Im Grauen der Kunst gefangen – eine junge Malerin im Bann des Wahnsinns Eine abgeschiedene Gemeinschaft, düstere Geschehnisse und eine junge Frau, deren Traum zum Albtraum wird: der neue Roman von einem der besten Thrillerautoren seiner Generation, Greg F. Gifune in Zusammenarbeit mit Sandy DeLuca Als die junge Künstlerin Mina ein Stipendium erhält, ist es für sie die Möglichkeit, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Voller Hoffnung auf eine zweite Chance zieht sie in die mysteriöse Küstenstadt Crow´s Cry, um sich ganz und gar ihrem künstlerischen Schaffen zu widmen. Zunächst scheinen ihre hohen Erwartungen erfüllt zu werden – sie findet Zeit zum Malen, ihre Werke sollen einen besonderen Platz in einer Ausstellung erhalten und die Menschen der Künstlergemeinschaft nehmen sie freundlich auf. Doch häufen sich unerklärliche Ereignisse, und Mina fängt an, an ihrer eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. Während sie zunehmend von der Außenwelt isoliert wird, macht einer ihrer Freunde eine erschreckende Entdeckung. Mina muss sich fragen: Sind die Beweggründe der Künstler gefährlicher, als sie erscheinen? Und welche unaussprechlichen Wahrheiten werden noch verborgen? Ein Horror-Thriller im Stil von Stephen King – packend und unvergesslich Für Leser*innen von atmosphärischem Horror und psychologischer Spannung
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Das Mädchen mit den leeren Augen
By Greg F. Gifune, Sandy DeLuca, Anke Kreutzer
Im Grauen der Kunst gefangen – eine junge Malerin im Bann des Wahnsinns Eine abgeschiedene Gemeinschaft, düstere Geschehnisse und eine junge Frau, deren Traum zum Albtraum wird: der neue Roman von einem der besten Thrillerautoren seiner Generation, Greg F. Gifune in Zusammenarbeit mit Sandy DeLuca Als die junge Künstlerin Mina ein Stipendium erhält, ist es für sie die Möglichkeit, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Voller Hoffnung auf eine zweite Chance zieht sie in die mysteriöse Küstenstadt Crow´s Cry, um sich ganz und gar ihrem künstlerischen Schaffen zu widmen. Zunächst scheinen ihre hohen Erwartungen erfüllt zu werden – sie findet Zeit zum Malen, ihre Werke sollen einen besonderen Platz in einer Ausstellung erhalten und die Menschen der Künstlergemeinschaft nehmen sie freundlich auf. Doch häufen sich unerklärliche Ereignisse, und Mina fängt an, an ihrer eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. Während sie zunehmend von der Außenwelt isoliert wird, macht einer ihrer Freunde eine erschreckende Entdeckung. Mina muss sich fragen: Sind die Beweggründe der Künstler gefährlicher, als sie erscheinen? Und welche unaussprechlichen Wahrheiten werden noch verborgen? Ein Horror-Thriller im Stil von Stephen King – packend und unvergesslich Für Leser*innen von atmosphärischem Horror und psychologischer Spannung
Popular Reviews(2)
Was für ein intensiver Trip! Ein leiser, ungemein bildgewaltiger Roman, der mich mit seiner melancholischen Noir-Atmosphäre tief berührt und gleichzeitig das Gruseln gelehrt hat. Definitiv kein Buch für zwischendurch, sondern ein echtes Highlight auf meinem Kindle! Kennt ihr diese Bücher, bei denen man schon nach den ersten Sätzen vergisst, dass man eigentlich mit dem eReader im Bett oder auf dem Sofa liegt? Genau so ging es mir hier. Das Autorenduo Greg F. Gifune und Sandy DeLuca hat mich ab der ersten Seite eiskalt erwischt: Ein sterbender Tag im herbstlichen Manhattan, unbarmherziger New Yorker Nieselregen und ein vom Leben gezeichneter, achtzigjähriger Mann, der seit vierzig Jahren Geistern hinterherjagt... Ich hatte beim Lesen sofort diesen melancholischen, fast greifbaren Noir-Film vor Augen. Wir begleiten Klaus Riker, dessen Körper von tiefen Brandnarben und dessen Seele von einer lebenslangen Obsession gezeichnet ist. Als er durch reinen Zufall in einem verstaubten Antiquitätenladen auf ein mysteriöses Gemälde stößt, endet seine jahrzehntelange Suche und für mich begann ein absolut faszinierender Albtraum. Im Mittelpunkt steht die junge Künstlerin Mina, und ich muss sagen: Ich habe selten so intensiv mit einer Protagonistin mitgefühlt. Sie bekommt ein Stipendium im abgelegenen Künstlerkollektiv in Crow’s Cry. Für Mina, die ohnehin mit den Traumata ihrer Vergangenheit kämpft, soll es ein kreativer Neuanfang werden. Doch statt Inspiration findet sie einen schleichenden Identitätsverlust. Besonders unheimlich fand ich die Dynamik zwischen ihr und dem charismatischen Leiter Professor Klaus Riker. Er ist kein klassischer, lauter Bösewicht. Seine Manipulationen sind so subtil und psychologisch tiefgehend, dass ich beim Lesen selbst manchmal Gänsehaut bekommen habe. Zum Glück gibt es noch Minas Freund Ralph, der versucht, sie vor den dunklen Einflüssen des Kollektivs zu schützen. Durch seine Nachforschungen über frühere, tragisch verschwundene Stipendiaten kam für mich eine enorme Spannung in die Story. Ich liebe es, wenn Geschichten philosophisch werden. Hier wird Kunst nicht als etwas Schönes, Befreiendes dargestellt, sondern als ein parasitäres Instrument, das die Seele aussaugt und das Individuum regelrecht auslöscht. Das fand ich als Grundidee einfach wahnsinnig innovativ und erfrischend anders. Die Autoren schreiben unglaublich poetisch und bildhaft. Die kleine Küstenstadt Crow’s Cry wirkte auf mich wie ein eigener, geisterhafter Charakter, der die Einsamkeit der Figuren perfekt widerspiegelt. Durch die personale Erzählweise war ich Mina die ganze Zeit über extrem nah, und die geschickten Rückblenden haben mir immer wieder das Herz schwer gemacht. Mein kleines Aber... Ein ehrliches Wort zum Erzähltempo: Das Buch lässt sich Zeit. Besonders in den ersten Kapiteln entwickelt sich die Handlung eher langsam, worauf man sich einlassen muss. Wer hier einen rasanten Action-Thriller oder einen blutigen Slasher erwartet, wird enttäuscht sein. Auch die Symbolik ist streckenweise sehr komplex. Ich musste beim Lesen wirklich aufmerksam bleiben und konnte das eBook nicht einfach mal eben "wegsnacken". Mein Fazit: Für mich war „Das Mädchen mit den leeren Augen“ eine absolute Bereicherung. Es ist ein anspruchsvoller, atmosphärisch dichter Roman über die Abgründe kreativer Besessenheit, der mir sicher noch lange im Kopf bleiben wird. Wer psychologische Tiefe, leisen Grusel und eine grandiose Sprache zu schätzen weiß, sollte das Buch unbedingt auf die Merkliste setzen.
Mit Das Mädchen mit den leeren Augen aus dem Droemer Knaur Verlag erschaffen Greg F. Gifune und Sandy DeLuca einen atmosphärischen Horror-Roman der psychologische Spannung mit übernatürlichen Elementen verbindet. Statt auf blutige Schockmomente zu setzen, lebt der Roman vor allem von seiner bedrückenden Stimmung, dem schleichenden Aufbau des Grauens und der stetigen Unsicherheit darüber, was real ist und was lediglich der Wahrnehmung der Protagonistin entspringt. Im Mittelpunkt der Handlung steht die junge Künstlerin Mina, die nach einer schwierigen Lebensphase als Kind, das nur sich wechselnde Pflegefamilien kannte, ein begehrtes Stipendium erhält und in die abgelegene Küstenstadt Crow's Cry zieht. Dort schließt sie sich einer renommierten Künstlergemeinschaft an, die ihr einen Neuanfang und die Möglichkeit verspricht, ihre Kreativität frei auszuleben. Anfangs scheint sich dieser Traum zu erfüllen: Die Bewohner begegnen ihr freundlich, sie findet Inspiration für ihre Kunst und erhält Anerkennung für ihre Werke. Doch schon bald häufen sich seltsame Vorkommnisse. Verstörende Visionen, unheimliche Begegnungen und eine immer stärkere Isolation lassen Mina an ihrem Verstand zweifeln. Gleichzeitig stößt einer ihrer Freunde auf Hinweise, dass hinter der scheinbar harmonischen Künstlerkolonie dunkle Geheimnisse verborgen liegen. Während Mina versucht, Wahrheit und Wahn auseinanderzuhalten, entwickelt sich die Geschichte zu einem beklemmenden Horrortrip, bei dem die Grenzen zwischen Realität, Wahnsinn und Übernatürlichem zunehmend verschwimmen. Mina ist eine glaubwürdige Hauptfigur, deren Unsicherheit und innere Zerrissenheit überzeugend dargestellt werden. Ihre Entwicklung von einer hoffnungsvollen jungen Frau zu jemandem, der niemandem mehr vertrauen kann – nicht einmal sich selbst –, bildet das emotionale Zentrum des Romans. Auch die Mitglieder der Künstlergemeinschaft wirken geheimnisvoll und vielschichtig. Besonders deren charismatische Führung, der Professor Riker sorgt dafür, dass man als Leser lange nicht einschätzen kann, welche Absichten ehrlich sind und welche lediglich Teil eines perfiden Spiels. Dadurch entsteht eine permanente Spannung, die bis zum Schluss anhält. Die größte Stärke des Romans ist seine dichte Atmosphäre. Die einsame Küstenstadt, die abgeschottete Künstlerkolonie und die ständig präsente Bedrohung erzeugen ein Gefühl der Beklemmung, das an klassische Horrorromane erinnert. Die Autoren nehmen sich Zeit für den Spannungsaufbau und lassen das Unheil langsam, aber konsequent näher rücken. Dadurch entsteht weniger ein actionreicher Thriller als vielmehr ein psychologischer Horrorroman, der von seiner düsteren Stimmung und langsamer Entwicklung lebt. Allerdings verlangt dieser ruhige Erzählstil Geduld. Wer schnelle Wendungen oder permanent neue Schockeffekte erwartet, könnte den Mittelteil als etwas langatmig empfinden. Einige Szenen wiederholen das Gefühl der Verunsicherung, wodurch sich die Handlung stellenweise etwas zieht. Dafür gewinnt das Finale deutlich an Intensität. Insgesamt ist Das Mädchen mit den leeren Augen ein atmosphärischer Horror-Thriller mit einer interessanten Handlung, einer überzeugenden Hauptfigur und einer beklemmenden Kulisse. Die Geschichte setzt auf psychologischen Horror, Geheimnisse und subtilen Grusel statt auf reinen Nervenkitzel. Wer langsamen Spannungsaufbau, unheimliche Atmosphäre und Geschichten über Wahnsinn, Isolation und verborgene Kulte schätzt, findet hier einen gelungenen Genrevertreter.