4.7

John of John

By Douglas Stuart

Format:Hardcover

"Douglas Stuart is a genius."--Washington Post From the Booker Prize-winning author of Shuggie Bain and Young Mungo comes a vivid, moving, and beautifully crafted novel following a young man returning to his Hebridean island home, a portrait of a close-knit community and a fraying family, of a father's expectations and a son's desires Out of money and with little to show for his art school education, John-Calum Macleod takes the ferry back home to the Isle of Harris to find that little has changed except for him. In the windswept croft where he grew up, Cal begrudgingly resumes his old life, stuck between the two poles of his childhood: his father John, a sheep farmer, tweed weaver, and pillar of their local Presbyterian church, and his maternal grandmother Ella, a profanity-loving Glaswegian who has kept a faltering peace with her son-in-law for several decades. Cal wonders if any lonely men might be found on the barren hillsides of home, while John is dismayed by his son's long hair and how he seems unwilling to be Saved. As lambing season turns to shearing season, everything seems poised to change as the threads holding together the fragile community become increasingly knotted. John of John is a singular novel about duty and patience and the transformative power of the truth. It is a magnificent literary work that shows Douglas Stuart working at an even higher level of artistic creation.

Literary & Contemporary Fiction
400 pages • Hardcover
First published 2026-05-05

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Popular Reviews(4)

4.7(22 ratings)
Mima3000Reviewed by Mima3000

Tolles Buch. Der Roman spielt im Schottland der 90er Jahre und ist ein einnehmendes Portrait des Lebens auf den abgelegenen Inseln. Cal kommt nach dem erfolglosen Studium auf dem Festland zurück zu seinem Vater und seiner Großmutter. Der Roman beschreibt feinfühlig und klug das Ringen von Vater und Sohn mit Religion, Homosexualität, der unaufhaltsamen Moderne und den Traditionen der Insel. Unheimlich schön sind die Beschreibungen von Farbe und Landschaft, durch die Brillen von John und Cal, die dem alten Handwerk der Tartanweberei nachgehen. Auch die Beschreibung der alltäglichen Arbeit die auf dem Stück Land anfallen, sind poetisch und schonungslos gleichzeitig. Überhaupt fand ich den Roman in dieser Hinsicht richtig gut: Gleichzeitigkeiten, Ambivalenzen, Uneindeutigkeiten ergeben ein komplexes Bild, in dem man durch die Protagonisten den Blick auf eine ganze Gesellschaft erhascht. Das Wechselspiel zwischen Individuum und Umgebung (sowohl Gesellschaft als auch Natur) fand ich ganz großes Kino.

AnjaReviewed by Anja

Diese Geschichte im schottischen Niemandsland hat mich in ihren Bann gezogen, zutiefst berührt und wird mich noch lange beschäftigen. Es geht unter anderem um Armut und Frauenfeindlichkeit, um internalisierte Homophobie und Generationenkonflikte, um zerstörerische Religion und häusliche Gewalt. All das führt zu einer ständigen, fast unerträglichen Zerrissenheit der Hauptfiguren, in die die Lesenden hineingezogen werden: zwischen einer enggestrickten Gemeinschaft und einer bodenlosen, inneren Einsamkeit, zwischen dem makellosen Ruf im Ort und der erdrückenden Last von Geheimnissen, zwischen dem tiefverankerten Glauben und den eigenen Gefühlen, zwischen der Liebe zu Gott und der Liebe zu einem Menschen, zwischen dem Vertrauten und dem Wunsch nach Freiheit, zwischen Sehnsucht und der Angst vor Veränderung. Die Landschaftsbeschreibungen, die Beziehungen der Inselbewohner untereinander, ihre inneren und äußeren Kämpfe und die Tiefe Melancholie machen dies Geschichte wirklich besonders. Ganz besonders zu Empfehlen ist die englische Hörbuchversion, gelesen von Lorne MacFadyen. Besser, stimmungsvoller, schottischer geht es nicht.

SofiaReviewed by Sofia

eine unglaublich schöne Geschichte über Familie, Identität und Zugehörigkeit. Die Charaktere hatten so eine überzeugende Eigenheit und Tiefe, dass man sich gar nicht vorstellen kann keine realen Menschen vor sich zu haben. Das Setting der fiktionalen, stürmisch-schottischen Insel Fallabay rundet das Ganze wirklich perfekt ab. Wenn ihr mal wieder was richtig Gutes lesen wollt bei dem euch abwechselnd das Herz aufgeht und bricht und wieder aufgeht: here you go.

EReviewed by E

Edit: Habe dem Buch jetzt doch fünf Sterne gegeben. Ich fand die Charaktere einfach toll und bin traurig, dass ich nicht mehr von ihnen lesen kann. Originale Review: Knapp an 5 Sternen vorbei. In John of John geht es um Cal (eigentlich John-Calum), der zurück zu seinem Vater John und seiner Großmutter Ella auf die schottische Insel Falabay zieht. Sein Vater, streng gläubig, und er stehen ständig im Streit, da beide grundsätzlich verschiedene Meinungen vom Leben, Werten und Verhalten haben. Mir gefällt sehr, wie die Konflikte beschrieben wurden; nicht nur die zwischen Menschen, sondern auch die inneren. Douglas Stuart hat die Szenen, in denen sich das Geschehen abspielte, so gezeichnet, dass man sich gut hineinfinden konnte. Was ich auch toll finde: auf der Insel wird sowohl englisch als auch gaelic gesprochen. Das wird mit einer anderen Schriftart markiert, so dass man immer weiß, in welcher Sprache gerade geredet wird. Manchmal wird das auch benutzt, um einzelne Charaktere, die nur englisch können, auszuschließen, es hat also einen Sinn. Am Ende kam mir leider zu viel Drama rein, deshalb keine fünf Sterne für mich. Aber dennoch ein extrem tolles Buch.

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