4.0

The Pairing

von Casey McQuiston

Format:Softcover
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Theo ist Barkeeper und angehender Sommelier mit einer langen Liste von Liebhabern. Kit hat als der unangefochtene Sexgott seiner Konditoren-Schule den Abschluss gemacht und backt nun in einem der besten Restaurants in Paris. Vier Jahre nach ihrer Trennung scheint es für beide eine großartige Idee zu sein, die damals geplante Kulinarik-Reise durch Europa doch noch anzutreten. Erst als Theo und Kit den Reisebus besteigen, entdecken sie, dass sie dieselbe Idee hatten und nun drei Wochen den romantischsten Sehenswürdigkeiten und sinnlichsten Geschmäckern Europas ausgeliefert sind. Als Theo vorschlägt, eine Wette abzuschließen, wer zuerst mit ihrem heißen italienischen Reiseführer schlafen kann, ist Kit dabei. Komplikationen? Vorprogrammiert.

Romance
Softcover
Erschienen an: June 2, 2025

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.0(15 ratings)
Mrs MoriartyRezension von Mrs Moriarty

3,5 Sterne Ich habe etwas gebraucht um in die Geschichte zu finden. Auch weil ich an ein paar Stellen nicht so richtig wusste, was Casey McQuiston mir nun genau erzählen möchte. Auch weil mir nicht klar war, ist das nun eine Queere Geschichte oder nicht? Der Klappentext und auch das Cover fand ich zusätzlich verwirrend. Ich bin ehrlicherweise von einem männlichen Pärchen ausgegangen, auch weil die Namen das durchaus suggerieren. Die Geschichte ist dann auch Queer. Auf eine Art und Weise die tatsächlich so im Mainstream Romance und auch generell im queeren Romance-Bereich bisher selten repräsentiert wird. Daran musste ich mich zugegebener Maßen auch etwas gewöhnen. Hot Summer Romance?? Nun ja, denke Manchen Leser:innen wird der Spice Anteil etwas zuviel sein, mir persönlich war eher etwas zu wenig. Wenn ich die Werbeslogans so lese, hätte ich ehrlich gesagt erwartet, das die Figuren ihre Zeit vor allem im Bett verbringen. Dem ist allerdings nicht so. Zu Mal der Klappentext auch suggeriert, das es vor allem um die Wette zwischen Theo und Kit gehen würde. Aber eigentlich ist diese an vielen Stellen eher Nebensache. Vieles bleibt dann auch verschwommen in dieser Hinsicht und man erlebt die Dinge nicht selbst mit. Manches weiß man also, aber nur aus der Erzählung. Second Chance ist nicht unbedingt mein liebster Trope. Gleichzeitig hatte ich Lust ein Buch von Case McQuiston zu lesen und "The Pairing" klang für mich spannender, als andere Romane seit ihrem großen Erfolg "Red, White and Royal Blue". Außerdem hat mich tatsächlich interessiert, wie Theo und Kit mit der Situation umgehen würden. Immerhin haben sie sich seit der Trennung nicht wieder gesehen und ich wollte auch wissen, was genau zum Bruch zwischen den beiden geführt hat. Ehrlicherweise kommen wir hier nun zum ersten enttäuschenden Punkt des Romans. Ich fand nicht, das die Autorin diesen Aspekt der Geschichte gut gelöst hat. Die Trennung und ihre Gründe hat mich jedenfalls überhaupt nicht überzeugt. Es wirkte eher wie eine sehr unreife Entscheidung und keiner traute sich, danach noch einmal darüber zu sprechen. Auf der anderen Seite ist der Roman immer dann stark, wenn es um die Anziehung der beiden geht. Man versteht warum sie verliebt waren und noch immer zu einander hin gezogen fühlen. Und das ist definitiv hot. Aber eben nicht nur auf der Spice-Ebene spürbar. Auch zwischenmenschlich passen die beiden einfach sehr gut zusammen. Man spürt schnell, da sind noch Gefühle im Spiel. Und auch, das es möglich wäre, eine erneute Annäherung, vielleicht sogar eine neue Beziehung zu beginnen. Trotzdem fand ich unglaubwürdig, das sie oft so tun als sei ihre Trennung nicht Schmerzhaft verlaufen und ignorieren, das sie dringend miteinander darüber sprechen müssten. Ich hätte eher erwartet das sie sich stärker aus dem Weg gehen. Und eben nicht, das sie ständig Nähe zueinander suchen. Sie wurden beide sehr verletzt und das zu transportieren hat für mich nicht so gut funktioniert. Sie gehen jedenfalls für meinen Geschmack zu schnell normal miteinander um. Dazu kam das ich es nach einer Weile doch etwas wiederholend fand. Ich hatte dadurch das Gefühl dass die Handlung auf der Stelle blieb und nicht so richtig voran kam. Es wurde gegessen, getrunken und dabei dann weniger jemand abgeschleppt als suggeriert. Der Plot hatte einfach seine Längen. Insgesamt kam aber schon Urlaubsfeeling auf und ich mochte die Dynamik zwischen Kit und Theo wirklich sehr. Da wäre aber noch etwas mehr Spice dringend von Nöten gewesen^^ Normalerweise vermeide ich einen Spoilerteil: Finde ihn aber hier gerechtfertigt, um überhaupt über alle Aspekte des Buches sprechen zu können. Gleichzeitig ist es ein großer Spoiler für die Geschichte, wenn man diesen Punkt weiß. Also bitte nur weiter lesen, wenn man sich spoilern lassen möchte: Ich fand es zugebener Maßen gewöhnungsbedürftig, das Theo eine Non-Binäre Hauptfigur ist. Theo wird dabei eindeutig weiblich gelesen und das hat mich zu Beginn am meisten verwirrt Ich glaube ich hätte es für den Plot besser gefunden, wenn Theo von Beginn an Nonbinär eingeführt worden wäre. Ich hatte aber auch das Gefühl das auch McQuiston manchmal noch unsicher war, wie sie z.B. Sexualität erzählen soll, zwischen einem in dem Fall bisexuellen Mann und einer Non-Binähren Person. Das bliebt dann sehr schwammig. Für ein Buch das Sexy und naughty sein will, fand ich das dann irgendwie unglücklich. Cool fand ich aber das Kit nicht als der Dominante Macho Typ dargestellt wurde, sondern tatsächlich in vielerlei Hinsicht ein Sub war. (Also in bestimmten Aspekten unterwürfig, wenn es um Sexualität geht.) Ich habe jedenfalls auch gemerkt wie schwierig und ungewohnt es allgemein noch ist, Nonbinäre Menschen in en Alltag zu integrieren. Sei es sie wahrzunehmen, sei es sich daran zu gewöhnen Pronomen richtig zu verwenden. Ich habe daher auch für mich viel mitgenommen. Ich habe jedenfalls einige Denkanstöße bekommen und das fand ich sehr gut!

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