A woman’s worldAuf dem Campus einer Südstaaten-Universität kreuzen sich die Lebenswege dreier Frauen. Die schüchterne Annie stammt aus einer Kleinstadt und blüht an der renommierten Carter University auf. Bea studiert Jura und hat als Tochter einer schwarzen Mutter und eines weißen Vaters früh gelernt, dass Recht nicht unbedingt Gerechtigkeit bedeutet. Stayja arbeitet als Kellnerin im Campus-Café. Seit ihre Mutter erkrankt ist, reicht das Geld kaum, um die Miete zu bezahlen.Ihre Schicksale verbinden sich auf unerwartete Weise durch die Begegnung mit dem wohlhabenden Studenten Tyler Brand. Tyler, der bei Stayja täglich so charmant seinen Kaffee kauft; der Annie auf einer Party sexuell genötigt haben soll; und von Bea juristisch beraten wird…Ein kraftvolles Buch über Mut und #MeToo und drei junge Frauen in einer Welt, die nicht für sie gemacht ist.
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Das Privileg
A woman’s worldAuf dem Campus einer Südstaaten-Universität kreuzen sich die Lebenswege dreier Frauen. Die schüchterne Annie stammt aus einer Kleinstadt und blüht an der renommierten Carter University auf. Bea studiert Jura und hat als Tochter einer schwarzen Mutter und eines weißen Vaters früh gelernt, dass Recht nicht unbedingt Gerechtigkeit bedeutet. Stayja arbeitet als Kellnerin im Campus-Café. Seit ihre Mutter erkrankt ist, reicht das Geld kaum, um die Miete zu bezahlen.Ihre Schicksale verbinden sich auf unerwartete Weise durch die Begegnung mit dem wohlhabenden Studenten Tyler Brand. Tyler, der bei Stayja täglich so charmant seinen Kaffee kauft; der Annie auf einer Party sexuell genötigt haben soll; und von Bea juristisch beraten wird…Ein kraftvolles Buch über Mut und #MeToo und drei junge Frauen in einer Welt, die nicht für sie gemacht ist.
Popular Reviews(2)
Ich habe sehr gemischte Gefühle für dieses Buch. Inhaltlich finde ich es sehr stark, das sind kluge Gedanken und zeigt verschiedene Facetten auf das Thema sexueller Missbrauch auf. Gleichzeitig habe ich wirklich Mühe gehabt dieses Buch zu lesen, weil es mich sprachlich nicht fesseln konnte und ich bis zum Ende nicht mit den Charakteren mich richtig anfreunden konnte. Würde ich es weiterempfehlen? Ich weiß es nicht.
Dieses Buch ist wirklich heftig - aber wichtig. Es erinnert daran, dass Vergewaltigung häufig im direkten Umfeld stattfindet (in diesem Fall Date Rape), dass der Vergewaltiger nicht von Grund auf böse und in jeglicher Hinsicht ein Monster sein muss und es tatsächlich gar nicht so selten vorkommt, dass das, was eine Frau als Vergewaltigung erlebt, für ihn wie normaler Sex innerhalb einer Beziehung aussieht, besonders, wenn Alkohol im Spiel ist. Und auch das Umfeld der Beteiligten ist sich häufig nicht sicher, wem sie glauben sollen, Institutionen wie die Universität in diesem Buch geben sich zwar vordergründig offen und bereit, dem Opfer zu helfen und für Gerechtigkeit zu sorgen, lassen sich aber offensichtlich von großzügigen Geldgebern beeinflussen. Ein wenig unzufrieden bin ich mit der Darstellung von Bea, Natürlich ist das Buch nicht eins zu eins auf unsere Verhältnisse in Deutschland zu übertragen, aber es regt zum Nachdenken an.