Vor uns das Rauschen des Meeres
von Janine Ukena
Früher hat Sophie jeden Sommer auf Sylt verbracht – bis zu dem Tag, an dem ihr Vater wegen angeblich illegaler Geschäfte verhaftet wurde und aus ihrem Leben verschwand. Noch heute quälen Sophie die Fragen, was damals wirklich geschah. Als ihr Vater stirbt und sie das Ferienhaus erbt, beschließt sie, zurückzukehren und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Nur hat sie nicht mit Maximilian Rose, Sohn eines reichen Hotelketten-Eigentümers, gerechnet. Als Mittel zum Zweck könnte er ihr in ihrer Wahrheitssuche extrem weiterhelfen. Doch je näher sich die beiden kommen, desto schwieriger wird es für Sophie, ihren Plan durchzuziehen ... 
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Vor uns das Rauschen des Meeres
von Janine Ukena
Früher hat Sophie jeden Sommer auf Sylt verbracht – bis zu dem Tag, an dem ihr Vater wegen angeblich illegaler Geschäfte verhaftet wurde und aus ihrem Leben verschwand. Noch heute quälen Sophie die Fragen, was damals wirklich geschah. Als ihr Vater stirbt und sie das Ferienhaus erbt, beschließt sie, zurückzukehren und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Nur hat sie nicht mit Maximilian Rose, Sohn eines reichen Hotelketten-Eigentümers, gerechnet. Als Mittel zum Zweck könnte er ihr in ihrer Wahrheitssuche extrem weiterhelfen. Doch je näher sich die beiden kommen, desto schwieriger wird es für Sophie, ihren Plan durchzuziehen ... 
Aktuelle Rezensionen(7)
Nach dem Tod ihres Vaters beschließt Sophie, nach Sylt zurückzukehren, um endlich herauszufinden, was zwischen ihrem Vater und seinem ehemaligen Geschäftspartner Leopold Rose vorgefallen ist. Denn nachdem ihr Vater wegen angeblicher illegaler Geschäfte verhaftet wurde, ist er aus Sophies Leben verschwunden. Um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, versucht sie über Maximilian Rose, Sohn und zukünftiger Erbe des Rose Imperiums, an die fehlenden Informationen zu kommen. Doch mit einem hat sie nicht gerechnet: dass sie Max so nahe kommt und bald echte Gefühle im Spiel sind. „Vor uns das Rauschen des Meeres“ war eines der Bücher, auf das ich mich in diesem Jahr am meisten gefreut habe, und es hat mir wie erwartet richtig gut gefallen! Janine Ukenas Schreibstil ist auch im Auftakt ihrer neuen Trilogie unglaublich angenehm, atmosphärisch und flüssig. Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Sophie als auch von Maximilian erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Gleich zu Beginn lernen wir die beiden kennen und man merkt sofort, dass sie aus ganz unterschiedlichen Welten kommen und sich doch unheimlich gut ergänzen. Sophie ist mutig, stark und aufgeschlossen. Sie will unbedingt Gerechtigkeit für ihren Vater und ist bereit, dafür alles zu tun. Maximilian hingegen ist das genaue Gegenteil. Er ist sanft, ruhig und sensibel. Ich mochte ihn so gerne! Es war auch mal was ganz Neues für mich, einen männlichen Protagonisten zu begleiten, der kein Badboy ist, und weder super mysteriös noch unheimlich tough und rebellisch ist. Trotzdem ist Max keineswegs verweichlicht, er ist auf eine ganz besondere Art unheimlich stark und es hat mir sehr viel Spaß gemacht zu lesen, wie er sich im Laufe der Geschichte entwickelt und den Mut findet, sich gegen seinen Vater zu stellen. Neben den wunderbaren Protagonisten hatte das Buch eine tolle Atmosphäre und ein wunderschönes Setting auf Sylt. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl, selbst auf der Insel zu sein. Die Geschichte mit den ganzen Familiengeheimnissen und der Aufdeckung um das Geheimnis von Sophies Vater fand ich sehr spannend. Der Suspense-Anteil war hier perfekt und hat an den richtigen Stellen für Spannung gesorgt, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es gab auch einige emotionale Momente und zum Ende hin spitzt sich das Ganze dann sogar noch zu und nimmt eine Wendung, die ich so nicht erwartet hätte. Fazit: Das Buch hat eine tolle Atmosphäre, emotionale Momente, eine fesselnde Story mit jeder Menge Familiengeheimnissen und zwei Protagonisten, die man einfach ins Herz schließen muss. Ich habe alles daran geliebt & freue mich schon riesig auf die Fortsetzung!
Das Cover vermittelt einen Blick aufs dunkelblaue Meer. Rund herum glitzern kleine Punkte und Fäden, die dem Bild etwas Glamour verleihen. Der Titel ist in leicht durchscheinenden Buchstaben gestaltet, so dass man darin die Wellenbewegung des Meeres erkennen kann. Vor uns das Rauschen des Meeres von Janine Ukena erschien im Knauer Verlag. Es ist der erste Band der Sylt-Suspense Trilogie der Autorin, der auf der gleichnamigen Norddeutschen Insel spielt. Sophie kehrt nach dem Tod ihres Vaters zurück auf die Insel, mit der sie schöne Kindheitserinnerungen verbindet, aber auch den schlimmsten Tag in ihrem Leben. Nun ist sie zurück und möchte endlich Antworten haben zu den Ereignissen ihres letzten Sylt Besuchs. Dabei trifft sie auf Maximilian Rose, dem zukünftigen Hotelkettenerben, dessen Vater ein Freund der Familie war. Bekommt Sophie Antworten auf ihre Fragen und will sie die wirklich hören? Sophie führt als Ich-Erzählerin durch die Geschichte. Von Beruf ist die Illustratorin für Kinderbücher und so nimmt sie kurzerhand ihre Arbeit mit auf die Insel, auf der Suche nach Antworten. Als zweiter Erzähler aus der Ich-Perspektive übernimmt Maximilian, der gerade in Hamburg seine Kochschule zum Unwillen seines Vaters abgeschlossen hat und den Sommer nun zu Hause verbringt. Er zeigt mir als hochsensible Person seine verzwickte Beziehung zu seinem Vater. Und nimmt mich mit in eine für ihn extrem laute Welt, die permanent auf ihn einströmt. Diesen Aspekt fand ich besonders spannend, da ich mich zuvor noch nicht wirklich mit dem Thema Hochsensibilität beschäftigt habe. Ich wusste zwar so in etwa was es bedeutet, aber konnte noch keinen weiteren Blick darauf werfen. Hier schafft die Autorin einen spannenden Charakter, der sehr authentisch rüberkommt. Das Aufeinandertreffen der zwei Protagonisten ist unterhaltsam und steht eher unter einem unguten Stern. Wie folgende zwei Zitate zeigen: „Gerade als ich denke, dass mein Tag nicht noch komplizierter werden könnte, sehe ich Max.“ „Gerade als ich denke, dass mein Tag nicht mehr zu retten ist, sehe ich Sophie.“ Diese beiden Sätze folgen direkt aufeinander beim Wechsel der Erzähler und haben mich zum Schmunzeln gebracht. Zeigen sie doch die widersprüchlichen Gefühle und machen direkt Lust weiterlesen. Man möchte ja schließlich wissen was mit dieser Voraussetzung als nächstes passiert. Hast du Lust auf einen emotionalen Ausflug auf die nördlichste Insel Deutschlands? Dann setze dich in den Zug nach Westerland und genieße die ganz besondere Atmosphäre, wenn der Zug auf der Insel ankommt. Erkunde mit Sophie die Insel und versuche ihre Beweggründe zu verstehen. Lerne dabei, wie zufällig Maximilian kennen und bekomme eine Ahnung davon, was Hochsensibilität bedeuten kann. Lasse dich ein auf eine ganz besondere Geschichte und hoffe mit Sophie, dass sie Antworten auf ihre Fragen bekommt. Ich hatte ein paar schöne Lesestunden und empfehle das Buch sehr gerne weiter.
Hat mich leider nicht so wirklich vom Hocker gehauen.
Mitreißend, voller Emotionen und Bewältigung der Vergangenheit. Die Protagonisten sind in diesem Buch im Lauf der Geschichte gewachsen an ihren Dämonen der Vergangenheit und dem finden der Wahrheit. Für mich persönlich hätte auf die Wahrheit, die aufgeklärt werden sollte etwas mehr eingegangen werden können und manche Stellen nicht so lange beschrieben werden müssen. Aber alles in allem ein spannendes , flüssig geschriebenes Buch. Hier wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten gewechselt.