Tschechoslowakei 1968: die politischen Ereignisse greifen tief in die problematische Ehe von Tom und Teresa ein, beide verlieren zwar ihren Beruf, aber nicht ihre politische Integrität.
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Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
Tschechoslowakei 1968: die politischen Ereignisse greifen tief in die problematische Ehe von Tom und Teresa ein, beide verlieren zwar ihren Beruf, aber nicht ihre politische Integrität.
Popular Reviews(8)
Interessanter Aufbau und schöne Gedanken ! Mein erstes Buch von Kundera und Anfangs musste ich mich etwas reinfinden. Ich habe bei diesem Buch tatsächlich viele Sätze mehrmals gelesen und über einiges länger nachgedacht. Es hat sehr schöne Zitate und gedankliche Anregungen. Die nicht chronologische Erzählart hat mich anfangs verwirrt aber später fand ich es sogar ganz gut abwechslungsreich. Vorallem der Anfang und die Mitte des Buches hat mir sehr gefallen. Das letzte Kapitel fand ich etwas schwach. Mir gefällt das Einbeziehen von so vielen, im ersten Moment gegensätzlichen, Themen und, dass Kundera interessante Gedanken fasst diese Themen zu verbinden und im Anbetracht einander zu “studieren”. Ich mag auch die sehr unterschiedlichen Charaktere und dass man in jeden Charakter (der vier “hauptcharaktere” Tomas Teresa Sabina und Franz) tiefgründiger eintaucht. In die Gedanken Welt und “Abgründe” der Psyche. Ich finde aber das zum Schluss leider etwas zu wenig auf Sabina eingegangen wurde ich mochte ihre Rolle sehr. Sehr gutes Buch und sehr viele interessante Stellen !!!
Unheimlich bewegende Geschichte von vier Menschen, deren Leben miteinander verflochten ist. Realistisch, dennoch poetisch geschrieben. Behandelt existentielle Fragen über Liebe und Freiheit-zeitlos.
hier treffen unkonventionelle Charaktere mit ihren untypischen Liebesweisen auf Philosophie des Seins, der (Poly-)Amorie, des Kitsch, der Koketterie usw. Es ist wirklich ein Buch, dass dich auf eine Reise nimmt durch alle möglichen Themen, dir neue Blickwinkel auf bestimmte Dinge verschafft und dich auch nicht so schnell loslässt. Von Erzähler zu den einzelnen Figuren - alleine bis zum Hund, Karenin, gibt es mehrere positive Dinge, die ich hier aufzählen könnte, es aber einfachshalber lieber lassen sollte. Vielleicht ist es recency bias, aber dieses Buch hatte alles, was ich an Büchern liebe. Ganz bestimmt zählt es auch zu den besten Büchern, die ich jemals gelesen habe.
Das gute zuerst: für einen philosophischen Roman lässt sich das Buch überraschend angenehm lesen, auch einige Gedanken fand ich schön. Mir war die Abwechslung zwischen Handlung und Philosophie aber alles in allem zu verwirrend, besonders die Zeitsprünge ließen mich der Handlung schlechter folgen. Zu den Charakteren konnte ich keinen wirklichen Bezug herstellen, was die Handlung für mich eher langweilig gemacht hat. Habe daher nach einem Drittel abgebrochen
Um was geht’s nochmal?