4.0

Nur einen Horizont entfernt

By Lori Nelson Spielman

Format:Hardcover

›Nur einen Horizont entfernt‹ ist nach ›Morgen kommt ein neuer Himmel‹ der zweite große Bestseller von Lori Nelson Spielman. Berührend und ergreifend – ein Roman über das Verzeihen, ein Roman, der Hoffnung macht, ein Roman, der Vergebung schenkt.Mit zittrigen Fingern öffnet die TV-Moderatorin Hannah Farr einen Brief. Der Absender ist eine ehemalige Schulfreundin, die sie jahrelang gemobbt hat. Die Frau bittet sie nun um Vergebung. Dem Brief beigelegt sind zwei kleine runde Steine und eine Anleitung. Einen Stein soll sie als Zeichen dafür zurücksenden, dass sie ihrer früheren Klassenkameradin vergibt. Den anderen soll sie an jemanden schicken, den sie selbst um Verzeihung bitten möchte. Hannah weiß sofort, wer das sein könnte: ihre Mutter. Aber soll sie wirklich zurück zu den schmerzhaften Ereignissen von damals und die Auseinandersetzung mit dem Menschen suchen, der sie am besten kennt? Denn Hannah hat etwas getan, das das Leben ihrer Mutter für immer verändert hat …Manchmal ist es etwas winzig Kleines, das uns Großes tun lässt.

Literary & Contemporary Fiction
512 pagesHardcover
First published 2017-05-01

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Popular Reviews(4)

4.0(62 ratings)
Anna HübnerReviewed by Anna Hübner

Ein wirklich schönes Buch, das mich schnell in eine wunderbare Geschichte hat eintauchen lassen ✨

LeaReviewed by Lea

„Nur einen Horizont entfernt“ erzählt die Geschichte von Hannah, die unerwartet zwei sogenannte Versöhnungssteine von ihrer ehemaligen Mobberin aus Schulzeiten erhält und dadurch dazu aufgefordert wird, sich mit alter Schuld auseinanderzusetzen und selbst um Vergebung zu bitten. Dabei wird Hannah zunehmend mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert – insbesondere mit dem folgenschweren Ereignis aus ihrer Jugend, das dazu führte, dass sie seit über zwanzig Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter hat. Ich bin nach diesem Buch ziemlich zwiegespalten zurückgeblieben, denn „Nur einen Horizont entfernt“ hatte für mich sowohl einige wirklich starke Seiten als auch Aspekte, mit denen ich bis zum Schluss nicht warmgeworden bin. Darum muss ich jetzt mal ein paar Worte dazu verlieren: Besonders gut gefallen hat mir die gesamte Familiengeschichte. Die Grundidee rund um die Versöhnungssteine fand ich wunderschön und auch die damit verbundenen Themen wie Schuld, Vergebung, Verletzungen und die Frage, wie sehr Entscheidungen aus der Vergangenheit noch Jahrzehnte später nachwirken können, haben mich berührt. Gerade der Familienkonflikt wurde mit zunehmender Handlung immer emotionaler und konnte mich schließlich richtig packen. Dazu kamen einige Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte und die das Buch für mich deutlich spannender gemacht haben, als ich anfangs erwartet hatte. Wesentlich weniger überzeugen konnte mich dagegen die Liebesgeschichte. Mit keinem der beteiligten Männer wurde ich so richtig warm und teilweise konnte ich Hannahs Entscheidungen in Bezug auf ihre Beziehungen überhaupt nicht nachvollziehen. Besonders eine sich im Laufe des Romans entwickelnde Romanze ging mir viel zu schnell. Mir fehlte schlicht die gemeinsame Zeit zwischen den Figuren, um die plötzlich sehr großen Gefühle nachvollziehen zu können. Dadurch wirkte ein Handlungsstrang, der vermutlich sehr romantisch sein sollte, auf mich leider eher überstürzt. Auch manche Entscheidungen und Verhaltensweisen Hannahs fand ich moralisch zumindest fragwürdig. Mein größter Kritikpunkt ist allerdings das Ende. Natürlich kann ein offenes Ende wunderbar funktionieren und manchmal ist gerade die Ungewissheit das, was eine Geschichte noch lange im Kopf bleiben lässt. Hier hat es für mich allerdings überhaupt nicht funktioniert. Eine zentrale Frage, die sich durch einen großen Teil der Handlung zieht und enorme Konsequenzen für mehrere Figuren hat, bleibt letztendlich unbeantwortet. Besonders frustrierend fand ich dabei, dass eine Auflösung durchaus möglich gewesen wäre. Stattdessen entscheidet sich die Geschichte ganz bewusst gegen eine eindeutige Antwort. Ich verstehe zwar, welche Botschaft vermutlich dahinterstecken soll – dass man lernen kann, mit Ungewissheit zu leben und die Vergangenheit irgendwann ruhen zu lassen –, dennoch hat mich diese Entscheidung als Leserin sehr unbefriedigt zurückgelassen. Dafür war mir diese Frage schlicht zu wichtig und ihre möglichen Konsequenzen zu groß. Das ist besonders schade, weil das Buch für mich durchaus das Potenzial hatte, großartig zu sein. Die Familiengeschichte, die Versöhnungssteine, die emotionalen Themen und einige überraschende Wendungen haben mir wirklich gut gefallen. Wären die Liebesgeschichte überzeugender ausgearbeitet und die zentrale Frage am Ende für mich befriedigender behandelt worden, hätte meine Bewertung vermutlich deutlich höher ausfallen können. So bleiben 3,5 von 5 Sternen für einen Roman, der mich stellenweise sehr berührt und überrascht, an anderen Stellen aber auch ziemlich frustriert hat. Definitiv kein schlechtes Buch – nur eines, bei dem ich am Ende mehr darüber nachgedacht habe, was für mich nicht funktioniert hat, als ich nach den stärksten Passagen erwartet hätte.

sonja.Reviewed by sonja.

Die Idee der Geschichte fand ich an sich richtig gut. Letztendlich blieb jedoch etwas offen am Ende. Mich persönlich hat das gestört. Das was offen blieb, passt nicht zu der erheblichen Wendung bzgl. des Lebens der Protagonistin. Ich habe mich bewusst so vage ausgedrückt, da ich nicht spoilern möchte. Für mich ist die Geschichte deswegen leider nicht gelungen.

Elli JulieReviewed by Elli Julie

Die Idee mit den Steinen hat mir sehr gut gefallen und auch, was daraus entstanden ist. Was ich nicht mag, sind offene Fragen und die habe ich jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, immer noch.

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