht so sein will. Wenn stark sein bedeutet, darüber zu lachen andere zu verletzen, dann will er nicht stark sein. Nur Naruse (dem Rädelsführer des Mobbings) gegenüber verhält er sich weiterhin so. Wann immer sich die Gelegenheit bietet, provoziert er ihn, hält ihm einen Spiegel vor und ist in anderen Momenten nett zu ihm, um ihn dadurch zu demütigen. Außerdem hat er Naruse durchschaut, wenn auch nicht komplett. Der Lehrer Kuroda ist ein echtes Arschloch. In manchen Momenten dachte ich, er hat es verstanden, so wie er sich um Arashiro gekümmert hat. Wenn ihm aber wieder bewusst wurde, dass Arashiro schwul ist, oder die Gespräche mit seiner Kollegin... puh. Was für ein Weltbild. Naruses Vater ist Arzt und weiß, warum Arashiro plötzlich zum Monster wurde. Jedoch kann er ihm nicht aktiv helfen, die Heilung liegt an Arashiro selbst und seinem Umfeld. Papa Naruse sagt, wenn Arashiro den Menschen, die er liebt, sein wahres Ich zeigt und sie ihn akzeptieren, wird sein Kopf wieder normal. Das hilft Arashiro nicht weiter, denn er möchte von Kuroda als schwul akzeptiert und normal behandelt werden und er weiß, dass das wohl eher nicht geschehen wird. Als am Morgen danach Naruse plötzlich ebenfalls mit einem Monsterkopf aufwacht, sieht Arashiro seinen Verdacht bestätigt. Aus den beiden Jungs und ihrer gegenseitigen Abneigung wird, mehr oder weniger gezwungenermaßen eine Gemeinschaft. Arashiro möchte Naruse helfen, aber eigentlich nur, weil er das als seine Rache sieht und hofft, dass Naruse sich dadurch gedemütigt fühlt. Naruse ist Arashiro gegenüber dann mal ehrlich und gestehr, dass er ihn gemobbt hat, weil er es hasste, wie freundlich Arashiro war, dass er einen Traum hatte den er verwirklichen wollte, dass er er selbst sein wollte. All das, was Naruse sich nicht getraut hat. Naruses Vater erkennt seinen Fehler, entschuldigt sich aufrichtig bei seinem Sohn und akzeptiert ihn. Naruses Kopf wird wieder menschlich. Arashiro wird erneut von Kuroda verletzt und verwandelt sich weiter in ein Monster. Da steht Naruse für ihn ein und macht ihm deutlich, dass Arashiros "Heilung" gar nicht von Kurodas Akzeptanz abhängt, sondern von ihm selbst. Dass er wieder zu sich selbst atehen muss, dass er sich selbst als das, was er ist, akzeptieren muss. Danach. Arashiro zieht zurück in seinen alten Heimatort und zu seinem besten Freund. Er hat wieder einen menschlichen Kopf, kann wieder lachen und hat sich selbst akzeptiert. Hier hätte ich mir gewünscht, noch einen Skip zu sehen, in dem er sich seinem besten Freund gegenüber outet. Naruses Kumpels, die ihn während der Geschichte schon im Stich gelassen haben, als er von Schülern einer anderen Schule verprügelt wurde, haben herausgefunden, dass er ebenfalls schwul ist und mobben nun Naruse. Er lässt das zum Glück so ziemlich an sich abprallen und ist mit sich selbst im Reinen. Und Kuroda? Der hat nichts gelernt und sorgt mit seinen ätzenden Aussagen dafür, dass seine Kollegin als nächstes zum Monster wird. Hat mir wirklich gut gefallen. Eine wilde Reise auf der Suche nach sich selbst, nach Akzeptanz und der Frage ob es reicht, wenn man sich selbst akzeptiert oder wessen Akzeptanz für einen wichtig ist.