WAS WÜRDEST DU OPFERN, UM ZU ÜBERLEBEN?Als der grausame Thronfolger Prinz Terren nach Konkubinen sucht, sieht die Bauerntochter Yin Wei ihre einzige Chance, ihre verhungernde Familie zu retten. Doch im kaiserlichen Azaleenpalast erwartet sie ein gnadenloses Machtspiel: Alle kämpfen mit Gift und Intrigen um die Position der Kaiserin, während im Hintergrund ein heimlicher Erbfolgekrieg tobt. Um zu überleben, muss Wei ihr Herz verhärten, sich auf ihren Verstand verlassen und selbst zur tödlichen Waffe werden. In einer Welt, in der Frauen das Lesen verboten ist, muss sie zur Dichterin werden – und den mächtigsten Zauber von allen verfassen: das Herzseelengedicht. Eine Ballade von Liebe … und Tod.
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The Poet Empress
von Shen Tao, Sybille Uplegger, Alicia Rein
WAS WÜRDEST DU OPFERN, UM ZU ÜBERLEBEN?Als der grausame Thronfolger Prinz Terren nach Konkubinen sucht, sieht die Bauerntochter Yin Wei ihre einzige Chance, ihre verhungernde Familie zu retten. Doch im kaiserlichen Azaleenpalast erwartet sie ein gnadenloses Machtspiel: Alle kämpfen mit Gift und Intrigen um die Position der Kaiserin, während im Hintergrund ein heimlicher Erbfolgekrieg tobt. Um zu überleben, muss Wei ihr Herz verhärten, sich auf ihren Verstand verlassen und selbst zur tödlichen Waffe werden. In einer Welt, in der Frauen das Lesen verboten ist, muss sie zur Dichterin werden – und den mächtigsten Zauber von allen verfassen: das Herzseelengedicht. Eine Ballade von Liebe … und Tod.
Aktuelle Rezensionen(20)
2 🌟 Bett-Bepflanzung, Samenstau und Bambusstab-Ergüsse. Ein erotisches Agrar-Fiasko Leute, ich muss ein Geständnis ablegen! Ich habe eine absolute Obsession mit historischen Dramen. Ich liiiiebe politische Palastintrigen, dieses hochkomplexe, subtile psychologische Schachspiel, bei dem jeder falsche Blick den Kopf kosten kann. Falls ihr wissen wollt, wie so etwas in absolut genial aussieht, schaut bitte das K-Drama Empress Ki an. Das sind 51 Folgen pure, verzwickte Perfektion! Die echte Kaiserin Ki wurde ja in den koreanischen Geschichtsbüchern historisch immer als machthungrige Verräterin verhasst. Aber mal ganz ehrlich, die Frau stammte aus der untersten Tributklasse, wurde als Sklavin verschleppt und wollte in diesem psychopathischen Haifischbecken der Yuan-Dynastie wahrscheinlich einfach nur überleben! Ich feiere Frauen wie sie, die sich mit den absolut skrupellosen Mitteln, die ihnen in so einer grausamen Welt gegeben sind, bis an die Spitze durchbeißen. Wir sollten solche historischen Powerfrauen alle viel mehr feiern! Und genau mit dieser riesigen Erwartung an ein episches Palast-Epos bin ich an The Poet Empress rangegangen. Spoiler: Ich wurde noch nie so grandios enttäuscht, aber ich habe beim Lesen selten so laut gelacht. Sobald wir nämlich das Reisfeld verlassen und den Palast betreten, erleidet die Story ein absolutes logisches Schleudertrauma. Statt der subtilen, politischen Kriegsführung einer Kaiserin Ki bekommt man hier eine unfreiwillig komische Mischung aus Mean Girls und einem landwirtschaftlichen Zuchtkatalog für Nutzvieh. Mein absolutes, unangefochtenes Highlight war der Konkubinen-Vorbereitungsunterricht. Während die echte Ki mühsam lernen musste, wie man kaiserlichen Tee auf krasse Gifte prüft, wird den Mädchen hier in einer biologisch-botanischen Trockenübung erklärt, wie das Vorspiel die Magie des Prinzen aktiviert, um seine „Samen möglichst fruchtbar“ zu machen. Romantik? Fehlanzeige! Hier herrschen reine Zuchtbullen-Vibes! Die Mädchen müssen im feuchten Morgentau an Bambusstäben herumrubbeln! Dabei müssen sie der Reihe nach verschiedene Praktiken erlernen, die so unfassbare Namen tragen wie „Die Verführung der Schlange“, „Das Flattern der Motte“, „Das Gleiten des Kranichs“ und „Das Wirbeln der Lilien“. Ich konnte nicht mehr vor Lachen! Später kommt dann noch der kaiserliche Arzt, lässt einen Eunuchen im Lendentuch antanzen und tippt mit einem Stock auf dessen nackte Druckpunkte. Es fehlte eigentlich nur noch eine PowerPoint Präsentation! Gekrönt wird das Ganze vom Hofapotheker, der ganz gechillt erklärt, man müsse Aphrodisiaka der Stimmung des Prinzen anpassen. Okaaay... ab dem Moment konnte ich das kaiserliche Bett, das im Buch permanent als Bepflanzung betitelt wird, einfach nicht mehr ernst nehmen. Und wozu das Ganze? Man weiß es nicht! Denn am Tag der Auswahl wird dieses ganze biologische Spezialtraining komplett ad absurdum geführt. Da sitzen dann die kaiserlichen Gäste und ein betrunkener Prinz zusammen, und die Mädchen werden am Ende im Grunde nur nach ihrem gesellschaftlichen Status bewertet. Warum quält man die Mädels also vorher wochenlang mit irgendwelchen Fruchtbarkeitstechniken, wenn am Ende eh nur die Herkunft und eine oberflächliche Fleischbeschau entscheiden? Das macht hinten und vorne einfach null Sinn. Das Tragische an der Sache ist, das Potenzial wäre da gewesen. Die ganze Hintergrundgeschichte, die Tragik rund um den Missbrauch, die Palastintrigen und das, was alles zwischen den Prinzen und Terren selbst vorgefallen ist, ist emotional eigentlich richtig krass und geht unter die Haut. Aber wie es erzählt wurde? Ganz ehrlich, das war für mich persönlich leider handwerklich extrem faul und so unfassbar zweckdienlich geschrieben! Statt dass unsere Heldin durch clevere Spionage oder riskante Manöver Geheimnisse lüftet, stolpert sie einfach permanent über maßgeschneiderte Plot-Hilfen. Sie muss dringend mehr über die düstere Vergangenheit des Prinzen erfahren? Zack, geheimen Tagebücher. Keine Detektivarbeit, kein Risiko. Die Autorin schiebt die Antworten einfach per Express-Lieferung ins Bild, weil ein echter Spannungsaufbau offenbar zu viel Arbeit gewesen wäre. Das merkt man auch am Magiesystem. Uns wird eingetrichtert, dass Magie hier über die jahrelang studierte Kunst der Poesie und Kalligrafie funktioniert. Und jetzt kommt der logische Genickbruch: Unsere Heldin Wei ist ein ungebildetes Bauernmädchen, das bis vor kurzem weder lesen noch schreiben konnte. Aber kaum drückt man ihr einen Pinsel in die Hand, mutiert sie zum literarischen Goethe des Kaiserreichs und rotzt mächtige Gedichte im Sekundentakt raus. Einfach, weil sie instinktives Talent hat. Klar, wer kennt es nicht? Die Autorin biegt sich die Regeln und auch Weis charakterliches Hin und Her am Ende einfach in jedem Kapitel so zurecht, wie der Plot es gerade braucht. Immerhin erstreitet sie am Schluss eine halbwegs starke Empress-Ki-würdige Bedingung. Alle Frauen im Palast dürfen künftig Lesen, Schreiben und Magie lernen. Wer Lust auf unfreiwilliges Comedy-Gold, jede Menge Logiklöcher beim Auswahlverfahren und reichlich Forstwirtschafts-Erotik hat, wird hier super unterhalten. Von mir gibt es dafür knappe 2,5 von 5 Sternen. Eine Empress Ki hätte diesen Palast sicher innerhalb von fünf Minuten im Alleingang dem Erdboden gleichgemacht!
Themen: Macht, Geheimnisse, Lügen, Intrigen, Gewalt, Poesie Kurzmeinung: Ich habe mir so sehr ein anderes Ende gewünscht, und doch war es vermutlich der bestmögliche Abschluss für alle. Rezension: Vorne weg: Ich habe das Buch inhaliert und finde es absolut grandios. Allerdings gibt es ein paar Dinge, die mir sauer aufstoßen. Vom Verlag wird das Buch bei Instagram als „düstere Enemies-to-Lovers-Geschichte“ vermarktet, was absolut irreführend ist. Wei und Terren verbindet nie eine romantische Liebesbeziehung, „The Poet Empress“ ist keine Romantasy. Auch eine Einstufung als Jugendbuch finde ich grenzwertig, da die Themen trotz Triggerwarnungen wirklich sehr, sehr düster und belastend sind. Shen Tao hat mich mit „The Poet Empress“ völlig überrascht. Das Setting ist atmosphärisch beschrieben, geprägt von Intrigen, Geheimnissen und Brutalität. Wei ist eine starke Protagonistin, die sich als Laie auf dem kaiserlichen Hof durchschlagen muss, ohne sich dabei selbst zu verlieren. In Nacherzählungen und durch Weis Recherchearbeit wird Terrens villain origin story aufgedeckt und die hat es in sich. Das Buch ist eine Achterbahn der Gefühle, von absoluter Abscheu bis zu tiefstem Mitgefühl und Trauer war für mich alles mit dabei. Noch Tage später geistert mir das Ende im Kopf herum und wie schrecklich, zeitgleich aber auch irgendwie schön es war. „The Poet Empress“ ist keine leichte Kost, aber es wird mir definitiv im Gedächtnis bleiben.
Really really intriguing, especially for a debut!! I loved (!) that it’s not Romantasy in the sense that the story and the protagonist don’t revolve around a love interest/relationship. The focus is on the protagonist herself, her relationship with others besides that and her plans of political intrigue. Also super interesting concept and world building, even if it could’ve been described a bit more in depth here and there. That may be excused as the book isn’t long compared to other fantasy novels though. Overall, a definite recommendation for lovers of female-centred fantasy!
Wow was für eine tolle Dark Fantasy Geschichte! Man wird i n das chinesische Reich entführt und begleitet die Protagonistin Wei auf ihrem Weg. Ich war von Anfang bis Ende gefesselt! Toller stand alone der noch lange nachwirkt.
das war erstaunlich gut 🙂 hab mich beim klappentext angesprochen gefühlt und wollte dem ganzen eine chance geben, und es hat mich nicht enttäuscht! das ende hat mir allerdings nicht ganz gefallen, hätte mir da nach der bisherigen entwicklung des buches etwas anderes gewünscht, aber over all ein großartiges buch! (vor allem wenn man nach einem spannenden buch ohne romance sucht!)