Friedrich Nietzsches brillante Streitschrift "Zur Genealogie der Moral" (1887) zählt zu den einflussreichsten seiner Werke: Von Sigmund Freud bis Michel Foucault reicht die Riege der großen Denker, die sich von ihr faszinieren und anregen ließen. Ebenso wortgewaltig wie gedanklich präzise macht Nietzsche sich hier auf die Suche nach der Herkunft unserer moralischen Vorurteile, nach dem Ursprung jenes "Gut und Böse", das bis heute unser privates, soziales, politisches Handeln entscheidend bestimmt. Seine Grundhaltung dabei ist stets emanzipatorisch - denn wer seine Herkunft verkennt, kann keine Zukunft gestalten.
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Zur Genealogie der Moral
Friedrich Nietzsches brillante Streitschrift "Zur Genealogie der Moral" (1887) zählt zu den einflussreichsten seiner Werke: Von Sigmund Freud bis Michel Foucault reicht die Riege der großen Denker, die sich von ihr faszinieren und anregen ließen. Ebenso wortgewaltig wie gedanklich präzise macht Nietzsche sich hier auf die Suche nach der Herkunft unserer moralischen Vorurteile, nach dem Ursprung jenes "Gut und Böse", das bis heute unser privates, soziales, politisches Handeln entscheidend bestimmt. Seine Grundhaltung dabei ist stets emanzipatorisch - denn wer seine Herkunft verkennt, kann keine Zukunft gestalten.
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