In den Mooren Yorkshires lebt eine geheime Gruppe von Menschen, für die Bücher Nahrung sind, die alles verschlingen, was darin steht. Devon gehört dazu - bis ihr Sohn mit einer dunkleren Art von Hunger geboren wird: nicht nach den Geschichten in Büchern, sondern nach denen in den Köpfen der Menschen. Er ist ein 'Seelenfresser', eine 'Abart', die meist schon bei der Geburt gnadenlos getötet wird. Doch Devon schwört ihn zu retten und flieht mit ihm in die Welt der Menschen, verfolgt vom eigenen Clan und seinen schrecklichen Handlangern, den ‘Rittern’. Um zu überleben, ist sie gezwungen, schlimme Dinge zu tun. Hoffnung verspricht nur ein mysteriöser zweiter Clan. Doch die Hoffnung trügt ...
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The Book Eaters
von Sunyi Dean, Axel Franken
In den Mooren Yorkshires lebt eine geheime Gruppe von Menschen, für die Bücher Nahrung sind, die alles verschlingen, was darin steht. Devon gehört dazu - bis ihr Sohn mit einer dunkleren Art von Hunger geboren wird: nicht nach den Geschichten in Büchern, sondern nach denen in den Köpfen der Menschen. Er ist ein 'Seelenfresser', eine 'Abart', die meist schon bei der Geburt gnadenlos getötet wird. Doch Devon schwört ihn zu retten und flieht mit ihm in die Welt der Menschen, verfolgt vom eigenen Clan und seinen schrecklichen Handlangern, den ‘Rittern’. Um zu überleben, ist sie gezwungen, schlimme Dinge zu tun. Hoffnung verspricht nur ein mysteriöser zweiter Clan. Doch die Hoffnung trügt ...
Aktuelle Rezensionen(6)
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll: düstere Atmosphäre 10/10 Bücheresser 10/10 Gedankenesser 100/10 Storyline 10/10 Moralisches Dilemma 10/10 Familienkonflikt 10/10 Politik 10/10 Charaktere 10/10 (ein 5 jähriger der so alt ist wie 25 erwachsene?? wie kommt man auf so etwas geniales) Lesbische Liebe 10/10 Schreibstil 10/10 ... und so geht es einfach weiter. Ich will euch nicht Spoilern, weil ich das Buch soooo gut finde.
habe das Buch abgebrochen. Ich habe keine Zeit mit langweilige Bücher durchzulesen.
Ich wurde positiv überrascht… An das Buch hatte ich keine Erwartungen, den Klappentext fand ich interessant. Die Welt der Buch- und Gedankenesser ist düster und faszinierend beschrieben, jedoch herrschen dort hochgefährliche patriarchale Strukturen vor. Das Leben der Frauen ist von sehr viel Leid und Unterdrückung geprägt, was sich an manchen Stellen für mich sehr unerträglich anfühlte. Devons Leben als Erwachsene ist ein einziger Kampf und zieht einen sofort in den Bann. Nicht nur ihr Kampf um ihren Sohn sondern auch um einen Platz als Frau in der Buchesdergesellschaft ist bewundernswert. Sie möchte stark und unabhängig sein, was ihr auch bis zu einem gewissen Teil gelingt bevor sie wieder in den Ketten ihres Schicksals gefangen ist. Die komplizierte Beziehung und doch bedingungslose Liebe zu ihrem Sohn Cai fand ich sehr schön. Die Rückblicke in Davons Vergangenheit fand ich gut gesetzt, nicht zu viel Infos, so dass es immernoch spannend blieb und so, dass man immer mehr darüber wissen wollte wie die Familie in dieser Situation gelandet ist. Die Liebesgeschichte zu Hester fand ich Mega. Sie war langsam, passend und nicht zu prägnant. Auch die anderen Protagonisten im Buch haben tiefe Beweggründe, die aus ihren Prägungen resultieren und so ist klar nachvollziehbar warum sie wie handeln. Diese Tiefe mochte ich sehr, auch wenn oft sehr krasse brutale Entscheidungen getroffen werden. Gerade durch Cai werden diese sehr verwerflichen Taten wie ich finde gut eingeordnet und nicht einfach relativiert. Denn die Charaktere hätten sich natürlich auch anders entscheiden können. Wie viele Menschen würdest du opfern um dein Kind zu retten? Trifft das Buch genau, es ist brutal und nicht zu unterschätzen.
Die Idee hinter der Geschichte fand ich sehr originell und auch die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre konnte mich überzeugen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, doch empfand ich die Handlung manchmal als etwas wirr. Sie ist vielschichtig mit zahlreichen Zeitsprüngen und man muss häufiger überlegen, in welcher Zeitebene wir uns gerade befinden. Dadurch war es für mich eher zäh zu lesen. Auch die Charaktere blieben für mich bis zum Schluss nicht richtig greifbar, zumal Devon als Protagonistin nicht gerade eine Sympathieträgerin war. Das Ende konnte mich leider nicht zufrieden stellen , da einige Fragen unbeantwortet blieben. Insgesamt ist es kein schlechtes Buch. Es war durchaus viel Potential vorhanden, doch bin ich bis zum Schluss nicht richtig warm damit geworden.
Es hat mich echt überrascht. Ich wusste eigentlich nicht wirklich um was es geht aber mit dem so hab ich nicht gerechnet. Fand die Story spannend, schmerzhaft und so emotional. Wirklich ein schönes Buch. Das bisschen Romance was es gegeben hat, mochte ich auch gerne. Ich kanns auf jeden Fall empfehlen!