3.3

Haus der Geister

By John Boyne

Format:Softcover

England 1867. Die junge Eliza Caine reist in die Grafschaft Norfolk, um eine Stellung als Gouvernante anzutreten. Als sie an einem nebeligen Novemberabend müde und durchgefroren die Empfangshalle von Gaudlin Hall betritt, wird sie von ihren beiden Schützlingen Isabella und Eustace begrüßt. Überrascht stellt Eliza fest, dass die beiden offenbar allein in dem viktorianischen Anwesen leben. Von den Eltern und anderen Angestellten fehlt jede Spur. Da sie die Kinder unmöglich ihrem Schicksal überlassen kann, bleibt sie – und stellt schon bald fest, dass sie doch nicht allein sind …

Mystery, Thriller, Horror & Crime
336 pagesSoftcover
First published 2016-03-01

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Popular Reviews(3)

3.3(10 ratings)
Anke TiedeböhlReviewed by Anke Tiedeböhl

Ok

Ein Herz spricht Staub Reviewed by Ein Herz spricht Staub

Ein wundervolles, spannendes Buch von John Boyne, meinem Lieblingsautoren. Eine kleine Geistergeschichte mit einer interessanten Story im Hintergrund und durchaus tollen Charakteren. Natürlich könnte man bemängeln, dass es hätte länger sein können, vielleicht noch mehr in die Tiefe, aber letztlich war in meinen Augen alles gesagt, was gesagt werden musste und alles Weitere hätte die Geschichte nur in die Länge gezogen. So war es ein kurzweiliges Abenteuer, ein kleiner Grusel, der vielleicht nicht für immer im Gedächtnis bleibt, aber einem durchaus ein paar schaurige Nächte bereiten mag und Charaktere bietet, an die man sich durchaus mal erinnern kann. Fazit: Nicht das Beste von John Boyne, aber immer noch grandios.

JuliaReviewed by Julia

Eine junge Gouvernante, die sich mit ihren beiden Schützlingen alleine in einem viktorianischen Anwesen gegen Spukerscheinungen erwehren muss - das klingt nach einer idealen Lektüre für den Gruselmonat Oktober. Also schnappte ich mir "Haus der Geister" von John Boyne von meinem Stapel ungelesener Bücher. England im 19. Jahrhundert als Setting wird ganz wunderbar transportiert aber abgesehen davon fand ich diesen Roman eher seicht und nicht wirklich schaurig. Die ersten Kapitel begeisterten mich noch aber das lies leider ziemlich bald nach. Die Protagonistin Eliza Caine ist zwar einerseits eine selbstbewusste, moderne Frau für die Verhältnisse ihrer Zeit, verhält sich trotz ihrer angeblichen Klugheit aber oft dumm und Gespräche führen zu keinem Ergebnis, um den Grusel und die Ungewissheit aufrecht zu erhalten. Wobei man kaum von Ungewissheit sprechen kann, da das Buch unglaublich vorhersehbar ist und der Autor keine eigenen Ideen eingebracht hat. Insgesamt passiert mir zu wenig und die Schockmomente schockieren mich nicht. Auch konnte ich für keine Figur besondere Sympathien aufbauen, obwohl sich speziell für die Protagonistin durchaus Mühe gegeben wurde. Der Schreibstil passt zu der Zeit und liest sich flüssig, zum Ende hin haben sich aber ein paar Tipp- und Übersetzungsfehler eingeschlichen. Es ist kurzweilig und insgesamt in Ordnung, ist für mich aber keine unbedingte Lese-Empfehlung.

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