Zuhause: Die Suche nach dem Ort, an dem wir leben wollen
von Daniel Schreiber
Wo gehören wir hin? Was ist unser Zuhause in einer Zeit, in der sich immer weniger Menschen sinnstiftend dem Ort verbunden fühlen, an dem sie geboren wurden? In seinem persönlichen Essay beschreibt Daniel Schreiber den Umschwung eines kollektiven Gefühls: Zuhause ist nichts Gegebenes mehr, sondern ein Ort, nach dem wir uns sehnen, zu dem wir suchend aufbrechen. Schreiber blickt auf Philosophie, Soziologie und Psychoanalyse, und zugleich erzählt er seine eigene Geschichte: von Vorfahren, die ihr Leben auf der Flucht verbrachten. Von der Kindheit eines schwulen Jungen in einem mecklenburgischen Dorf. Von der Suche nach dem Platz, an dem wir bleiben können.
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Zuhause: Die Suche nach dem Ort, an dem wir leben wollen
von Daniel Schreiber
Wo gehören wir hin? Was ist unser Zuhause in einer Zeit, in der sich immer weniger Menschen sinnstiftend dem Ort verbunden fühlen, an dem sie geboren wurden? In seinem persönlichen Essay beschreibt Daniel Schreiber den Umschwung eines kollektiven Gefühls: Zuhause ist nichts Gegebenes mehr, sondern ein Ort, nach dem wir uns sehnen, zu dem wir suchend aufbrechen. Schreiber blickt auf Philosophie, Soziologie und Psychoanalyse, und zugleich erzählt er seine eigene Geschichte: von Vorfahren, die ihr Leben auf der Flucht verbrachten. Von der Kindheit eines schwulen Jungen in einem mecklenburgischen Dorf. Von der Suche nach dem Platz, an dem wir bleiben können.
Aktuelle Rezensionen(2)
Daniel Schreiber berührt mich mit jedem seiner Texte sehr. "Zuhause" liess sich so leicht lesen, gleichzeitig wollte ich ganz langsam und bedacht sein und mir jeden Satz genau anschauen. Ich mag die Verletzlichkeit, die Verweise auf andere Texte, den Grad zwischen biographischen Erzählungen und Allgemeingültigkeit. Wie schön, einen Autoren gefunden zu haben, bei dem ich mir sicher bin, immer wieder fündig zu werden.
Für ein Wochenende habe ich meine Eltern zuhause besucht, da hat mein Vater mir das Heftlein hingelegt. An einem Nachmittag habe ich den Essay durchgelesen und habe mich an so vielen Stellen wiedergefunden gefühlt. Das Gefühl, des Fehlens eines Zuhauses in der bourgeoisen Herkunft als Queere Person fängt der Autor sehr gut ein.