3.8

Weiße Tränen

von Kathrin Schrocke

Format:Hardcover

Lenni und Serkan sind beste Freunde. Bis der neue Mitschüler Benjamin auftaucht, die Theater-AG fast sprengt, einen beliebten Lehrer kritisiert und Rassismus offen anprangert. Lenni muss plötzlich Stellung beziehen. Aber für wen? Wer hat ihr eigentlich recht? Und was haben Elif und ihr Kopftuch damit zu tun? Ein hochaktuelles, aufrüttelndes Jugendbuch über Freundschaft und Liebe, über Leben und Tod, das für Diskriminierung sensibilisiert – ganz ohne erhobenen Zeigefinger

Romance
240 SeitenHardcover
Erschienen an: 2023-08-16

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Aktuelle Rezensionen(3)

3.8(9 ratings)
HenrikeRezension von Henrike

Ein wunderschönes Buch zu einem sehr wichtigen Thema. Das ganze Buch hat total zum Nachdenken angeregt, auch wenn ich den Hauptcharakter die meiste Zeit über ätzend fand.

LivRezension von Liv

Ein gutes Buch zu einem sehr wichtigen Thema. Eine klare Empfehlung für alle, die sich mit Alltagsrassismus auseinandersetzen möchten.

JohannaRezension von Johanna

Das Buch wurde von Kathrin Schrocke geschrieben und 2024 von dem Verlag „Mixtvision“ herausgegeben. Es ist ein Jugendroman, der sich mit Alltagsrassismus, aus der Sicht einer weißen Person befasst. Ein neuer Schüler, namens Benjamin, kommt an Lennis Schule und kritisiert Lennis Lieblingslehrer. Er spricht den Rassismus am Gymnasium an und Lennis bester Freund unterstützt Benjamin dabei. Lenni ist der Meinung, dass es in seiner Kleinstadt eigentlich keinen Rassismus gibt, doch als Benjamin und Serkan, Lennis bester Freund, ihm einen Einblick in ihr Leben geben, ist sich Lenni da nicht mehr so sicher. Mir gefällt das Buch im Großen und Ganzen. Die Charaktere sind gut geschrieben und man kann ihre Gedanken gut nachvollziehen. Besonders Elif mag ich gerne, sie ist ein starkes Mädchen, das hart für ihre Träume arbeitet. Lenni finde ich etwas nervig. In einigen Situationen überreagiert er stark und er verhält sich gegenüber Serkan öfter grundlos unfreundlich. Das finde ich sehr frustrierend, da die Geschichte von Lenni erzählt wird. Vor allem das Ende des Buches finde ich sehr unterhaltsam. Bei der Hälfte des Buches ist mir allerdings etwas langweilig geworden, weil in der Geschichte nicht besonders viel passiert ist. Die Relevanz des Themas „Alltagsrassismus“ ist natürlich extrem hoch und ich finde es toll, dass es einen Jugendroman zu so einem wichtigen Thema gibt. Während dem Lesen merkt man aber schon, dass das Buch lehrreich ist und eine Botschaft vermittelt werden soll. Die verwendete Sprache empfinde ich als sehr irritierend. Das Buch spielt im Jahr 2016 und die Jugendsprache damals unterscheidet sich natürlich von der heutigen. Ich musste Ausdrücke wie „Hdl“ oder „Hdg“ nachschlagen und manche Wörter fühlen sich einfach fehl am Platz. Ich gebe dem Buch vier Sterne und würde es vor allem Jugendlichen sehr empfehlen. Es bringt dich auf jeden Fall zum nachdenken und man überdenkt auch seinen Alltag.

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