Empfehlungen basierend auf "Weltgeschichte(n) - Der zornige Herrscher: Heinrich VIII.: Packendes Geschichtswissen für Kinder ab 10 Jahren (Die Weltgeschichten-Reihe 4) (German Edition)"
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von Neil MacGregor
Was uns eine steinerne Säule über einen großen indischen Herrscher erzählen kann, der seinem Volk Toleranz predigt, was spanische Dukaten uns über die Anfänge der globalen Währung verraten, oder was ein viktorianisches Teeservice uns über die Macht des Britischen Empires offenbart - Neil MacGregor beschreibt all diese Objekte nicht einfach nur, sondern erschließt uns durch ihre Betrachtung immer auch ein Stück Weltgeschichte. Wer den hier versammelten Dingen - vom afrikanischen Faustkeil bis zur Solarlampe Made in China - auf diese Weise begegnet, sieht die Geschichte als ein großes Kaleidoskop - kreisend, vielfältig verbunden, unentwegt voller Überraschungen. Ein intellektuelles und ästhetisches Vergnügen von der ersten bis zur letzten Seite und eines der außergewöhnlichsten historischen Bücher der letzten Jahre.
von Irene Vallejo
Eine leidenschaftliche Hommage an die Welt der Bücher – und an alle, die Bücher lesen, lieben und verbreiten
von Martin Zimmermann
Was ich über die Weltgeschichte wissen darf... und kann: Herausgeber und Autor der Einführungen in die Kapitel ist Professor für Alte Geschichte an der Universität München. Die Beiträge stammen von verschiedenen Historikern. Die kurzen Aufsätze von je zwei Seiten sind gut verständlich, überblickbar und berücksichtigen Geschichte von der Steinzeit bis in die Gegenwart weltweit. Sie zoomen je einen exemplarischen Tatbestand (historisches Ereignis, geschichtliche Situation, Institution oder Person etc.) heran. So entsteht ein interessantes, ansprechendes, stattliches Buch mit Texten, die auf prägnante Art historische Erkenntnisse anschaulich machen. Mit der Kürze der Texte, mit kleinen Illustrationen und klärenden Randnotizen kommt das Buch den Leseeigenarten heutiger Jugendlicher verständnisvoll entgegen. Ab 14 Jahren, ausgezeichnet, Ruedi W. Schweizer.
von Erik Hornung
In doppelter Hinsicht haben die Pharaonen des Neuen Reiches (1540- 1070 v. Chr.) in ihren Gräbern Schätze aufgehäuft: in Form kostbarer Beigaben, wie man sie aus dem Grabschatz des Tutanchamun kennt, und in Form von Wandbildern, die einen tiefen Einblick in die altägyptische Schau des Jenseits geben, dem die Toten angehören. Der Reichtum an Details, der hier ausgebreitet wird, ist nie wieder erreicht worden und macht das Tal der Könige zu einer unerschöpflichen Quelle für den ägyptischen Totenglauben und zu einer der kultur- und geistesgeschichtlich wichtigsten Stätten. Der Band versucht, ein Gesamtbild dieser faszinierenden Welt der Gräber und der religiösen Texte zu vermitteln. Er trägt die Informationen zusammen, die man in Reiseführern und in den Erklärungen der Dragomane vergeblich sucht.
von Stefan Weinfurter
Stefan Weinfurter schreitet in dem vorliegenden Buch noch einmal jenen Weg ab, den die Geschichte von den Franken zu den Deutschen genommen hat, und vermittelt in einer dichten, lebendigen und facettenreichen Erzählung das Grundwissen über die Entstehungszeit des Heiligen Römischen Reiches im Mittelalter. Rund eintausend Jahre sollten vergehen, ehe sich aus frühen fränkischen Reichsbildungen das Volk formte, das schließlich unter dem Namen der Deutschen seinen Platz in der Historie fand.Diese Zeitspanne umfasst die gesamte Epoche des Mittelalters und ist in politischer, kultureller und religiöser Hinsicht von zahllosen Einflüssen und Wechselfällen geprägt. So verliefen die darin eingewobenen Entwicklungen bei genauerem Hinsehen sehr viel windungsreicher und viel weniger zielorientiert, als es vielleicht im Rückblick zunächst scheinen mag: Wie wäre unsere Geschichte verlaufen, wenn der Franke Chlodwig sich nicht hätte taufen lassen und daraufhin auch sein Volk den christlichen Glauben angenommen hätte? Was wäre geschehen, wenn König Karl, bevor er zum Kaiser gekrönt und der Große wurde, auf einem seiner zahllosen Kriegszüge gefallen oder wenn König Otto I. den Ungarn auf dem Lechfeld unterlegen wäre? Welche Konsequenzen hätte es gehabt, wenn Gregor VII. im Investiturstret Kaiser Heinrich IV. niedergerungen und die weltliche Herrschaft dauerhaft unter das Joch des Papsttums gezwungen hätte? Welche Entwicklung hätte das Reich genommen, wenn 1348 nicht die große Pest ausgebrochen und dadurch europaweit bis zu einem Drittel der Bevölkerung hinweggerafft worden wäre?So wird bei der Lektüre dieses Buches auch stets jener machvolle historische Prozess deutlich, dessen ganz verschiedenartige Faktoren die Ausformung des Reiches und die Frühzeit der deutschen Geschichte bestimmten.
von Christoph Nonn
Auch 200 Jahre nach seiner Geburt ist Otto von Bismarck eine hochgradig umstrittene, von Mythen umwobene Gestalt. Christoph Nonn schaut hinter die Legenden und entdeckt einen Mann, dessen Zeit unserer heutigen verblüffend ähnlich ist. Kriegstreiber oder Friedenspolitiker, Modernisierungsverhinderer oder weißer Revolutionär, Nationalheld oder Dämon der Deutschen: Die Liste der Beinamen, die Bismarck gegeben worden sind, ist lang. Doch der "Reichsgründer" war weder ein Übermensch noch ein Monster. Er feierte spektakuläre Erfolge und erlebte die größten Pannen, er war ein jähzorniger Choleriker und ein liebevoller Ehemann, ein treuer Freund Wilhelms I. ebenso wie ein rücksichtsloser Vollblutpolitiker. Aus solchen scheinbaren Widersprüchen setzt dieses Buch eine neue Sicht auf den "Eisernen Kanzler" jenseits der Mythen zusammen und zeichnet das Bild eines pragmatischen preußischen Konservativen. Dabei wird der Preuße Bismarck zum ersten Mal konsequent in die europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts eingeordnet, die durch wachsende internationale und globale Vernetzung geprägt war - wie unsere heutige Welt auch.
von Heinrich August Winkler
Heinrich August Winkler hat eine dramatische, spannend zu lesende deutsche Geschichte vorgelegt. Er greift auf die Quellen zurück, um die Beweggründe der Handelnden freizulegen und die Geschichtsbilder nachzuzeichnen, von denen sie sich leiten ließen. Entstanden ist eine deutsche Geschichte, wie es sie so noch nicht gab: auf das Wesentliche ausgerichtet, anschaulich, entschieden im Urteil – und so verständlich geschrieben, daß nicht nur die Fachleute, sondern alle gefesselt sein werden, die wissen wollen, wie Deutschland wurde, was es heute ist."Ein großes Werk, das wissenschaftliche Präzision mit hervorragender Sprache und Verständlichkeit verbindet. Der erhellende historische Überblick und die scharfsinnige, unabhängige Urteilskraft des Autors regen zum kritischen Denken an und machen die Lektüre damit zum bleibenden Gewinn."Richard von Weizsäcker
von Gaius d. Ältere Plinius Secundus
Die von Plinius dem Älteren verfasste 'Naturgeschichte' in 37 Büchern enthält sozusagen das gesamte antike Wissen über die Natur: Kosmologie, Geographie, Biologie des Menschen, Zoologie, Botanik, Pharmakologie, Mineralogie, Metall- und Steinverarbeitung, Vulkanologie u.v.m. Aus der Fülle des Materials hat Marion Giebel eine vielseitige, überaus anregende Auswahl getroffen sowie die Texte neu übersetzt und kommentiert.
von Axel Kuhn
Mit der Französischen Revolution beginnt die Herausbildung der modernen, bürgerlichen Welt. Axel Kuhn stellt Voraussetzungen, Verlauf und Folgen dieser Umwälzung dar, diskutiert Forschungsprobleme und beleuchtet intensiv das Verhältnis der Deutschen zur Revolution. Karten und Tabellen erleichtern die Übersicht; zur größeren Anschaulichkeit ist der Band durchgehend illustriert.
von Herodot
Wer Geschichte studiert, befasst sich auch mit Herodots »Historien«. Es geht darin um die Auseinandersetzung zwischen West und Ost, um berühmte Schlachten zwischen Griechen und Persern und ihre tieferen Gründe, aber auch um Sitten und Gebräuche der antiken Völkerschaften – als Augenzeuge wusste Herodot sie lebendig zu schildern. Der Anhang dieser Ausgabe umfasst neben einem Stellenkommentar und einem Nachwort zu Autor, Werk und dessen Hintergrund auch Karten, ein Namensverzeichnis und eine Zeittafel.