Charlie steht kurz vor dem Abitur, mit ihrem Vater redet sie kaum noch ein Wort und in der Schule würde sie sich am liebsten unter einem Tarnumhang verstecken. Denn Charlie hat ein Geheimnis, das sie nicht einmal ihren zwei besten Freunden anvertrauen kann. Sie hat sich in ein Mädchen verliebt - genauer gesagt in ihre beste Freundin Mia. Während Charlie nur Augen für Mia hat, entgeht ihr, dass jemand anderes alles tut, um ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen ...
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Traumtänzerin
von Alicia Zett
Charlie steht kurz vor dem Abitur, mit ihrem Vater redet sie kaum noch ein Wort und in der Schule würde sie sich am liebsten unter einem Tarnumhang verstecken. Denn Charlie hat ein Geheimnis, das sie nicht einmal ihren zwei besten Freunden anvertrauen kann. Sie hat sich in ein Mädchen verliebt - genauer gesagt in ihre beste Freundin Mia. Während Charlie nur Augen für Mia hat, entgeht ihr, dass jemand anderes alles tut, um ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen ...
Aktuelle Rezensionen(3)
Rezension zu Traumtänzerin von Alicia Zett Traumtänzerin von Alicia Zett ist ein einfühlsamer und berührender Jugendroman über das Erwachsenwerden, Selbstfindung und die erste Liebe. Die Geschichte begleitet Charlie, die kurz vor dem Abitur steht und mit einigen Herausforderungen zu kämpfen hat. Das Verhältnis zu ihrem Vater ist schwierig und in der Schule würde sie am liebsten unsichtbar sein. Doch das größte Geheimnis trägt sie tief in ihrem Herzen: Sie ist in ihre beste Freundin Mia verliebt und kann mit niemandem darüber sprechen – nicht einmal mit ihren beiden engsten Freunden. Während Charlie nur Augen für Mia hat, bemerkt sie zunächst gar nicht, dass jemand anderes alles daran setzt, ihr näherzukommen. Mich hat dieses Buch emotional sehr bewegt. Ich habe beim Lesen mehrmals geweint und intensiv mit Charlie mitgefühlt. Ihre Ängste, Unsicherheiten und Hoffnungen wurden so authentisch beschrieben, dass ich mich ihr sehr verbunden gefühlt habe. Besonders schön fand ich die kleinen Momente des Glücks. Ich habe mich mit Charlie über ihre kleinen Erfolge gefreut und darüber, dass sie sich nach und nach zum ersten Mal wirklich verstanden und angenommen fühlt. Diese Entwicklung war für mich einer der stärksten Aspekte des Buches und hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Menschen zu haben, bei denen man einfach man selbst sein kann. Alicia Zett schreibt mit viel Gefühl und schafft Figuren, die authentisch wirken und lange im Gedächtnis bleiben. Traumtänzerin ist ein Buch, das zum Lachen, zum Weinen und zum Mitfühlen einlädt. Es erzählt eine bewegende Geschichte über Liebe, Mut und das Finden des eigenen Platzes in der Welt.
Fand das Buch ansich sehr gut,aber dass Ende hat für mich zuviele ungeklärte Fragen offen gelassen
Eine süße Liebesgeschichte für zwischendurch, die aber auch ernste Themen behandelt. "Traumtänzerin", der Debütroman von Alicia Zett, ist eine Young Adult Liebesgeschichte ohne Spice, aber mit viel Gefühl. Inhalt: Charlie steht kurz vor dem Abitur, mit ihrem Vater redet sie kaum noch ein Wort und in der Schule würde sie sich am liebsten unter einem Tarnumhang verstecken. Denn Charlie hat ein Geheimnis, das sie nicht einmal ihren zwei besten Freunden anvertrauen kann: Sie hat sich in ein Mädchen verliebt - genauer gesagt in ihre beste Freundin Mia. Während Charlie nur Augen für Mia hat, entgeht ihr, dass jemand anderes alles tut, um ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen... (Klappentext) Die Charaktere: Charlotte, genannt Charlie, ist ein Mädchen, welches sich gerne im Hintergrund hält. Sie ist nicht wirklich beliebt und wird sogar von einer bestimmten Mädchengruppe gehänselt. Die Zeit, die sie nicht mit ihren Freunden verbringt, liest sie, schaut Filme und fährt Inliner. Sie ist ein ganz normales Mädchen und gerade deshalb mochte ich sie so gerne, weil man sich gut mit ihr identifizieren konnte. Aber nicht nur Charlie war sympathisch, sondern auch ihre Freunde, vorallem Luke, der sie bei allem unterstützt hat. Mia war zwar auch ganz nett, aber ich fand nicht in Ordnung, wie sie sich Charlie nach ihrem Outing gegenüber verhalten hat. Wer mich auch positiv überrascht hat war Viktoria, die ja eigentlich zu den Erzfeinden von Charlie gehört. Aber wenn man sie besser kennenlernt, dann merkt man, dass das alles nur Fassade ist und sie eigentlich einen richtig tollen Charakter hat. Ich mochte sie wirklich richtig gern. Der Schreibstil: Da dieses Buch mein erstes der Autorin war, bin ich sehr gespannt gewesen, ob mir der Schreibstil zusagt und was soll ich sagen: Ich mochte ihn richtig gern. Er war recht einfach, es wurde aber auch ein bisschen mit Poesie gespielt. Erzählt wird die Geschichte aus der Persepektive von Charlie. Was mich ein wenig irritiert hat war, dass der Epilog (und wahrscheinlich auch der Prolog) aus Viktorias Sicht erzählt wird. Mir hat sich nicht ganz erschlossen, warum man das gemacht hat. Ich hätte mich gefreut, wenn man vorallem im Epilog erfährt, was aus Charlie geworden ist: Hat sie ihr Abitur bestanden? Welchen Lebensweg schlägt sie ein? Was passiert mit ihrem Vater? Das hätte ich gerne noch erfahren. Die Gestaltung: Das Cover finde ich ultra schön, ebenso wie der Titel. Die Farbgebung und der Zeichenstil sind wirklich toll. Aber auch von innen mag ich das Buch sehr gerne. Die Schrift ist nicht zu klein, die Kapitel nicht zu lang und die Zeichnungen am Ende eines jeden Kapitels finde ich auch eine super Idee. Die Themen (könnte Spoilern): Auch wenn das Buch vorallem eine Liebesgeschichte beinhaltet, geht es noch um so viel mehr. Es geht viel um das Thema physische und psychische Gewalt innerhalb der Familie, was ich gar nicht erwartet hätte. Zudem wird sich hier viel mit dem Thema Sexualität und Outing befasst und auch ungeschönt gezeigt, dass ein Outing nicht immer positiv verläuft. Fazit: "Traumtänzerin" von Alicia Zett ist eine gelungene, queere Geschichte, die aber auch sehr ernste und schwere Themen ungeschönt zeigt und anspricht. Die Charaktere sind gut gelungen und der Schreibstil ist toll. Ich hätte mir jedoch etwas anderes für den Epilog gewünscht. Zudem ist die Geschichte schon ein bisschen klischeehaft, das tut dem ganzen aber keinen Abbruch. Ich kann das Buch empfehlen und freue mich schon weitere Bücher der Autorin zu lesen.