Nadège Kusanika wurde 1988 in der Demokratischen Republik Kongo geboren und kam im Alter von 15 Jahren nach Deutschland. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Universität in Würzburg. Währenddessen engagierte sie sich ehrenamtlich bei der Integration von Geflüchteten. 2022 erhielt sie ein Stipendium der Bayerischen Akademie des Schreibens. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Bonn.
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Unter derselben Sonne
von Nadège Kusanika
Nadège Kusanika wurde 1988 in der Demokratischen Republik Kongo geboren und kam im Alter von 15 Jahren nach Deutschland. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Universität in Würzburg. Währenddessen engagierte sie sich ehrenamtlich bei der Integration von Geflüchteten. 2022 erhielt sie ein Stipendium der Bayerischen Akademie des Schreibens. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Bonn.
Aktuelle Rezensionen(4)
Read around the World: Demokratische Republik Kongo Warum das Buch als "Roman" vermarktet wird, wo es doch eindeutig eine Autobiographie ist, ist mir ein Rätsel. Aber: egal, ob als Roman oder Biographie gelesen, lohnt es sich! Es öffnet ein Fenster in die Demokratische Republik Kongo und schlägt eine Brücke zu uns nach Deutschland, die man so in keinem Buch finden wird (zumindest ist mir keins bekannt). Das einzige, was mich etwas störte, war der Schreibstil, der sich manchmal etwas zu sehr im Kreis drehte. Wer aber in eine "neue" Welt eintauchen will, von der wir hier in Europa leider viel zu wenig erfahren, ist bei "unter derselben Sonne" genau richtig.
Rezension folgt
4,5/5 ⭐️ Ein Mädchen wächst im Kongo zwischen Süßkartoffelblättern, staubigen Füßen, Familienchaos und jeder Menge Alltag auf. Nicht alles ist leicht, aber vieles ist schön. Mit 15 zieht sie nach Deutschland, trifft zum ersten Mal ihren Vater, den sie bis dahin nur vom Namen kennt. Und dann beginnt das Dazwischen: Zwischen zwei Welten, zwei Sprachen, zwei Heimaten. Das Buch ist offiziell ein Roman, aber fühlt sich mehr an wie ein Erinnerungsalbum. Und genau das macht es so toll und unfassbar nahbar.
Einfach und klar beschreibt die Autorin das Leben zwischen zwei Welten. Manchmal etwas zu wenig Tiefe in den persönlichen Gedanken, aber die Entscheidung liegt natürlich bei ihr.