Empfehlungen basierend auf "Tage von Morgen"
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von Anthony Doerr
SHORTLIST NATIONAL BOOK AWARD ENDLICH: DER NEUE ROMAN DES PULITZER-PREISTRÄGERS ANTHONY DOERR Anthony Doerrs neuer, lang erwarteter Roman "Wolkenkuckucksland" ist eine faszinierende Geschichte über das Schicksal, den unschätzbaren Wert, die Macht, die Magie und die alles überdauernde Überlebensfähigkeit von Büchern, Geschichten und Träumen. Im Mittelpunkt dieses großen Romans stehen Kinder an der Schwelle zum Erwachsenwerden, die sich in einer zerbrechenden Welt zurechtfinden müssen. Anna und Omeir während der Belagerung und Eroberung von Konstantinopel 1453, Seymour, der aus fehlgeleitetem Idealismus einen Anschlag auf eine Bibliothek im heutigen Idaho verübt, und Konstance im Raumschiff "Argos" in der Zukunft, auf dem Weg zu einem Exoplaneten. Was sie alle auf geheimnisvolle und geradezu atemberaubende Weise über Zeiten und Räume miteinander verbindet, ist eine Geschichte über ein utopisches Land in den Wolken. Anthony Doerr schreibt über menschliche Verbindungen – miteinander, mit der Natur, mit früheren und zukünftigen Generationen. Ihm gelingt es in diesem gleichzeitig wunderschön erzählten, außerordentlich spannenden und wirklich liebevollen Roman ins pulsierende Herz dieser Verwobenheit vorzudringen. Für alle Leser:innen von David Mitchells "Wolkenatlas" Konstantinopel 1453, Idaho 2020, ein Raumschiff in der Zukunft - fünf junge Menschen im Bann derselben Geschichte Die Magie eines jahrhundertealten Manuskripts überspringt Raum und Zeit Das Nachleben eines antiken Romans
von Ray Bradbury
Ein Mann, von Kopf bis Fuß tätowiert. Die Zeichnungen seines Körpers fangen an zu leben und aus ihnen entspringen nie erzählte Geschichten. "
von Klaus Cäsar Zehrer
»Die unglaubliche Biographie des William James Sidis. Ein Stoff, der geradezu nach einer Hollywood-Verfilmung schreit.«
von Ben Moore
»Ben Moore hat in seinem Buch 'Sternenstaub' die Benachteiligung von Frauen bei der Verleihung von Physik-Nobelpreisen drastisch aufgezeigt.« Neue Vorarlberger Zeitung, 18.02.2024
von Richard Powers
»Die Wurzeln des Lebens« ist ein großer epischer Roman, der unseren Platz in der Welt neu vermisst.In Richard Powers Erzählwelt ist alles miteinander verknüpft. Die Menschen sind miteinander verwurzelt wie ein Wald. Sie bilden eine Familie aus Freunden, die sich zum Schutz der Bäume zusammenfinden: der Sohn von Siedlern, die unter dem letzten der ausgestorbenen Kastanienbäume Amerikas lebten; eine junge Frau, deren Vater aus China eine Maulbeere mitbrachte; ein Soldat, der im freien Fall von einem Feigenbaum aufgefangen wurde; und die unvergessliche Patricia Westerford, die als Botanikerin die Kommunikation der Bäume entdeckte. Sie alle tun sich zusammen, um die ältesten Mammutbäume zu retten – und geraten in eine Spirale von Politik und Gewalt, die nicht nur ihr Leben, sondern auch unsere Welt bedroht.
von Andreas Eschbach
Die unheimlichen blauen Türme auf dem Mars gewähren den Blick auf einen fremden Planeten. Elinn, die nur auf dem Mars leben kann, fühlt sich von den "Marsianern" gerufen. Mit ihrem Artefakt überwindet sie die Barriere zusammen mit Urs und Carl. Sie landen mit einem Schritt auf dem "unbekannten" Stern - der Erde. Gleichzeitig wird Ron, der den Marsflieger überführt, in eine Zeitfalte gezogen. Entsetzt erlebt er mit, wie eine Stadt von einem Ufo grausam zerstört wird. Als das der Erdregierung bekannt wird, bekommt die mächtige "Heimwärtsbewegung" Aufwind, sie will alle außerirdischen Siedlungen auflösen. Man fürchtet Angriffe aus fernen Galaxien. Damit ist aber Elinns Problem nicht gelöst, denn der Rückweg zum Mars ist abgeschnitten. Ein Wissenschaftler schaltet sich ein und bringt die Kinder zur Raumstation Mir. Das allgemeine Rätselraten um die Marsphänomene geht weiter. Wie die Vorgänger (zuletzt "Die gläsernen Höhlen", BA 5/06) höchst spannend und überzeugend.. - Die blauen Türme bilden das Portal zu einem fremden Stern, das die Marskinder mit ihren Artefakten durchschreiten. Doch dann beginnen die Probleme, der Rückweg ist versperrt, der Planet erweist sich als die Erde! Ab 12.
von Walter Tevis
Ein meisterhafter Roman über Verlust, Einsamkeit und das Wesen des Menschen
von Stefan Klein
Themen sind u.a. Relativitäts- und Quantentheorie, Zeit und Entropie, Kosmologie, dunkle Materie und Energie. Das Phänomen der Quantenverschränkung wird humorvoll und wohlbegründet in einer originellen Detektivstory erläutert, ebenso die nicht nur hier grundlegende Rolle des Zufalls. Bei Berechnungen im Bereich Astronomie oder Meteorologie mit hinreichender Genauigkeit könnte das gesamte Universum nicht als Speicherplatz ausreichen - "Big Data" als "Kleckerleskram". Ein Hammer und ein Daumen bestehen überwiegend aus "Nichts", aber warum tut es beim Draufhauen weh? Nachdenken macht Freude, die vergnügliche Lektüre führt zu manch echtem "Aha-Erlebnis", Leichtigkeit der Darstellung heißt nicht, dass das Dargestellte immer leicht zu verstehen ist.
von P. E. Jones
Deutsche Autorin der Gegenwart. - Das Jahr 2134: Die Erde steht vor dem Untergang ¿ und mit ihr die gesamte Menschheit. Hunger und Armut, Kriminalität, Gewalt und Terror beherrschen den Alltag. Die einzige Rettung der Menschheit scheint in der Kolonisierung neuer Welten zu bestehen. Die Space Troopers, Kämpfer einer speziell ausgebildeten militärischen Einheit, sollen die Kolonisten beschützen. Doch im Kassiopeia-Sektor wartet ein fremder Feind, dessen Brutalität die Menschheit kaum etwas entgegenzusetzen hat ...
von James Bridle
Während neue Technologien immer schneller und immer massiver bis in die letzten Winkel unseres Lebens vordringen, sind wir immer weniger dazu in der Lage, sie unseren Erfordernissen anzupassen. Sie sind längst zu einer Bedrohung für humane Lebensformen geworden. Eine japanische Touristenfamilie folgt an der Küste Australiens ihrem Navi bis in den Ozean, obwohl die Straße längst verschwunden ist. Auch die Ranger im Death Valley in Arizona kennen dieses Phänomen, dass Ortsfremde der Technik mehr vertrauen als den eigenen Sinnen. Sie haben sogar einen eigenen Begriff dafür: "Tod durch GPS". Doch dieser makabre "automation bias" ist nur ein Gleichnis für die Lage, in der sich die Menschheit heute befindet. Während neue Technologien immer schneller und immer massiver bis in die letzten Winkel unseres Lebens vordringen, sind wir immer weniger dazu in der Lage, sie unseren Erfordernissen anzupassen. Sie sind längst zu einer Bedrohung für humane Lebensformen geworden. In einer rasanten Tour de Force führt uns James Bridle, der "Orwell des 21. Jahrhunderts", durch die technologischen Dystopien der Gegenwart - vom Klimawandel und dem Internet bis zur Automatisierung der Arbeitswelt und der omnipräsenten Datenerfassung. Doch er zeigt noch mehr: Wir müssen eine unberechenbar gewordene Welt anders denken lernen, wenn wir uns in unserem "New Dark Age" noch zurecht finden wollen. Bridle ist ein junger Harari noir - kompetent, funkelnd und düster wie ein Roman von H.P. Lovecraft.