Empfehlungen basierend auf "Wenn es an Licht fehlt"

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von Antonio Tabucchi

Die Geschichte eines Sommers im Jahre 1938, die Geschichte des unscheinbaren Lissabonner Kulturredakteurs Pereira, der ganz unversehens zum Helden wird...

von Antal Szerb

Ein kleines Meisterwerk voll lebenskluger Ironie und erotischer Finessen.

von unknown

Als Mitreisender in einer Völkerschaugruppe erlebt der Häuptling Tuiavii von der Südseeinsel Samoa das moderne Europa des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Aktualität des Textes auf dem Hintergrund der ökologischen Krise und der daraus resultierenden zivilisationskritischen Diskussion ließen den "Papalagi" zum Buchbestseller werden.

von Alberto Vazquez-Figueroa

Gacel Sayah, ein Krieger vom einst mächtigen Nomadenstamm der Tuareg, zählt zu den letzten freien Jägern, die wie ihre Vorfahren die Sahara durchstreifen. Mit seiner Familie lebt er fernab jeder Zivilisation, nur den überlieferten Werten und den alten Gesetzen seines Volkes verpflichtet. Von den blutigen Auseinandersetzungen zwischen den im Norden lebenden Arabern und den französischen Kolonialherren erfährt er nur durch Berichte von Reisenden. Eines Tages schleppen sich zwei erschöpfte Unbekannte in Gacels Zeltlager, und er gewährt ihnen Unterkunft und Pflege. Kurz darauf tauchen Soldaten auf, die ohne erkennbaren Grund den einen der Männer töten und den anderen mit sich nehmen. Für Gacel, der tatenlos mitansehen muß, wie die Gastfreundschaft mit Füßen getreten wird, ist es oberstes Gebot, diesen frevelhaften Übergriff zu rächen. Er verläßt seine Familie und macht sich auf die Suche nach dem gefangengenommenen Gast, für den er nach den Tuareg-Gesetzen immer noch die Verantwortung trägt. Aber diese Suche wird für Gacel zu einem gefährlichen, ja tragisch endenden Abenteuer...

von Italo Calvino, Burkhart Kroeber

Een lezer en een (mede)lezeres raken verwikkeld in een spel waarbij ze van één verhaal in negen andere belanden.

von Djaimilia Pereira de Almeida

Der alte Boa Morte zieht durch die Gassen Lissabons, verdient sich ein paar Münzen als Parkplatzeinweiser, findet Obdach in verborgenen Winkeln. Früher hat er in der Kolonialarmee gekämpft, heute sucht er ein wenig Glück in den Lichtern des Viertels. Doch die dunklen Bilder seiner Vergangenheit hüllen die Farben der Stadt in einen grauen Schleier.

von László Krasznahorkai

'Jedes meiner Bücher soll die literarische Landkarte verschieben.' - László Krasznahorkai, 2015 mit dem International Man Booker Prize ausgezeichnet, gelingt mit 'Baron Wenckheims Rückkehr' ein Meisterwerk: ein Feuerwerk aus unerschöpflicher Erfindungsgabe, hellsichtiger Psychologie, abgründigen Themen und absurdem Humor. Baron Wenckheim kehrt in das Ungarn von heute zurück: eine heruntergekommene Welt voller Verlierer. Die übersteigerten Hoffnungen aller richten sich an Wenckheim. Der in Buenos Aires zu vermeintlichem Weltruhm gekommene Sohn der Stadt soll sie retten. Doch zu viele spielen mit dem Feuer, und die Stadt steht voller geheimnisvoller Tankwagen. Die Explosion scheint jede Sekunde nah. Mit seinem neuen Buch schließt Krasznahorkai an seine legendären Romane 'Satanstango' und 'Melancholie des Widerstands' an, die in New York zu gefeierten Wiederentdeckungen mit Kultstatus wurden.

von Mia Couto

Während ein Zyklon auf die Stadt Beira zurollt, stürzen neue Wahrheiten auf Diogo Santiago ein. Akten der Geheimpolizei berichten von vertuschten Kolonialverbrechen, von der tragischen Legende zweier Liebender und den Geheimnissen seiner eigenen Familie. Unter dem Tosen des nahenden Sturms sucht Diogo nach Antworten, die alle Gewissheiten vernichten.

von Salim Alafenisch

In einer stürmisch rauhen Winternacht hält der Stammesälteste die Zeltbewohner mit einer Geschichte wach. Sie ist länger als ein Kamelhals, denn es ist die Geschichte dieses Beduinenstammes, der in unserem Jahrhundert Umwälzungen erlebt hat, wie noch keine Generation zuvor. Zuerst zerteilte der Suezkanal die Wüste. Dann kamen Sultane und Paschas, englische Kolonialoffiziere und moderne Gerichtsbeamte. Sie zogen Grenzen und brachten Gesetze, an die sich die Nomaden nie gewöhnen wollten. Salim Alafenisch berichtet augenzwinkernd vom gelehrten Esel, vom Kamel mit dem Nasenring, von Weltgeschichte und Nomadenleben in der Negev-Wüste.

von Jan Graf Potocki

Das Kultbuch der Kultbücher, das Tausendundeine Nacht des Abendlandes - 66 abenteuerliche und schaurige Tage voller Phantastik, Kabbalistik, Komik und Erotik -, neu ergänzt mit einem ausführlichen Nachwort von René Radrizzani.