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The sword of Kaigen: Eine theonitische Kriegsgeschichte

von M. L. Wang

Format:Hardcover
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Es ist besser, im Krieg zu sterben, als in Friedenszeiten zu rosten.Eine Mutter, die darum kämpft, ihre gewalttätige Vergangenheit zu verdrängen, ein Sohn, der darum kämpft, seine gewalttätige Zukunft zu begreifen, ein Vater, der blind ist für die Gefahr, die sie alle bedroht. Wird die Matsuda-Familie die Kraft haben ihr Reich zu verteidigen, wenn die Winde des Krieges ihre Halbinsel erreichen? Oder werden sie sich gegenseitig zerfleischen, bevor die wahren Feinde überhaupt die Küsten erreichen? Hoch oben an einem Berghang am Rande des Kaigenese-Reiches leben die mächtigsten Krieger der Welt, Übermenschen, die in der Lage sind, das Meer zu heben und Eisklingen zu schwingen. Seit Hunderten von Jahren haben die Kämpfer der Kusanagi-Halbinsel die Feinde des Imperiums in Schach gehalten und ihrer gefrorenen Landzunge den Namen "Das Schwert von Kaigen" eingebracht.Der vierzehnjährige Mamoru wurde in die legendäre Matsuda-Familie von Kusanagi hineingeboren und kannte schon immer seine Bestimmung: die Kampftechniken seiner Familie zu beherrschen und seine Heimat zu verteidigen. Doch als ein Außenseiter auftaucht und den Vorhang über Kaigens angebliches Zeitalter des Friedens lüftet, wird Mamoru klar, dass er vielleicht nicht mehr viel Zeit hat, um zu dem Kämpfer zu werden, zu dem er herangezogen wird. Schlimmer noch, das Imperium, zu dessen Verteidigung er bestimmt ist, könnte auf einem Fundament von Lügen stehen.Misaki sagte sich, dass sie die Leidenschaften ihrer Jugend hinter sich gelassen hatte, als sie in das Matsuda-Haus einheiratete. Entschlossen, eine gute Hausfrau und Mutter zu sein, versteckte sie ihr Schwert und alles aus ihrer Zeit als Kämpferin in einem fernen Land. Doch mit ihrem heranwachsenden Sohn, der Fragen über die Außenwelt stellt, der Bedrohung durch eine bevorstehende Invasion auf dem Meer und ihrem eiskalten Ehemann, der ihre Nerven reizt, findet Misakis Kämpfernatur wieder den Weg zurück an die Oberfläche.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
672 SeitenHardcover
Erschienen an: 2025-10-07

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Aktuelle Rezensionen(14)

4.3(77 ratings)
Patrick JedamzikRezension von Patrick Jedamzik

Ich habe The Sword of Kaigen im Rahmen eines Buchclubs gelesen und freue mich sehr über diesen Fund und den Hinweis auf das Buch. Es verbindet eine japanisch geprägte feudale Fantasygesellschaft und starke Elementarmagie mit überraschend modernen Elementen. Im Zentrum der Geschichte stehen Misaki, die Ehefrau eines der wichtigsten Krieger des Dorfes, und ihr Sohn Mamoru. Obwohl Misaki selbst eine starke Frau mit einer kämpferischen Vergangenheit ist, wurde sie in eine patriarchale und unterwürfige Rolle gedrängt. Das Buch beschäftigt sich dadurch intensiv mit dem Patriarchat, greift später aber auch politische Themen wie Propaganda, religiöse Freiheit und den Umgang mit einem möglicherweise tyrannischen Regime auf. Gleichzeitig entwickelt die Geschichte eine sehr persönliche und charaktergetriebene Ebene, die insbesondere im zweiten Drittel des Buches immer stärker in den Vordergrund tritt. Einige der ausführlichen Kampfszenen erschienen mir dabei etwas langatmig. Sie boten allerdings durchaus Überraschungen und Wendungen, sodass sie insgesamt trotzdem gut funktionierten. Auf den letzten rund 50 Seiten merkt man leider deutlich, dass dieses Buch ursprünglich nicht als einziges Werk innerhalb dieser Welt gedacht war. Zwar funktioniert es auch ohne Fortsetzung als eigenständiger Roman, doch während die Geschichte zuvor meist ein langsames und angemessenes Erzähltempo besitzt, werden am Ende plötzlich zahlreiche neue Bedrohungen und mögliche Handlungsstränge aufgeworfen. Gleichzeitig bleiben ältere Fragen unbeantwortet. Das kann man grundsätzlich so stehen lassen, es fühlt sich aber deutlich danach an, als hätte die Geschichte ursprünglich noch weitergeführt werden sollen – was nun leider nicht mehr geschehen wird. Nichtsdestotrotz ist The Sword of Kaigen ein gutes und ungewöhnlich emotionales Fantasybuch mit starken Figuren und einer interessanten Welt. Besonders angesprochen hat mich der japanische Hintergrund, dem ich in meinem bisherigen Leseverhalten nur selten begegnet bin.

aalinaa96Rezension von aalinaa96

So knapp vorbei an den 5 Sternen🤏 Ich dachte wirklich lange "The Sword of Kaigen" wird ein 5-Sterne-Buch. Die Figuren sind fantastisch geschrieben, das Worldbuilding ist phänomenal und die Emotionen haben mich komplett abgeholt. Gerade die Charakterentwicklungen fand ich unglaublich stark. Und dann kam der Punkt, an dem ich dachte: Okay, JETZT geht es richtig los! Nur um festzustellen, dass die Geschichte eine ganz andere Richtung einschlägt, als ich erwartet hatte. Ich hatte vom Storyaufbau her einfach mit etwas anderem gerechnet und gerade zum Ende hin das Gefühl, dass mir noch etwas fehlt. Trotzdem ein unglaublich starkes Buch, das vor allem durch seine Figuren und die emotionalen Momente bei mir hängen bleiben wird.

EmelieRezension von Emelie

Ich habe noch nie so viel wie bei diesem Buch geweint

Jessi.x.eveRezension von Jessi.x.eve

Was für ein Buch! Ich wusste anfangs nicht so recht, was ich von dieser Mischung halten sollte: Samurai-Ästhetik trifft auf moderne Technik, dazu Elementarmagie und ein Worldbuilding, das mich stellenweise sehr an Avatar – Der Herr der Elemente erinnert hat. Und trotzdem funktioniert diese Kombination erstaunlich gut. Mehr noch: Sie fühlt sich irgendwann vollkommen selbstverständlich an. Besonders beeindruckt hat mich, wie lebendig sich diese Welt anfühlt. Es gibt eine Karte, verschiedene Länder und Regionen, politische Zusammenhänge, eine lange Geschichte und unzählige kleine Details – und trotzdem wird man nicht mit seitenlangen Erklärungen erschlagen. Vieles erfährt man ganz nebenbei, während die Handlung voranschreitet. Genau so stelle ich mir gutes Worldbuilding vor: Es fühlt sich nicht wie eine Information an, die mir die Autorin unbedingt mitteilen möchte, sondern wie eine Welt, die einfach existiert. Und dann sind da Misaki und Mamoru. Beide habe ich unglaublich gerne begleitet, wobei Mamoru für mich ganz besonders herausgestochen ist. Die Charaktere sind nicht einfach nur „gut“ oder „böse“, sondern haben ihre eigenen Ängste, Erwartungen, Fehler und Vorstellungen davon, wie ihr Leben aussehen sollte. Gerade dadurch hat mich ihre Geschichte emotional sehr erwischt. Dieses Buch ist stellenweise wirklich herzzerreißend. Der Krieg wird nicht romantisiert, sondern zeigt sehr eindrücklich, was Gewalt und Verlust mit Menschen machen können. Ich habe mit den Figuren gelitten, mitgefiebert und teilweise einfach nur gedacht: „Bitte nicht. Bitte mach das jetzt nicht.“ 😭 Besonders gut gefallen hat mir auch Misakis Charakterentwicklung und die Art, wie ihre Wut und ihr Frust dargestellt werden. Ihre „Feminine Rage“ fühlt sich nicht wie ein bloßes Stilmittel an, sondern hat echte Konsequenzen und einen nachvollziehbaren Ursprung. Und ich mochte sehr, dass die Geschichte dabei nicht den einfachsten oder erwartbarsten Weg nimmt, sondern sich mit den eigentlichen Ursachen der Konflikte auseinandersetzt. Das hat mich am Ende mehr überzeugt, als es eine klassische Rachegeschichte vermutlich getan hätte. Überhaupt hätte ich von Misakis Vergangenheit gerne noch viel mehr gelesen. Ihre Zeit an der Schule, ihre Freundschaften, die Jagd auf Verbrecher und ihre Blutmagie – all das fand ich so interessant, dass ich sofort ein zusätzliches Buch darüber lesen würde. Was mich außerdem immer wieder beeindruckt, ist M. L. Wangs Fähigkeit, eine derart komplexe Welt in einem einzigen Band aufzubauen. Das ist mittlerweile mein zweites Buch der Autorin und erneut hatte ich dieses Gefühl: Andere Autor:innen würden für diese Menge an Worldbuilding wahrscheinlich eine komplette Trilogie brauchen. Hier bekommt man all das in einem Einzelband – und trotzdem fühlt es sich weder überladen noch nach Info-Dumping an. The Sword of Kaigen ist für mich deshalb nicht einfach nur eine spannende Fantasygeschichte. Es ist eine Geschichte über Krieg, Familie, Erwartungen, Wut, Verlust und die Frage, wie Menschen mit den Konsequenzen ihrer Entscheidungen leben. Und trotz all der Magie fühlt sich vieles darin erstaunlich menschlich an. Fazit: Ein unglaublich starkes, emotionales und atmosphärisches Fantasybuch mit großartigem Worldbuilding, vielschichtigen Charakteren und einer Geschichte, die mich mehr als einmal mitten ins Herz getroffen hat. Ich hätte niemals gedacht, dass all diese unterschiedlichen Elemente – Samurai, moderne Technik, Elementarmagie und Kriegsgeschichte – so gut miteinander funktionieren würden. Ich bin absolut begeistert und würde sofort noch mehr aus dieser Welt lesen.

MinaRezension von Mina

Die Hauptcharakteren haben eine unglaubliche Entwicklung. Auch hat mich die Geschichte völlig kalt erwischt. Hatte während des Lesens ein Wechselbad der Gefühle. Das Weltenbilding ist äusserst komplex und japanisch angehaucht. Würde dieses Buch so gerne nochmals lesen, ohne den Plot zu wissen!!

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