4.5

You are (not) safe here

von Kyrie McCauley

Format:Softcover

Ein besonderes und beeindruckendes Buch.

Literary & Contemporary Fiction
Softcover
Erschienen an: July 20, 2022

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Aktuelle Rezensionen(2)

4.5(3 ratings)
NiklasRezension von Niklas

Schönes Jugendbuch zu einem sehr wichtigen Thema. Die Autorin schafft es, dieses schwere Thema „leicht“ aber mit der nötigen Ernsthaftigkeit zu verpacken, sodass es für die Zielgruppe gut zu lesen und zugänglich ist. An manchen Stellen fehlt mir jedoch die Tiefe. Die Ausgestaltung des Finales hat mir leider gar nicht gefallen und wirkt für Betroffene meiner Meinung nach schon fast höhnisch.

sahihi1234Rezension von sahihi1234

Ein wichtiges Buch über häusliche Gewalt und das Wegsehen. "You are (not) safe here" von Kyrie McCauley ist ein Buch, welches man, aufgrund seiner Thematik, in der Schule lesen sollte. Inhalt: Tausende Krähen belagern die Kleinstadt Auburn, Pennsylvania, und es werden immer mehr. Alle Einwohner empfinden dies als Bedrohung - alle außer der 17-jährigen Leighton und ihren beiden jüngeren Schwestern. Denn die größte Gefahr lebt in ihrem Zuhause: ihr Vater, der immer wieder gewalttätig wird. Leighton würde nichts lieber tun, als der Stadt den Rücken zu kehren, aber sie kann und will ihre Schwestern nicht zurücklassen. Denn eins ist klar: Irgendwann wird die Situation eskalieren... (Klappentext) Die Charaktere: Leighton ist eine unfassbar starke junge Frau, die immer für ihre Familie, vorallem ihre beiden kleinen Schwestern, Campbell und Juniper, einsteht und so gut es geht vor ihrem Vater verteidigt. Sie wirkt sehr distanziert und unnahbar, weswegen sie auch von ihren Mitschülern den Spitznamen "Ice Queen" erhält. Ich war sehr beeindruckt von ihrer Persönlichkeit und ihrem Handeln, dennoch muss ich sagen, dass ich mit Leighton keine wirkliche Verbindung aufbauen konnte. Wen ich aber sehr sympathisch und klasse fand, war Liam. Er hat sich in jedem Moment einfach richtig verhalten und war derjenige, der Leighton auch mal vor anderen verteidigt hat. Er ist ein einmaliger Boyfriend, den sich, denke ich, jeder wünscht. Die Sprache: Mit dem Schreibstil bin ich nicht zu 100% warm geworden. Manchmal ist man durch die Seiten geflogen, manchmal war er schwierig zu verstehen. Es wurde sehr viel mit Stilmitteln gearbeitet. Und auch ein Hauch von Poesie war vorhanden. Es gab einige schöne Textstellen, die ich mir markiert habe. Es wurden auch ein paar mystische Elemente eingebaut, wie beispielsweise, die Krähen-Thematik. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Leighton erzählt. Die Gesatltung: Hätte ich das Cover irgendwo in der Buchhandlung gesehen, dann hätte ich wahrscheinlich nicht dazu gegriffen, weil es extrem unscheinbar aussieht. Aber es passt definitiv zum Inhalt. Die Schrift ist relativ klein, aber es gibt zwischendurch auch Seiten, durch die das Buch in Teile gegliedert ist, dort wird der Krähenstand in Auburn angezeigt, damit man die Entwicklung besser verfolgen kann, was ich sehr praktisch finde. Zudem sind die Kapitel sehr kurz, wodurch man das Gefühl hat, dass man schneller durch das Buch kommt. Thematik (könnte Spoilern): Im Fokus steht die häusliche Gewalt, die Leighton und ihre Familie erfährt. Zudem werden die Folgen davon auch aufgezeigt, also, was es psychisch mit den Menschen macht. Es wird auch das Wegsehen und Ignorieren der anderen Leuten thematisiert, was mich an manchen Stellen wirklich wütend gemacht hat. Das Buch endet auch nicht mit einem typischen Happy End, sondern das Ende bleibt eher offen. Fazit: "You are (not) safe here" ist ein Buch, was mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt und ich denke, dass das auch die Intention dahinter ist. Es soll auf das Thema aufmerksam machen und wach rütteln, dass die Fälle nicht nur weit entfernt, sondern manchmal auch ganz nah im Familien- oder Freundeskreis sind. Dennoch war das Buch für mich nicht perfekt. Der Schreibstil war ein wenig verwirrend an manchen Stellen und auch manche Charaktere waren für mich nicht wirklich greifbar. Zudem hat sich für mich der Aspekt mit den Krähen nicht wirklich erschlossen. Sie haben eher eine symbolische Bedeutung, die ich nicht ganz verstanden habe. Trotzdessen war das Buch gut. Auch die Anlaufstellen hinten, finde ich ein gutes und wichtiges Detail.

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