3.7

Wo Milch und Honig fließen

von C Pam Zhang

Format:Hardcover
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Eat the Rich. Aber wen fressen die Reichen? Und ist leidenschaftlicher Genuss verwerflich in einer sterbenden Welt ohne Zukunft?C Pam Zhang erzählt in ihrem neuen Roman »Wo Milch und Honig fließen« von einer jungen Köchin, die ihrer Verlorenheit durch einen Job in einer dekadenten Kolonie auf einem Berggipfel entflieht. All das Verschwundene existiert hier noch: die frischesten Erdbeeren, Gemüse, richtige Butter, das Fleisch längst ausgestorbener Tierarten – und das Verlangen einer anderen Frau. Sie begegnet einem neuen Leben, Privilegien, brutalem Luxus – aber vor allem dem Kampf um Macht, Identität und Zeit. Denn letztlich geht es nur um eines: Fressen oder gefressen werden?Ein ungeheuer sinnlicher Roman über Verlangen und Täuschung, der direkt ins Herz unserer gegenwärtigen Zukunftslosigkeit trifft. Mit wilder Freiheit schreibt C Pam Zhang vom Schlimmsten – um es todesmutig in größte Schönheit zu verwandeln.

Literary & Contemporary Fiction
Hardcover
Erschienen an: January 24, 2024

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.7(6 ratings)
JuliaRezension von Julia

Kulinarik und Dystopie funktionieren für mich: Dass die Welt untergeht, wenn es keinen Spinat/ Heidelbeeren/ Sauerteigbrot mehr gibt, glaube ich sofort. Von diesem Aspekt aus, habe ich das Buch verschlungen. Chefs Table meets The Day After Tomorrow. Ich hatte allerdings große Probleme mit dem Point-of-View. Zum einen mochte ich den Erzählort - sichere Zukunft, auf das Leben zurückblicken - nicht. Dadurch geht viel Pacing verloren und die Spannung nicht immer auf. Zum anderen fand ich die ultrareichen Figuren nicht besonders überzeugend geschrieben. Die Dialoge waren dadurch häufig hölzern und der emotionale Kern der Story nicht ganz greifbar. Das Ende war mir dann plötzlich auch viel zu versöhnlich, sodass ich etwas hungrig nach der Lektüre zurückbleibe. „Jetzt, so viele Jahre später, ist es leicht, das Land als dekadent und gefräßig darzustellen. Als egoistisch. Das ist alles wahr. Aber wahr ist auch, dass es dort eine Wertschätzung des Verlorenen gab.“ „Wieder war ich nur ein Gespenst aus Duft und Dampf, doch mehr als den Verlust von Familie Land Heimat Zuhause Karriere Geliebten betrauerte ich, dass ich mich selbst verloren hatte.“ „Ich kannte die Städte, die darin vorkamen, aber der Optimismus , der die Geschichte durchzog, war fremd, beunruhigend, als käme man nach Hause und müsste plötzlich feststellen, dass das eigene Haus auf Sand gebaut ist.“

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