I once believed that we only had to put in place the conditions for equality for the remnants of old-fashioned sexism in our culture to wither away. I am ready to admit that I was wrong.' Empowerment, liberation, choice. Once the watchwords of feminism, these terms have now been co-opted by a society that sells women an airbrushed, highly sexualised and increasingly narrow vision of femininity. Drawing on a wealth of research and personal interviews, LIVING DOLLS is a straight-talking, passionate and important book that makes us look afresh at women and girls, at sexism and femininity - today.
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Living Dolls
I once believed that we only had to put in place the conditions for equality for the remnants of old-fashioned sexism in our culture to wither away. I am ready to admit that I was wrong.' Empowerment, liberation, choice. Once the watchwords of feminism, these terms have now been co-opted by a society that sells women an airbrushed, highly sexualised and increasingly narrow vision of femininity. Drawing on a wealth of research and personal interviews, LIVING DOLLS is a straight-talking, passionate and important book that makes us look afresh at women and girls, at sexism and femininity - today.
Popular Reviews(1)
Die Autorin geht der Frage nach, wieso nach all den Jahren der Frauenrechtsbewegung und Aufklärung im neuen Jahrtausend der Sexismus stärker auf dem Vormarsch zu sein scheint, als je zuvor. An Beispielen ziegt sie, wie die Hypersexualisierung der Medien schon kleine Kinder in die alten Rollenklischees drängt und wieso die sexuelle Befreiung der Frau dazu geführt hat, dass viele Frauen glauben, die Ausbeutung in der Sexindustrie sei ihre freie Wahl gewesen und würde nur ihre Stärke ausdrücken. Die erste Hälfte des Buches ist bedrückend und erschütternd. Besonders bei den Fall Beispielen muss man immer wieder schlucken und fragt sich, was falsch gelaufen, wo man falsch abgebogen ist auf dem Weg zur Gleichberechtigung, um dort anzukommen, wo die beschriebenen Frauen aus voller Überzeugung gelandet sind. Es wird darauf eingegangen, dass die freie Wahl eben oftmals gar nicht so frei ist und welcher Druck gerade auf Heranwachsende besteht, sich anzupassen. Der zweite Teil wird dann etwas trocken. Es fehlen auf weiter Strecke die menschlichen Bezugspersonen und es werden eher Ergebnisse von - teils mehr als fragwürdigen - Forschungsergebnissen zum Thema "Unterschied zwischen den Geschlechtern" auf biologischer Ebene vorgestellt und diskutiert. Unterm Strich lässt sich das Ganze aber recht simpel zusammenfassen: Es ist ok, sich dafür zu entscheiden, eine Prinzessin sein zu wollen. Nur muss man sich eben vorher vergewissern, ob man wirklich die Wahl hatte oder von Medien, Konsum, Peergroup und der ganzen Gesellschaft nicht zur Wahl gezwungen wurde.