The Girls
von Emma Cline, Nikolaus Stingl
Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den „Girls“. Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte.
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The Girls
von Emma Cline, Nikolaus Stingl
Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den „Girls“. Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte.
Aktuelle Rezensionen(6)
Northern California. Summer of '69. „The Girls“ ist angelehnt an die Geschehnisse rund um die Manson Family, was sich im Verlauf der Geschichte nicht übersehen lässt. Was das Buch, im Gegensatz zu vielen anderen Adaptionen, so besonders macht, ist, dass Emma Cline den Fokus bewusst auf „die Mädchen“ richtet und nicht auf den Mann im Zentrum. Es geht um das Teenagersein, die Dynamik weiblicher Beziehungen, den tiefgreifenden Wunsch, gesehen und wertgeschätzt zu werden, sowie das Verlangen, Teil von etwas Größerem zu sein. Aber es geht auch um psychische, körperliche, sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt. Bitte beachtet dazu auf jeden Fall die Triggerwarnungen! Emma Cline hat mit „The Girls“ eine von vorne bis hinten durchdachte Coming-of-Age-Story erschaffen, in der überall zwischen den Zeilen Hinweise darauf warten, entdeckt und in den Kontext eingeordnet zu werden. Von der Geschichte mit ihren zwei Zeitebenen und der intensiven Gedankenwelt der jungen Protagonisten hin zum deutschen Cover: Überall versteckt sich riesiger Spielraum für die Interpretation menschlichen Daseins.
Ich fand die Beschreibungen irre. Man konnte sich so gut in die Zeit versetzen. Auch die Zeitsprünge waren gut nachverfolgbar. Ein empfehlenswertes Buch wenn man Interesse an der Zeit und am Kultwesen hat.
OMG so dunkel aber so schön geschrieben!! Man hat (besonders als Teenager) voll das Gefühl dass man sie versteht. Es ist auch einfach ein gruseliges Thema aber es bringt einen zum nachdenken.
Es ist eine krasse und bewegende Geschichte. Jedoch mochte ich den Schreibstil nicht so gerne. Man kommt eher schwer voran.
Ich mochte den Schreibstil gar nicht und die Unsicherheit und Naivität der Protagonistin fand ich so anstrengend, dass ich nach der Hälfte abgebrochen habe