4.3

Weavingshaw

von Heba Al-Wasity, Diana Bürgel

Format:Hardcover
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Heba Al-Wasity ließ sich zum Schreiben von ihren eigenen Erfahrungen inspirieren: Sie wurde als Kind irakischer Geflüchteter in Libyen geboren, wuchs in Kanada auf und studierte Medizin im Vereinigten Königreich. Sie arbeitete in der Notfallmedizin sowie auf mehreren psychiatrischen Stationen und gewann so aus erster Hand Einblicke, wie Armut und Entbehrung zu gesellschaftlichen Ungleichheiten führen können. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann in der Nähe von Manchester – gerade nah genug an den Mooren, um ihre Fantasie zu beflügeln.

Romance
528 SeitenHardcover
Erschienen an: April 30, 2026

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Aktuelle Rezensionen(14)

4.3(106 ratings)
Sina BorkRezension von Sina Bork

Eins meiner absoluten Highlights dieses Jahr. Das Setting, die Beziehung zwischen den Charakteren einfach Wow. Zudem kommt durch den Schreibstil der Autorin, sowie dem Geisterthema einfach das richtige Feeling für die Geschichte auf. Sehr angenehm fand ich auch den ausnahmsweise mal sehr slowen slowburn. Sodass man hier auch einfach mitfiebern musste. Auch hier macht mich der Cliffhanger an Ende mal wieder so richtig fertig. Kann es kaum erwarten das es weitergeht.

Körnchen MessingRezension von Körnchen Messing

DÜSTER & ABSOLUT PACKEND! Stellt euch vor, ihr könntet Geister sehen … Genau das ist Lenas Realität, und was für eine Geschichte sich daraus entwickelt, ist einfach genial! Ich mag es unglaublich gerne, wie wir hier zusammen mit ihr in gotische Welt eintauchen. Der männliche Protagonist hat mich komplett fasziniert. Er hört sich die Geheimnisse anderer Menschen an – ein richtig interessanter Charakter. Dazu kommt eine kleine Liebesgeschichte, die sich ganz, ganz langsam aufbaut und komplett im Hintergrund bleibt, was dem Buch extrem gut tut und der düsteren Grundstimmung genau den richtigen Raum lässt. Apropos Stimmung > Allein wie Weavingshaw beschrieben wird, ist absolut genial. Dieses Haus und das ganze Land sind so bildhaft und schaurig schön dargestellt, dass es einfach riesigen Spaß macht, darin zu versinken. Wer Fantasy liebt und es gerne auch mal etwas düsterer mag, sollte hier unbedingt zugreifen. Für mich ein absolutes Highlight und eine riesige Buchempfehlung!

LauraRezension von Laura

Düster und atmosphärisch! Nachdem ich sehr viel Gutes über Weavingshaw gehört hatte, bin ich mit relativ hohen Erwartungen in die Geschichte gestartet. Auch wenn diese nicht ganz erfüllt wurden, konnte mich das Buch vor allem mit seinen Vibes überzeugen! Besonders gut gefallen haben mir die düstere Atmosphäre und der Schreibstil der Autorin, die mich sofort in die Geschichte eingesogen haben. Auch St. Silas habe ich als sehr spannenden Charakter empfunden, der bis zuletzt mysteriös geblieben ist, weshalb ich mich umso mehr auf die Fortsetzung freue. Leena war leichter zu durchschauen, dabei aber eine Figur, in die ich mich von Beginn an hineinversetzen und mit der ich mitfühlen konnte. Die Entwicklung der Beziehung war eindeutig Slow Burn, was aber genau gepasst hat und mich insbesondere durch das gelungene Show, not tell überzeugen konnte! Allerdings hätte meiner Meinung nach noch etwas mehr passieren können. Aufgrund der eher langsam voranschreitenden Handlung hatte ich selten das Bedürfnis, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Und zuletzt noch eine Erwähnung verdient hat das wunderschöne Cover, das die Vibes der Geschichte genau einfängt! Fazit: Meine erste, aber bestimmt nicht meine letzte Gothic Romantasy, für die ich vor allem aufgrund ihrer fesselnden Atmosphäre gerne eine Leseempfehlung ausspreche!

Vana HinkeRezension von Vana Hinke

Leider hat mich jedoch die Handlung ab einem gewissen Punkt nicht mehr komplett fesseln können - weitergelesen habe ich trotzdem. Das Ende war meiner Meinung nach ziemlich vorhersehbar, aber dennoch in Ordnung. Ich denke dennoch, dass ich die Fortsetzung nicht lesen werde. Das Buch war solide, wird mir aber vermutlich nicht lange im Gedachtnis bleiben.🤷🏻‍♀️

MissNisaRezension von MissNisa

Gute Idee, langweilige Umsetzung. 👻 Die Wuthering Heights-Momente lassen leider auf sich warten, dafür bekam ich jede Menge K-Pop Demon Hunters-Vibes. Die Atmosphäre, die einzigartige Storyline und die übernatürlichen Elemente – wie die Geister, Dämonen, besonderen Kräfte und mystischen Gegenstände – haben bei mir punkten können. Aber all das reichte für mich nicht aus, weil die Umsetzung einfach nicht gestimmt hat. Das Buch konnte mich nicht catchen, genauso wenig wie die Richtung, in die sich die anfängliche Story entwickelt hat. Bereits nach 200 Seiten wollte ich das Buch abbrechen, und rückblickend hätte ich das wahrscheinlich auch tun sollen. Denn es wurde leider kein bisschen spannender oder fesselnder. Die Handlung wirkte größtenteils plotlos, und die Enthüllungen, auf die man so lange warten musste, waren für mich schon ab ungefähr Seite 50 offensichtlich. Auch die Liebesgeschichte war für mich flach und unspektakulär. Es gab einfach zu wenig Zweisamkeit, um das Ende wirklich mit Herzblut fühlen zu können. In mir hat es leider gar nichts ausgelöst. Es hätte deutlich mehr Spannung gebraucht – sowohl im Storyverlauf als auch in der romantischen Dynamik –, damit man am Ende wirklich sagen könnte, dass es ein gelungener Slow Burn war. Stattdessen war es einfach nur langatmig, und ich war am Ende ehrlich gesagt einfach froh, dass es vorbei war. Mein Leseerlebnis wurde außerdem durch unsere Protagonistin Leena erschwert, die ich überhaupt nicht mochte. Sie ist genau die Art von Hauptfigur, die immer alles so macht, wie man es erwartet – sie handelt stets korrekt, vernünftig und so, wie sie „muss“. Dadurch wirkt sie nicht nur nahezu fehlerfrei, sondern leider gleichzeitig auch ziemlich seelenlos. Da die Geschichte überwiegend aus ihrer Perspektive erzählt wird, hat mir das Lesen insgesamt noch weniger Spaß gemacht. Die Atmosphäre, die Geister und auch die Gabe fand ich cool. Wohin sich die Story am Ende entwickelt hat, gefiel mir dagegen überhaupt nicht – vor allem nicht, wie es erzählt wurde. Das Buch hätte auch mit deutlich weniger Seiten funktioniert, wenn einige Stellen gestrafft oder sogar komplett entfernt worden wären. Es gab Kapitel, die einfach sinnlos waren. We die Handlungsstränge rund um den Bruder. Man deutlich kürzer halten oder gar nicht erst so einbauen müssen, weil sie kaum etwas zur eigentlichen Handlung beigetragen haben und lediglich dafür sorgten, dass die ohnehin schon langsame und langatmige Geschichte noch mehr ausgebremst wurde. Diese ständigen Abweichungen vom eigentlichen Plot führten letztendlich dazu, dass ich zum zweiten Mal darüber nachgedacht habe, das Buch abzubrechen. Auch die Gespräche zwischen den beiden Hauptfiguren fand ich eher uninteressant, nüchtern und viel zu „unschuldig“. Es war einfach unspektakulär und emotionslos. Natürlich bedeutet meine Meinung noch lange nicht, dass das Buch schlecht ist. Nur weil es meinen Geschmack nicht getroffen hat, heißt das überhaupt nichts. Trotzdem würde ich sagen: Greift eher zu diesem Buch, wenn ihr etwas Ruhiges und leicht Düsteres lesen möchtet. Erwartet aber nicht zu viel – nichts Episches und vor allem keine intensive romantische Geschichte. Es handelt sich schließlich um ein Debüt, und dafür finde ich das Buch okay. Ich hoffe für alle, die die Reihe weiterverfolgen werden, dass sie in den beiden weiteren Bänden dafür entlohnt werden und noch die schöne, epische Liebesgeschichte bekommen, die man nach einem solchen Marketing eigentlich erwartet hat. Und ja, sprechen wir mal darüber, wie ich mich diesbezüglich fühle: Wie leider schon öfter in letzter Zeit fühle ich mich von der Buchbranche beziehungsweise vom Marketing ein wenig „verarscht“. Warum bewirbt man ein Buch mit Vergleichen zu einer anderen extrem beliebten und aktuell gehypten Geschichte, wenn dieses Buch damit eigentlich überhaupt nichts zu tun hat? Wirklich gar nichts. Ich frage mich ernsthaft, ob es Verlagen das wirklich wert ist, Leser und Käufer mit falschem, aufgepushtem Marketing hinter das Licht zu führen, nur um die Verkaufszahlen zu steigern. Ich persönlich finde das absolut falsch. Lasst euch von mir gesagt sein: Mit Wuthering Heights hat dieses Buch praktisch nichts gemeinsam – außer vielleicht, dass der Ort, der eine gewisse Wichtigkeit hat, ebenfalls einen Namen trägt, der mit „W“ beginnt. Und dass das Cover optisch etwas an die neue Verfilmung angelehnt ist. That’s it. Auch wenn sich die Geschichte noch entwickeln kann – und wahrscheinlich auch wird – brauche ich persönlich einfach schon viel mehr, um dranbleiben zu wollen. Gerade weil die Autorin noch zwei weitere Folgebände verkaufen möchte, hätte sie meiner persönlichen Meinung nach viel, viel mehr liefern müssen. Ich hätte am Ende das Bedürfnis haben sollen, nach mehr zu betteln. Es ist mir aber absolut egal wie es weiter geht.🫣🤷🏽‍♀️ Wenn ihr nach 200 Seiten merkt, dass ihr das Buch nicht fühlt oder euch das Weiterlesen schwerfällt, dann brecht es ganz entspannt ab. Ich habe es letztendlich nicht abgebrochen, damit ich euch eine vollständige Rezension mit Sternen präsentieren kann. Fühlt euch gedrückt 💗

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