Empfehlungen basierend auf "Zami"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Audre Lorde

Audre Lorde: revolutionäre Denkerin, wortgewaltige Aktivistin und Ikone des Schwarzen Feminismus.Audre Lorde wusste, was es heißt, als Bedrohung zu gelten: als feministische Dichterin, als Schwarze Frau in einer weißen akademischen Welt, als lesbische Mutter eines Sohnes. Viele »Formen menschlicher Verblendung haben ein und dieselbe Wurzel: die Unfähigkeit, Unterschiedlichkeit als eine dynamische Kraft zu begreifen, die bereichernd ist, nicht bedrohlich«.Lorde widmete ihr Schaffen dem Kampf gegen Unterdrückung. Verschiedenheit und Schwesternschaft, Zorn, Erotik und Sprache wurden zu kraftvollen Waffen. In ihren Texten über Rassismus, Patriarchat und Klasse finden wir Antworten auf die brennenden Fragen der Gegenwart – ein halbes Jahrhundert nach seinem ersten Erscheinen beweist der Band auch heute seine erschreckende Aktualität.Manche Menschen sind unvergesslich und ihre Worte unendlich inspirierend; Audre Lorde und Sister Outsider zählen zweifelsohne dazu. Wie Lorde es selbst so treffend formulierte: »Ich werde nie weg sein. Ich bin eine Narbe, ein Frontbericht, ein Talisman, eine Auferweckung. Der raue Fleck am Kinn der Selbstzufriedenheit.«

von Betiel Berhe

»Betiel Berhe ist studierte Ökonomin und Aktivistin, und sie zeigt in diesem Buch die Missstände unserer Gesellschaft auf. Das tut sie in einem gelungenen Mix aus Daten, Fakten und persönlichen Erlebnissen.«

von Hengameh Yaghoobifarah

»Scharfsinnig, eigenwillig, politisch und immer komisch. Das perfekte Buch für zwischendurch.«

von Sibel Schick

Schick nimmt (...) die wichtigsten feministischen Debatten in Deutschland auseinander, sucht Quellen zusammen und korrigiert falsche Aussagen, kurz: Sie räumt auf.

von Édouard Louis

Louis [schreibt] [...] die Geschichten von Menschen in die Literatur ein, die aufgrund ihrer sozialen Stellung und ihres Geschlechtes noch zu oft unsichtbar gemacht werden.

von Max Czollek

Nach Max Czolleks Bestseller „Desintegriert euch!“ liefert er nun ein Manifest für die plurale Gesellschaft, das Antworten auf die politische Gegenwart gibt. In Zeiten der Krise leiden Gesellschaft und Vielfalt. Für Max Czollek bieten staatstragende Konzepte wie „Leitkultur“ oder „Integration“ darauf keinerlei Antwort. Seit 2018 wird viel diskutiert über Max Czolleks Streitschrift „Desintegriert euch!“. Beschrieb sie den Status quo des deutschen Selbstverständnisses, entwirft Czollek nun das Modell für eine veränderte Gegenwart: Wie muss sich die Gesellschaft wandeln, damit Menschen gleichermaßen Solidarität erfahren? Welche liebgewonnenen Überzeugungen müssen wir alle dafür aufgeben? Wie kann in einer fragmentierten Welt die gemeinsame Verteidigung der pluralen Demokratie gelingen? Max Czollek trifft ins Herz des Jahres 2020 – diese Polemik ist sein Schrittmacher.

von Seyda Kurt

WER HAT DIE MACHT ZU HASSEN? – Erkundung eines politischen GefühlsDer Hass, dieses knirschende, zersetzende Gefühl, ist allgegenwärtig. Er brüllt von den Straßen oder flüstert in gutbürgerlicher Feindseligkeit. Er wächst in Parlamentsreden, Querköpfen und Kinderzimmern – und ganz bestimmt nicht im Verborgenen, auch wenn viele ihn gerne dorthin verdammen würden.Şeyda Kurt holt den Hass raus aus der Verbannung und begibt sich auf die Spuren seines widerständigen Potentials. Dabei interessieren sie vor allem die Menschen als Subjekte des Hasses in einer kapitalistischen, rassistischen und patriarchalen Welt. Wer sind sie, diese Hassenden, und aus welchen Machtverhältnissen kommen sie? Wer darf überhaupt hassen und wer nicht? Welche Gefühle lähmen, welche Gefühle helfen, nicht zu erstarren, und sich immer und immer weiter zu bewegen auf dem Weg in eine gerechtere und zärtliche Gesellschaft?Schonungslos, launig und jenseits selbstgerechter Entrüstung erkundet Şeyda Kurt den Hass von seiner schöpferischen Seite: als Kategorie der Ermächtigung, der Menschen in ihrem innersten Unbehagen abholen und mobilisieren kann, als widerständiges Handwerk – und nicht zuletzt als dienliches Gefühl, das uns hilft, uns in einem Ozean aus möglichen Reaktionen auf die Welt zurechtzufinden.

von Ole Liebl

Warum wir Freundschaft neu denken müssenFreundschaft und Sex passen nicht zusammen. So behaupten es zahllose Beziehungsratgeber, romantische Filme und oft auch das eigene Umfeld. Dennoch suchen immer mehr Menschen nach friends with benefits. Traditionelle Familienbilder und das Ideal der einen großen Liebe scheinen mit Erwartungen und Ansprüchen völlig überfrachtet.Ole Liebl blickt auf die Entwicklung und Praxis dieser ungewöhnlichen Beziehungsform. Dabei geht er auf ihre emotionalen und ethischen Konflikte ebenso ein wie auf ihre utopischen Potenziale: Gibt es wirklich kein Entkommen vor der romantischen Norm und ihren Besitzansprüchen? Unterliegen unsere Intimbeziehungen bloßen Marktmechanismen? Welche sexistischen Narrative prägen unsere Vorstellungen von Freundschaft und woher kommen sie? Gibt es eine freundschaftliche Erotik? Und auf welche Weisen erlauben wir uns, freundschaftlich zu lieben?Radikal, kritisch und visionär zeigt Ole Liebl, wie wir Freundschaft neu denken und zu einem gerechteren Miteinander finden können: selbstermächtigend, tabubefreit und zutiefst vertraut.»Ein ermutigendes, wichtiges Buch!«Şeyda Kurt, Autorin des Bestsellers »Radikale Zärtlichkeit«

von Tyler Wetherall

Über die Schrecken und Wunder des Frau-werdens Südwestengland in den 90ern. Als Kind einer psychisch labilen alleinerziehenden Mutter ist es die elfjährige Sissy gewohnt, für sich allein zu kämpfen. Aber von dem Moment an, als sie sich vor Tegan, der selbstbewussten Anführerin einer Mädchen-clique, mit einem Jungen an der neuen Schule prügelt, ist sie nicht mehr einsam. Die bald besten Freundinnen teilen alles miteinander, schicken Fotos an ältere Männer in Chatrooms und verfolgen fasziniert die Berichte über Entführungen junger Frauen im Landkreis. Im Laufe des Schuljahres nähern sie sich immer mehr der Schwelle zum Frausein, sehen und spüren Veränderungen, und die mythisch-märchenhaften Fantasiewelten, in die sie sich flüchten, gewinnen an Bedeutung – mit fatalen Konsequenzen.

von Tupoka Ogette

Die bewegenden Erinnerungen von Bestsellerautorin Tupoka Ogette: »Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind ...« Alice Hasters»So beginnt meine Geschichte. Als Tochter einer weißen Frau und eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera, Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.« Tupoka Ogette schreibt von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Leben im Widerspruch, im Dazwischen. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust, Sexismus und Gewalt – aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Von Freundschaften, die sie schließt, und solchen, die sie verliert. Vom Neuanfang in der BRD. Und davon, die Ruhe im Sturm zu finden.»Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind. Tupoka Ogette erzählt von Leben und Überleben in Deutschland. Von Kampf und Triumph. Von Verzweiflung und Hoffnung. Eine Masterclass darin, was Gleichzeitigkeit bedeutet.« Alice Hasters»Dieses Buch ist die Erzählung, ohne die die Geschichte der deutschen Vereinigung nicht vollständig ist.« Daniel Schulz