»Das ist ein Schlachtfeld. Unser Schwert ist Liebe.« – So rappt Toomaj Salehi und gibt damit den Sound der Revolution im Iran wieder. Seit dem Tod von Jina Mahsa Amini, die von der Sittenpolizei verhaftet wurde, wachsen die Proteste. Und die Solidarität ist groß – sie zieht sich durch alle Altersgruppen, Schichten und Geschlechter. Zusammen kämpfen die Menschen für Frauen, Leben, Freiheit. Die Journalistin und Autorin Gilda Sahebi, die mit vielen Menschen im Iran in engem Kontakt steht, beleuchtet die unterschiedlichen Aspekte der die Rolle der Musik, die feministische Perspektive, die lange Geschichte der gewaltvollen Unterdrückung. Sie zeigt, wie die Iraner*innen der furchtbaren Brutalität des Regimes die größte Kraft die Liebe. »Was im Iran geschieht, ist feministische Weltgeschichte.« Gilda Sahebi
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»Unser Schwert ist Liebe«
von Gilda Sahebi
»Das ist ein Schlachtfeld. Unser Schwert ist Liebe.« – So rappt Toomaj Salehi und gibt damit den Sound der Revolution im Iran wieder. Seit dem Tod von Jina Mahsa Amini, die von der Sittenpolizei verhaftet wurde, wachsen die Proteste. Und die Solidarität ist groß – sie zieht sich durch alle Altersgruppen, Schichten und Geschlechter. Zusammen kämpfen die Menschen für Frauen, Leben, Freiheit. Die Journalistin und Autorin Gilda Sahebi, die mit vielen Menschen im Iran in engem Kontakt steht, beleuchtet die unterschiedlichen Aspekte der die Rolle der Musik, die feministische Perspektive, die lange Geschichte der gewaltvollen Unterdrückung. Sie zeigt, wie die Iraner*innen der furchtbaren Brutalität des Regimes die größte Kraft die Liebe. »Was im Iran geschieht, ist feministische Weltgeschichte.« Gilda Sahebi
Aktuelle Rezensionen(3)
Ein wichtiges Werk, das mich bewegt hat Die Revolution im Iran bewegt mich seit Jahren und ich fühle großen Schmerz beim Gedanken an das jahrzehntelange Leid, das die Menschen - und vor allem Frauen - unter dem gewaltvollen Regime erfahren müssen. Mein Respekt vor ihrem gefühlt unerschütterlichen Mut ist deshalb umso größer. Gilda Sahebi verfolge ich auf Social Media schon eine Weile und schätze ihre präzise sowie unaufgeregte Art der Einordnung. Dieses Buch ist nun natürlich persönlich und ich mochte die damit einhergehende Verletzlichkeit sehr. Der Respekt und die Liebe für die Menschen dieses Landes sowie der Wunsch nach einem freien Iran ist in jeder Zeile spürbar. Gleichzeitig scheut Sahebi es nicht, auch die Gewalt sichtbar zu machen und ich schließe mich der Einschätzung an, dass wir davor nicht die Augen verschließen dürfen. Besonders mit Blick auf die erneuten Massaker im Januar 2026 bricht mein Herz umso mehr, da ich das bereits 2023 erschienene Buch erst jetzt gelesen habe und weiß, dass die Menschen den Kampf um grundlegende Menschenrechte noch immer mit ihrem Leben bezahlen müssen. Bei aller Wichtigkeit fand ich den Text insgesamt nicht ganz rund und hatte mehrfach stockende Momente. Da die Beiträge teilweise bereits an anderer Stelle erschienen sind, wirkten sie manchmal holprig eingebettet inklusive einiger Wiederholungen. Gleichzeitig war es mir phasenweise auch ein wenig zu sprunghaft. Damit ist das Werk inhaltlich ein absolutes Muss, denn bei allen Repressionen im Land müssen wir den Menschen im Iran bzw. Iraner*innen in der Diaspora dringend zuhören. Sprachlich und erzählerisch war es nicht mein liebstes und zugänglichstes Sachbuch, obwohl es mich emotional trotzdem erreichen konnte.
Ein unheimlich wichtiges Buch, das uns authentische Einblicke in ein Land gewährt, über das unsere Meinungen viel zu oft von Vorurteilen, westlicher Arroganz und Desinteresse geprägt ist. Hier werden Stimmen hörbar gemacht, von Menschen, die ihr Leben dafür riskieren, dass wir von ihrem Mut im Kampf gegen ein unmenschliches Regime erfahren.
Ein wichtiges Buch um zu erfahren, was im Iran passiert. Ein Buch voller mutiger Menschen, hier sogar oft namentlich genannt, die durch ihren Kampf für Freiheit ihr Leben riskieren. Viel zu viele werden vom iranischen Regime getötet. Eine Tatsache, die wir uns im Westen gar nicht vorstellen können. Aber die mutigen Menschen im Iran kämpfen weiter für ihre Freiheit. Schlimm, dass die mediale Aufmerksamkeit mittlerweile fehlt, dieses Buch verdient auf jeden Fall Aufmerksamkeit!