Recommendations based on "Als wir nur tüchtige Mädchen waren Wie wir die Seele der Pflege verstehen"
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By Angélique Mundt
Wer hilft, wenn das Leben plötzlich auseinanderbricht? Wenn man gerade den liebsten Menschen verloren hat? Oder bei einem Unfall Schreckliches mitansehen musste? Angélique Mundt ist Psychologin und arbeitet für das Kriseninterventionsteam Hamburg. Sie steht Menschen unmittelbar nach einer Katastrophe zur Seite, spendet Ruhe, Kraft und Orientierung. Sie leistet erste Hilfe für die Seele. In diesem Buch erzählt sie von tragischen Unglücken und Schicksalsschlägen, von erschütternden Erfahrungen und Menschen, die größtes Leid erfahren haben. Und vor allem macht sie vor, wie Hilfe in den schlimmsten Momenten unseres Lebens möglich ist. Sie plädiert für ein aufmerksames und kraftvolles Leben. Sie zeigt, wie man sich Trauer und den eigenen Ängsten stellen und wie man schöne und besondere Momente intensiv erleben kann.
By Begoña Gómez Urzaiz
Begoña Gómez Urzaiz, geboren 1980, arbeitet als Journalistin und Autorin. Sie hat eine Kolumne in La Vanguardia und schreibt für El País, Vogue und Vanity Fair. Sie unterrichtet journalistisches Schreiben an der Universität von Barcelona. »Mütter, die gehen« ist ihr erstes Buch und wurde in Spanien zum Überraschungserfolg, das nun in zehn Sprachen erscheint. Sie lebt mit ihrer Familie in Barcelona. Christiane Quandt ist Übersetzerin aus dem Spanischen und Portugiesischen und Autorin. Ihr Lyrikdebüt »auf dem zauberberg ist kein platz mehr für alle« erschien 2023 bei etcetera press Berlin. Zuletzt erschien in ihrer Übersetzung der gefeierte Debütroman »So forsch, so furchtlos« von Andrea Abreu. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
By Mikki Brammer
"Brammers Schreibstil ist so flüssig wie die Tränen, die man beim Lesen vergießt. Die Geschichte ist eine faszinierende Mischung aus Humor, Traurigkeit und Hoffnung."
By Jeanne Diesteldorf
»Zwölf Frauen kommen in Jeanne Diesteldorfs Buch zu Wort, die wie Nadja abgetrieben haben. Weil ein Kind nicht in ihr Leben passt, weil sie selbst noch nicht erwachsen waren oder weil sie unter Druck gesetzt wurden. Das Buch macht klar: Keine Frau, keine Geschichte und keine Entscheidung ist wie die andere.«
By Barbara Schmitz
»Die Frage nach dem lebenswerten Leben ist eine Grundfrage des Menschen. Sie ist Ausdruck dessen, dass Menschen ihr Leben nicht nur leben, sondern auch bewerten wollen und können. Somit ist sie Teil der menschlichen Selbstreflexion.« Was macht ein Leben lebenswert? Eine heikle, eine ungeheuerliche Frage – denn der Gedanke an ›unwertes Leben‹ oder ein ›verwirktes Recht auf Leben‹ liegt nicht fern. Jeder Versuch einer Antwort muss deshalb persönliche Empfindungen und Perspektiven mit einbeziehen. In ihrer philosophischen Reflexion geht Barbara Schmitz eindringlich von ihrem eigenen biographischen Erleben aus: Sie hat eine Tochter mit einer Behinderung und war von Suizid in der Familie betroffen.Ihr Essay liefert Denkanstöße für gesellschaftliche Debatten und für das eigene Leben: Welche ethischen Vorstellungen prägen unsere Normen? Wie gehen wir mit den Bildern eines lebenswerten Lebens um? Wer der Autorin auf verschiedenen philosophischen Pfaden folgt, wird am Ende seine ganz eigene Antwort auf diese große Frage finden können.
By Caitlin Doughty
Wie befördert man übergewichtige Tote aus dem obersten Stockwerk auf die Straße? Wie geht man mit den schockierten Angehörigen um? Und wie bekommt man die Knochen in die Urne? In ihrem unter die Haut gehenden Memoir berichtet Caitlin Doughty in teils komischen, teils bizarren Szenen von ihrer etwas anderen Arbeit. Ein eindrucksvolles Plädoyer dafür, unsere Toten nicht länger hinter einem Vorhang aus Angst und Tabus verschwinden zu lassen. Als die 23-jährige Caitlin Doughty ihren Dienst als Krematoriumsfachkraft antritt, ist ihre erste Aufgabe, eine Leiche zu rasieren. So wird sie im Westwind-Krematorium schnell zur Expertin, die vor keiner Aufgabe zurückschreckt. In ihrem wunderbar offenherzig und ironisch geschriebenen Buch öffnet sie uns die Augen für unseren Umgang mit den Toten. Sie blickt zurück in die Geschichte des Todes und erzählt, was in anderen Kulturen mit den Leichen geschieht. Wer schon immer mit einem guten Freund zur Mitternacht einen Friedhof besuchen wollte, um den Tod mit anderen Augen zu sehen, der sollte diese unvergessliche Geschichte lesen.
By Delphine Horvilleur
Delphine Horvilleur ist eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen Frankreichs. Ein aufrichtiges und tröstliches Buch, das uns mit der Endlichkeit des Lebens versöhnt. Dass zum Leben der Tod gehört, ist die älteste und am konsequentesten verdrängte Wahrheit der Welt. Umso größer ist das Bedürfnis nach Ritualen und spiritueller Begleitung, wenn wir damit konfrontiert sind ─ unabhängig von jedem Glauben. In ihrem sehr persönlichen Essay gewährt Delphine Horvilleur Einblicke in ihre Aufgabe als Rabbinerin, Tag für Tag Menschen in dieser Situation beizustehen. Dabei erweist sie sich als Geschichtenerzählerin, der es gelingt, die Sphären des Lebens und des Todes mit der Kraft des Wortes zu überbrücken. Horvilleur schöpft aus dem Schatz der jüdischen Kultur, aber auch aus ihren eigenen Erfahrungen als Frau, als Mutter, als Tochter. Mit den Toten leben ist ein Buch, das vom Tod erzählt und das Leben feiert.
By Dorothy Gallagher
Dorothy Gallaghers Ehemann starb 2010. Jahrelang litt der Publizist und Verleger Ben Sonnenberg an Multipler Sklerose, war zuletzt beinahe vollständig gelähmt, doch sein wunderbarer, spielerischer Geist blieb ungetrübt. In Und was ich dir noch erzählen wollte bewegt sich Gallagher frei assoziierend zwischen Gegenwart und Vergangenheit, beschwört die gemeinsame Zeit mit ihrem Mann, seine letzten Tage, das Leben nach seinem Tod - allein, und in Gedanken doch immer bei ihm, in einer Welt, die heimgesucht wird von Erinnerungen, Erinnerungen, die ihr zugleich oft Trost bedeuten. Offen und unprätentiös spricht sie über die kleinen Dinge ihres Alltags in New York, den Umzug in eine neue Wohnung, wie sie sich dort einrichtet, auf der Dachterrasse Tomaten zieht, ihre zwei Hunde und die Katze Bones, wie sehr ihr die eleganten Anzüge ihres Mannes fehlen, aber auch seine zärtlichen, sehr britischen Liebesbekundungen. Gallaghers Mutter, am Ende besiegt von der Demenz, ist auch da, zusammen mit vielen Freunden, einer alten Schreibmaschine und einem Foto, nie aufgenommen, aber umso bedeutsamer für Gallaghers Beziehung zu ihrem verstorbenen Mann. Was Dorothy Gallagher hier erzählt, mag gewöhnlich erscheinen, doch wie sie es tut, lakonisch und tiefgründig, ist einmalig. Dieses schmale, zutiefst berührende Buch entfaltet die Beziehungsgeschichte eines Paares, Logik und Mysterium ihres Zusammenseins, erzählt von unheilbarem Verlust und unendlicher Liebe und destilliert so die Essenz des Lebens.
By Suleika Jaouad
Mit 22 wollte Suleika Jaouad die Welt erobern. Sie war verliebt und nach Paris gegangen, um als Kriegsreporterin zu arbeiten. Doch mit einem Mal fand sie sich auf einem ganz anderen Schlachtfeld wieder. Es fing mit einem Jucken im Bein an, dann kamen sechsstündige Nickerchen und bodenlose Erschöpfung. Die Diagnose: Leukämie. Urplötzlich löste sich Suleikas Leben in Rauch auf, und die nächsten vier Jahre verbrachte sie im Krankenhaus, ließ Chemotherapien und eine Knochenmarkspende über sich ergehen. Den Kampf um ihr Leben dokumentierte sie in der preisgekrönten New York Times-Kolumne „Life Interrupted“. Nach 1.500 Tagen galt sie als geheilt. Doch wie sollte sie es schaffen, wieder in die Welt zurückzukehren, die sie verlassen hatte? Wie zurückerobern, was verloren gegangen war? Zusammen mit ihrem Terrier Oscar unternahm Suleika einen Roadtrip durch die USA. Was sie unterwegs und in der Begegnung mit anderen Menschen lernte, empfand sie als das größte Lebensgeschenk. Denn die Grenze zwischen gesund und krank ist für uns alle durchlässig, und die meisten werden zeit ihres Lebens zwischen diesen beiden Königreichen hin und her pendeln. Suleikas Geschichte ist die bewegende Chronik eines Überlebenskampfes – und eine Liebeserklärung an die Kraft und Magie des Neubeginns.
By Shabnam Arzt, Wolfgang Arzt
Im 8. Schwangerschaftsmonat erfahren Shabnam und Wolfgang Arzt, dass ihr Kind vermutlich an einem schweren Chromosomen-Defekt leidet. Die Ärzte drängen sie zur Abtreibung, aber sie entscheiden sich für ihre Tochter. Jaël kommt mit Trisomie 18 zur Welt, die von Ärzten prognostizierte Lebenserwartung beträgt wenige Stunden, Tage, Wochen. Doch Jaël wird 13 Jahre alt und prägt auf ihrem Weg alle, die sie kennenlernen, mit ihrer ansteckenden Lebensfreude, überbordenden Liebe und dankbaren Haltung zum Leben. Mit absoluter Offenheit, voller Wärme und großer Zuversicht beschreiben ihre Eltern, was es bedeutet, ein Kind zu lieben – und zu verlieren. Ihre Geschichte macht Mut, an den Wert des Lebens zu glauben und schwierigen Situationen mit Optimismus und Humor zu begegnen. Vor allem aber zeigt sie, was für ein großes Vorbild uns ein kleines Mädchen sein kann.Ausstattung: 32 S. Farbbildteil