Empfehlungen basierend auf "Was mir zusteht Roman"

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von Lilia Hassaine

Saïd wird Ende der fünfziger Jahre in einem Bergdorf in Algerien für die damals florierende Autoindustrie in Frankreich angeworben. Nach fünf entbehrungsreichen Jahren kann er die Familie in seine Sozialwohnung in einem Vorort von Paris kommen lassen. Nadscha und ihre drei Töchter reisen voller Freude und Zuversicht in die neue Welt. Saïds älterer Bruder Kader war bereits mit Ève, einer Französin aus bürgerlicher Familie, verheiratet. Nachdem Nadscha nochmals schwanger geworden ist, beschließen sie und Saïd, das Baby Kader und Ève zu überlassen, da diese keine Kinder bekommen können. Doch unerwartet bringt Nadscha Zwillinge zur Welt. So werden Ève und Kader zu Daniels Eltern, während Amir bei Nadscha und Saïd aufwächst. Dass sie Brüder sind, bleibt ein streng gehütetes Familiengeheimnis. Lilia Hassaine lässt in einem facettenreichen Panoptikum ein lebendiges, sensibel gezeichnetes Bild über das Zusammenleben in den heute problembehafteten Banlieues von Paris während der fünfziger bis Ende der achtziger Jahre entstehen und zeichnet berührende Porträts der starken Mütter und ihrer selbstbewussten Töchter, die in der neuen Heimat ihre Träume zu verwirklichen suchen.

von Buchi Emecheta

»Ihr Werk hat dazu beigetragen, die lange unsichtbare Perspektive der Frauen vom afrikanischen Kontinent und afrikanischen Diaspora in die Literatur einzubringen. Und ›Second-Class Citizen‹ ist ein lebendiges und wichtiges Zeugnis von weiblicher Unabhängigkeit.«

von Gilda Sahebi

absolut lesenswertes und auch vielstimmiges Buch

von Ana Wetherall-Grujić

Kurz vor Kriegsbeginn in Jugoslawien geboren, wuchs Ana Wetherall-Grujić in Tirol auf. Nach Umwegen über Graz und Wien lebte sie fünf Jahre lang als Journalistin in Berlin. Ihre Arbeit fokussierte sich auf die Menschen am Rand und erschien unter anderem bei ze.tt, bento und VICE. 2023 erschien mit „Das Baby ist nicht das verdammte Problem“ (Kremayr & Scheriau) ihr erstes Sachbuch zu moderner Elternschaft. „Blutsschwestern“ ist ihr erster Roman.

von Min Jin Lee

Min Jin Lee erzählt die fünf Generationen umfassende Familiengeschichte aus einer allwissenden Perspektive, die etwas Bergendes hat und an die grossen bürgerlichen Romane des 19. Jahrhunderts erinnert.

von Djaïli Amadou Amal

Eine der großartigsten und wichtigsten Erzählerinnen des Kameruns

von Édouard Louis

[...] feiert [...] das Leben und die Freiheit.

von Amanda Peters

»Ein atemberaubendes Debüt über Liebe, Ethnie, Brutalität und den Balsam der Vergebung.« PeopleJuli 1962. Eine Mi'kmaq-Familie aus Nova Scotia kommt in Maine an, um den Sommer über Blaubeeren zu pflücken. Einige Wochen später ist die vierjährige Ruthie verschwunden. Sie wird zuletzt von ihrem sechsjährigen Bruder Joe gesehen, als sie auf ihrem Lieblingsstein am Rande eines Beerenfeldes sitzt. Ihr Verschwinden wirft Rätsel auf, die Joe und seine Familie verfolgen und fast 50 Jahre lang ungelöst bleiben.In Maine wächst ein Mädchen namens Norma als Einzelkind in einer wohlhabenden Familie auf. Ihr Vater ist emotional distanziert, ihre Mutter erdrückend überfürsorglich. Norma wird oft von wiederkehrenden Träumen geplagt. Mit zunehmendem Alter ahnt sie, dass ihre Eltern ihr etwas verheimlichen. Da sie nicht bereit ist, von ihrem Gefühl abzulassen, wird sie Jahrzehnte damit verbringen, dieses Geheimnis zu lüften.»Beeren pflücken« ist eine berührende Geschichte über ungebrochene Hoffnung, unerschütterliche Liebe und die Kraft der Familie – selbst im Angesicht von Trauer und Verrat.Der Nr. 1 Bestseller aus Kanada

von Chan Ho-kei

»Ein hochpolitischr Thriller mit enormer Spannweite und immenser Detailfülle.« Ulrich Noller, Deutschlandfunk Kultur

von Laila Ibrahim

Bestsellerautorin Laila Ibrahim beschreibt in der einfühlsamen Fortsetzung von »Gelber Krokus«, wie drei ungleiche Frauen auf eine Plantage in Virginia zurückkehren, wo einige Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs Freiheit ungeachtet der Hautfarbe noch immer eine Illusion ist.Ohio, 1868: Lisbeths Vater liegt im Sterben. Um ihn noch einmal zu sehen, reist die junge Frau zur Plantage Fair Oaks, wo sie einst aufgewachsen ist. Doch in Virginia scheint die Zeit stehen geblieben. Ihre Familie glaubt immer noch an die Ideale der Südstaaten und kann ihr nicht verzeihen, dass sie sich den Werten des freien Nordens verschrieben hat.Auch die entflohene Sklavin Mattie Freedman, einst Lisbeths geliebtes Kindermädchen, ist auf dem Weg nach Fair Oaks. Sie will eine Verwandte in den sicheren Norden bringen. Mattie reist nicht allein – ihre erwachsenen Kinder begleiten sie, beide studiert und gebildet. Doch sie sind machtlos gegen die willkürliche Gewalt, die ihnen entgegenschlägt, insbesondere von Lisbeths Bruder …»Eine Handvoll Senfkörner« ist die Fortsetzung von »Gelber Krokus«. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.