Eine junge Frau sucht ihren Platz auf der Welt – der packende Debütroman von Marion Kraft»Weltenwechsel« schildert den Lebensweg eines Mädchens, das am Rand der Gesellschaft steht und sich trotz der Schatten der Vergangenheit zur selbstbewussten jungen Frau entwickelt. Julias Kindheit ist von Kriegen, Armut, Ausgrenzung, Rassismus und sozialen Gegensätzen geprägt. In einem »bunten Haus« voller außergewöhnlicher Menschen erlebt sie eine Zeit der Geborgenheit, bevor unerwartete Ereignisse ihr Leben verändern und ihren weiteren Weg bestimmen. Vor dem Hintergrund der beeindruckenden Familiengeschichte von drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen und der Suche nach Identität entfaltet sich ein neues Bild der turbulenten westdeutschen Nachkriegszeit – bewegend, inspirierend und oft verstörend aktuell. Durch ihre besondere Perspektive liefert Kraft mit ihrem Debütroman einen wichtigen Beitrag zur Zeitgeschichte und eröffnet neue Einblicke.»Es ist eine Geschichte aus Deutschland, die neben der offiziellen herläuft , als gehöre sie nicht dazu. Marion Kraft erzählt sie in diesem Buch als Teil der Geschichte dieses Landes. Damit sie nicht verloren geht. Sie muss gelesen werden, um sie als Teil der Erinnerung in Deutschland zu bewahren.« Verena Lueken
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Weltenwechsel
von Marion Kraft
Eine junge Frau sucht ihren Platz auf der Welt – der packende Debütroman von Marion Kraft»Weltenwechsel« schildert den Lebensweg eines Mädchens, das am Rand der Gesellschaft steht und sich trotz der Schatten der Vergangenheit zur selbstbewussten jungen Frau entwickelt. Julias Kindheit ist von Kriegen, Armut, Ausgrenzung, Rassismus und sozialen Gegensätzen geprägt. In einem »bunten Haus« voller außergewöhnlicher Menschen erlebt sie eine Zeit der Geborgenheit, bevor unerwartete Ereignisse ihr Leben verändern und ihren weiteren Weg bestimmen. Vor dem Hintergrund der beeindruckenden Familiengeschichte von drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen und der Suche nach Identität entfaltet sich ein neues Bild der turbulenten westdeutschen Nachkriegszeit – bewegend, inspirierend und oft verstörend aktuell. Durch ihre besondere Perspektive liefert Kraft mit ihrem Debütroman einen wichtigen Beitrag zur Zeitgeschichte und eröffnet neue Einblicke.»Es ist eine Geschichte aus Deutschland, die neben der offiziellen herläuft , als gehöre sie nicht dazu. Marion Kraft erzählt sie in diesem Buch als Teil der Geschichte dieses Landes. Damit sie nicht verloren geht. Sie muss gelesen werden, um sie als Teil der Erinnerung in Deutschland zu bewahren.« Verena Lueken
Aktuelle Rezensionen(1)
CN: Rassismus, Krieg, Gewalt, Tod, „Euthanasie“-Morde, Autounfall, Polizeigewalt, Fehlgeburt, Armut Nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt Margarete, bei der US-amerikanischen Armee zu arbeiten, um ihren Eltern und sich selbst ein besseres Leben zu ermöglichen. Kurz darauf lernt sie den Soldaten Robert kennen und lieben – und wird schwanger. Da sie nach der Geburt von Tochter Julia wieder in ihren Beruf zurückkehren möchte, wächst Julia bei ihrer Großmutter Berta auf. Was folgt, ist eine Erzählung darüber, wie ein Mensch im Nachkriegsdeutschland erwachsen wird. Julias Geschichte steht exemplarisch für die Lebensrealitäten von Kindern Schwarzer US-amerikanischer Soldaten und weißer deutscher Frauen – zahlreiche Lebensrealitäten, die lange unsichtbar blieben. Marion Kraft füllt mit ihrem Buch eine Lücke in der Literaturlandschaft zur westdeutschen Nachkriegszeit. Die Geschichte erstreckt sich über 20 Jahre – eine Zeitspanne, in der sich enorm viel ereignet. So eine lange Phase so kleinschrittig auf 416 Seiten zu schildern, führt dazu, dass der Roman in einem schnellen Tempo erzählt wird. Das hat zur Folge, dass gerade die prägendsten Momente in Julias Leben oft nur angerissen werden und ich nur erahnen konnte, wie es ihr dabei erging. Leider blieben für mich viele Fragen offen. Dennoch gelingt es Marion Kraft, Julia als eine vielschichtige Figur zu zeichnen, die sich realistisch entwickelt. Sie macht Fehler, geht Umwege, ändert ihre Meinungen und findet zu Selbstbewusstsein – mitten in einer rassistischen Gesellschaft. Dabei ist sie keine klassische Protagonistin, die von Leser*innen ausschließlich gemocht wird: Mal ist mensch genervt von ihr oder wütend auf sie, mal möchte mensch sie einfach nur in den Arm nehmen oder ihr zujubeln. Insgesamt habe ich „Weltenwechsel“ gerne gelesen! Besonders zu Beginn und zum Ende konnte ich stark mitfühlen und habe einiges Neues gelernt. Ich bin gespannt, was Marion Kraft als Nächstes schreibt.