Wer die Hölle kennt
von Leigh Bardugo
Seit Jahrhunderten ziehen acht mächtige studentische Verbindungen der Elite-Universität Yale die Fäden hinter Politik und Wirtschaft – das neunte Haus jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln. Denn die Macht der Verbindungen beruht auf uralter, dunkler Magie.Zwar ist es Geisterseherin Alex Stern gelungen, im Auftrag des neunten Hauses eine Verschwörung auf dem Campus aufzuklären, doch dabei wurde ihr Mentor Daniel Arlington entführt. Obwohl Alex' Gefühle für Daniel in zwei sehr unterschiedliche Richtungen tendieren, unternimmt sie alles, um ihn zu retten. Auch wenn sie dafür buchstäblich durch die Hölle gehen muss!
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Wer die Hölle kennt
von Leigh Bardugo
Seit Jahrhunderten ziehen acht mächtige studentische Verbindungen der Elite-Universität Yale die Fäden hinter Politik und Wirtschaft – das neunte Haus jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln. Denn die Macht der Verbindungen beruht auf uralter, dunkler Magie.Zwar ist es Geisterseherin Alex Stern gelungen, im Auftrag des neunten Hauses eine Verschwörung auf dem Campus aufzuklären, doch dabei wurde ihr Mentor Daniel Arlington entführt. Obwohl Alex' Gefühle für Daniel in zwei sehr unterschiedliche Richtungen tendieren, unternimmt sie alles, um ihn zu retten. Auch wenn sie dafür buchstäblich durch die Hölle gehen muss!
Aktuelle Rezensionen(4)
Ein wilder Ritt, aber ein wirklich gutes Buch. Die Sprünge zwischen den Zeiten und Protagonisten sind zwar manchmal verwirrend aber ich finde das macht auch den Charme dieser Reihe aus. Ich freue mich schon auf den finalen Band.
Band 2/3 Die Geschichte rund um Alex Stern geht in die 2. Runde! Meine Meinung Auch in Band 2 liest man wieder aus verschiedenen Perspektiven, welche schnell verwirrend sein können. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Alle Charaktere haben eine nennenswerte Entwicklung durchgemacht, die man ausreichend im Buch verfolgen kann. Alex ist im Zwiespalt und möchte Gerechtigkeit walten lassen, jedoch werden ihr pausenlos Steine in den Weg gelegt. Wir verfolgen den Höllenritt eines sehr interessanten Teams und rätseln auch dieses mal wieder mit! Leider ist die Spannung nicht auf jeder Seite gegeben, weshalb es für mich erst ab Seite 288 interessanter wurde. Doch auch danach musste ich mich ein paar mal dazu zwingen, das Buch in die Hand zu nehmen. Man merkt sehr deutlich, dass noch ein weiterer Teil folgen wird, da die Handlung schleichend an Fahrt aufnimmt. In den letzten 100 Seiten geht alles wieder Schlag auf Schlag und man wird überschüttet mit Story und Ereignissen. Hat mir leider nicht immer gefallen, da ich gerne mehr von den Handlungen aus Band 1 gelesen hätte. Hier haben mir etwas die Ghost-Vibes gefehlt. Fazit Ein netter Band 2, welcher lediglich die Vorfreude und Spannung für Band 3 aufbauen sollte. Ca. 200 Seiten waren für mich interessant, der Rest eher informative Story und Charakterentwicklungen. Natürlich alles trotzdem interessant, jedoch hatte ich mehr erhofft :) 3,5 / 5 Sterne
https://viciousbooknerd.wordpress.com/2023/06/30/wer-die-holle-kennt/ Anfangs dachte ich, „Hey, was für ein cooles Cover – es ist mal was anderes!“ Und dann wurde ich immer wieder verstört, wie dieser verdammte weiße Hase mit den roten Augen doch eine Rolle in der Geschichte einnimmt. Denn Alex setzt alles in Bewegung, um Darlington aus der Hölle herauszuholen. Und sie scheut sich nicht dabei über Leichen zu gehen. Dabei entsteht eine Gruppe, die überhaupt nicht zusammenpasst, aber dennoch funktioniert. Denn was wäre die Welt rundum um das Neunte Haus, wenn nicht Mörder auf Rätsel und Magie treffen? Ich muss ehrlich zugeben, dass ich beim ersten Buch so meine Schwierigkeiten hatte. Vielleicht hatte ich es zu einem falschen Zeitpunkt gelesen (kommt auch mal vor). Aber „Wer die Hölle kennt“ habe ich genau richtig aufgegriffen. Das Worldbuilding, die Charaktere und der Schreibstil haben mich in einem Sog festgehalten, so dass ich Alex‘ Seite nicht mehr verlassen wollte. Ich hab Alex als Hauptprotagonistin richtig gerne. Auch wenn sie extrem verkorkst ist, hat sie immer einen guten Spruch auf Lager und hält die Leute um sich herum zusammen. Außerdem lässt sie sich schwer entmutigen, trotz all der Steine, die mittlerweile einen Berg auf ihrem Weg gebildet haben. Leigh Bardugo steck sehr viel Liebe und Detail in diese Reihe. Auch wenn ich optimistisch bin und denke ich kann etwas hervorsagen, trifft es aber (wenn) in einer extrem umgewandelten Form ein und lässt mich verdattert zurück. Was ich an diesem Buch auch so geliebt habe, war, dass man mehr Hintergrundinformationen zu den anderen Charakteren erhalten hat, so dass Personen wie Dawes oder Turner mehr Tiefe erhalten haben. Auch lernt man so viel neues zu der Magie und den Kreaturen, die Yale unter Verschluss hält. Geschweige davon, dass die Hölle ein physischer Ort ist und Alex unbedingt einen Abstecher dorthin machen will. Auch wenn mir der Schreibstil dieses Mal mehr zugesagt hat, kann ich mir vorstellen, dass die ein oder andere Person daran hadern kann. Denn konzentriert sollte man auf jeden Fall sein, sonst passiert es schnell, dass man den roten Faden verlieren kann. Fazit: Ich freue mich schon auf den nächsten (und soweit ich das richtig im Kopf habe: das FINALE?!), besonders nach mehreren Dingen, die am Ende erklärungsbedarf hatten. Alex ist tough, cool, brutal und die perfekte Reiseführerin in die Welt von das Neunte Haus. 4 von 5 Sternen!
Einmal Hölle und zurück bitte^^ Ein klein wenig habe ich schon gebraucht, um mich wieder in der Welt von „Das neunte Haus“ zurecht zu finden. Auch deshalb, weil meine Lektüre gefühlt eine Ewigkeit zurückliegt. Außerdem hat die Autorin ihre Erzählweise ein wenig angepasst, weshalb ich mich auch hier an den neuen Ton etwas gewöhnen musste. Der Fokus liegt dieses Mal weniger auf den Verbindungen, die wir ja schon in Band 1 kennen gelernt haben, sondern stärker auf den Fantasy-Elementen, was auch daran liegt, das Alex sich nun schon in Lethe zurechtfindet und Lösungen braucht um Darlington retten zu können. Einmal mehr setzt sie sich auch mit ihrer dunklen Seite auseinander, was für mich auch einer der Gründe ist, weshalb ich die Reihe auch so mag. Alex ist alles, bloß keine Figur die man ohne wenn und aber mögen kann. Tatsächlich hat es mich manchmal fast genervt, wie sehr sie sich selbst verachtet, auch wenn es realistisch ist, nach einer Weile möchte man sie trotzdem bitten, über manche Dinge endlich mal hinweg zu kommen. Zu Mal sie sich eher Alex-untypisch an Freunde und sogar fast Fremde wendet um Darlington überhaupt helfen zu können. Da gab es im Vorfeld ehrlicherweise ein paar eher unrealistische Szenen, die mich in dem Moment schon gestört haben (auch wenn sie sich durchaus in die Handlung integrieren.) Wer eine rasante Geschichte sucht ist hier allerdings schon eher falsch. Es geht ehrlicherweise nur langsam voran, dafür gibt es meiner Meinung nach auch einige interessante Nebenhandlungen, die sich nach und nach dann in die Haupthandlung einfügen. Ich hätte mir aber manchmal schon gewünscht, dass es ein klein wenig schneller voran geht, obwohl wirklich interessante Dinge passieren (ok, es gibt eine Sache, die war echt arg drüber…) Mich hätte da eher noch stärker die Recherche dahinter interessiert, aber Dawes hat leider keine eigene Perspektive und so musste ich auf ihre Erkenntnisse warten. Es war ehrlicherweise immer wieder ein auf und ab, ich wusste lange nicht, wo ich wirklich mit meiner Bewertung landen würde. Es gab großartige Kapitel und dann wieder welche, bei denen ich etwas genervt war, weil sie die Handlung kaum voran brachten. Gleichzeitig hat es mich zunehmend, fasziniert, wie die Autorin ihre Recherchen über Yale in die Geschichte eingebunden hat. Wer dort studiert hat oder den Campus durch evtl Serien wie Gilmore Girls ein bisschen kennt, hat denke ich einen kleinen Mehrwert^^ Außerdem gibt es wieder ein paar schaurig gruselige Szenen, das gefiel mir gut und davon hätte ich gerne noch mehr gehabt! Letztendlich mag ich einfach diese so düstere Geschichte mit all den Figuren, denen man vielleicht nicht immer so ganz trauen sollte. Vor allem Alex in ihrer Ambivalenz gefällt mir als Frauenfigur total gut. Ob ich sie mag… schwer zu sagen. Aber ich mag in welche Richtung sich die Geschichte hier nun entwickelt hat, es wird in Band 3 auf jedenfall noch mal sehr interessant. Trotzdem, am Ende fand ich Band 1 stärker. Vielleicht auch, weil einiges neu war und sich Bardugo meiner Meinung nach mehr getraut hat. Manches war nun eindeutig Fanservice, das fand ich etwas anstrengend. (Auch wen nich gleichzeitig nach diesem gelechzt hatte *gg*) Für mich daher kein perfektes Buch, aber trotzdem eine tolle Fortsetzung.