Empfehlungen basierend auf "Streit und Straßenkampf"
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von Victoria Müller
Drastische Aktionen sind die Treiber jeder Veränderung, weiß Victoria Müller. Mit 10 Jahren demonstrierte sie zum ersten Mal, mit 14 machte sie auf einer Anti-Nazi-Demo mit einem Polizeiknüppel Bekanntschaft. Heute evakuiert sie Tiere aus dem ukrainischen Kriegsgebiet und tritt leidenschaftlich und streitbar für Gleichberechtigung ein.In ihrem Buch erzählt Victoria Müller von ihren Erfahrungen als Aktivistin, bei denen sie mehrmals an die Grenzen des Erlaubten stieß. Anhand geschichtlicher Beispiele wie der Frauen- und Bürgerrechtsbewegungen belegt sie die bedeutende Rolle radikaler Proteste und ermutigt dazu, Widerstand zu leisten. Denn gesellschaftlicher Wandel entsteht nicht isoliert, sondern braucht Engagement. Ein Manifest für alle, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen wollen.
von Mirijam Trunk
Insiderwissen für Berufseinsteigerinnen: Was die Chancengleichheit am Arbeitsplatz verhindert und wie man sich dennoch seinen Platz erkämpftKarrieren von Frauen werden aus vielfältigen Gründen ausgebremst, schon die ersten fünf Jahre im Beruf sind entscheidend. Mirijam Trunk, eine der jüngsten Führungskräfte Deutschlands, zeigt, welche Fallen zu umgehen sind. Wie man systemgemachte Hürden überwindet, eingeübte Verhaltensweisen herausfordert und Netzwerkstrukturen für sich nutzt, um im Job zum verdienten Erfolg zu gelangen. Mit Einsichten von Tijen Onaran, Lou Dellert, Fränzi Kühne, Tessa Ganserer, Alice Hasters, Sigrid Nikutta u.a.
von Franziska Grillmeier
VOM LEBEN UND STERBEN AN DEN RÄNDERN EUROPAS – AUFZEICHNUNGEN EINER JUNGEN JOURNALISTIN Franziska Grillmeiers Aufzeichnungen erzählen detailliertund mit großem Einfühlungsvermögen vom Alltag an Europas Grenzen und vergegenwärtigen die systematischen Rechtsbrüche, die dort tagtäglich begangen werden. Ein genauso bewegender wie erschütternder Bericht über jene, deren Ausgrenzung nach ihrer Ankunft in Europa kein Ende nimmt, und über die unmenschliche Realität an den Rändern der Europäischen Union. Die Journalistin Franziska Grillmeier ist 2018 auf die griechische Insel Lesvos gezogen, wo sich zwischenzeitlich das größte Fluchtlager Europas befand. In ihrem Buch nimmt sie auch die Momente zwischen den Schlagzeilen in den Blick, taucht tief in die Lebenswirklichkeit der geflüchteten Menschen ein und zeigt, wie sie sich nach ihrer Ankunft in Europa erneuten Traumatisierungen widersetzen müssen. Grillmeier bewegt sich in Moria, in der Hafenstadt, im Norden der Insel und reist an weitere europäische Grenzorte, an denen die Systematik der Ausgrenzung ähnlich funktioniert. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Geflüchteten selbst, die in zahllosen Gesprächen zu Wort kommen und deren Lebenswege erzählt werden. Die Autorin zeigt, was das Lagerleben mit einem Menschen macht – und reflektiert zugleich, wie das Inselleben auf sie selbst zurückwirkt: Während Grillmeier als Beobachterin aus freien Stücken kommen und gehen kann, endet dort für die Geflüchteten die Erzählung des offenen Europas. Auch die Kriminalisierung der humanitären Hilfe, der Abbau der Pressefreiheit, die Überlastung der Inselbewohner:innen und der Zynismus der Politik in Brüssel und Athen spielen eine zentrale Rolle. So zeichnet Grillmeier durch ihre stillen, doch eindringlichen Begegnungen ein erschütterndes Bild der Menschenrechtsverletzungen an den Rändern der Europäischen Union. Franziska Grillmeier berichtet hautnah aus der Lebenswirklichkeit der Geflüchteten an Europas Außengrenzen: 2018 zog sie selbst auf die Insel Lesbos Eine genauso berührende wie schonungslose Reportage über das Schicksal der Namenlosen an den Rändern Europas Franziska Grillmeier war Mitglied des Recherchekollektivs zur Sendung "Das neue Moria" für das "ZDF Magazin Royale" Für alle Leser:innen von Navid Kermani "Entlang den Gräben"
von Natalie Amiri
Die Autorin leitete von 2007 bis 2020 das Teheran-Büro der ARD und ist ein bekanntes Gesicht auf deutschen Bildschirmen. Als Deutsch-Iranerin in München aufgewachsen, lebt sie schon immer in 2 Kulturen und verfügt gleichzeitig über den Blick von aussen und innen.Egal, worum es geht: Um Bildung, Wirtschaft, Familie, soziale Medien, den Atomstreit, Israel, Jugendarbeitslosigkeit oder den neuerlich starken Einfluss Chinas - die Menschen dort mit ihren Bedürfnissen, dem Wunsch nach Normalität und Frieden sind den Gottesstaat, seine Machtinstrumente (Revolutionsgarde, gesteuerte Korruption, Wächterrat, Bürgermilizen, Denunziation usw.) aber auch die ständigen Sanktionen leid. Sie sehnen sich nach Freiheit, internationaler Anerkennung und Menschenwürde. (2)
von Natalie Dedreux
"Das Down Syndrom ist cool!": Inkluencerin Natalie Dedreux offenbart uns eine neue, verblüffende Sicht auf unsere Welt. Die Menschen sollen mein Buch deswegen lesen, weil ich es wichtig finde, was ich hier zu sagen habe. Dann sieht man, dass ein Leben mit Down Syndrom auch cool ist. Und wenn die sich das Buch durchlesen, dann habe ich auch mehr Fans, und das finde ich gut. Natalie Dedreux ist Bloggerin und Aktivistin. Bekannt wurde sie durch ihren Auftritt in der Wahlarena, als sie Angela Merkel zur Spätabtreibung behinderter Kinder befragte. In diesem Buch hat sie ihre Gedanken und Ansichten und ihre politischen Vorstellungen aufgeschrieben – zu Themen wie Afghanistan, Judentum oder veganer Ernährung. Klar und auf den Punkt beschreibt sie die drängenden Fragen unserer Zeit und macht Mut, sie aus einer neuen, einer anderen Perspektive zu betrachten. Ein Buch gegen Vorurteile und ein engagierter Appell für die Teilhabe aller Menschen an unserer Welt – ohne Berührungsängste.
von Juliane Löffler
Was sich 7 Jahre nach #MeToo in Deutschland verändert hatDie preisgekrönte Journalistin Juliane Löffler führt uns hinter die Kulissen ihrer investigativen Arbeit: Sie erklärt, wie Recherchen über Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt ablaufen und was es bedeutet, sich mit Vorwürfen gegen oftmals mächtige Männer an die Öffentlichkeit zu wagen. Dabei wird klar, wie viel Mut Betroffene und Journalist:innen immer wieder aufbringen müssen und wie schwer es ist, gesellschaftliche Backlashs und hartnäckige Narrative von Schuld und Scham zu überwinden. Auf Basis zahlreicher Fälle und Interviews mit Betroffenen und Expert:innen offenbart Löffler die dahinterliegenden Strukturen. Sie zeigt, wie MeToo seit 2017 zu einer globalen Bewegung wurde, unseren gesellschaftlichen Diskurs verändert und ein neues Bewusstsein geschaffen hat. Doch ihre Analyse beleuchtet auch die Risiken von MeToo und verdeutlicht zugleich, wieso Systeme von Machtmissbrauch in Deutschland bis heute fortbestehen.
von Susanne Koelbl
Exklusive Einblicke in ein Land, das sich gerade neu erfindetSPIEGEL-Reporterin Susanne Koelbl ist gelungen, was kaum einem Journalisten gestattet Sie durfte durch Saudi-Arabien reisen, ohne Beschränkungen und staatliche Aufsicht. Für mehrere Monate hat sie sich durch ein Land treiben lassen, das gerade den tiefgreifendsten Wandel seiner Geschichte erlebt. Kronprinz Mohammed bin Salman will Wirtschaft und Gesellschaft in die Moderne katapultieren, während das Königshaus trotz aller Reformen mit großer Härte gegen Andersdenkende vorgeht. Wohin wird sich Saudi-Arabien entwickeln? Wie erleben Frauen und Künstler, Oppositionelle und tiefgläubige Männer den Bruch mit alten Traditionen und Gewissheiten? Susanne Koelbl gibt faszinierende Einblicke in ein Land, dessen Zukunft für die Region, aber auch für den Westen von zentraler Bedeutung ist.
von Iana Matei
Mariana ist 15 Jahre alt und Sexsklavin, gefangen in einem entsetzlichen Gefängnis aus Angst und Gewalt. Sie ist eine von Tausenden junger Osteuropäerinnen, die Jahr für Jahr in den Westen geschleust und zur Prostitution gezwungen werden. Iana Matei will Mariana retten. Wie schon so viele Mädchen, die sie gerettet hat. Iana Matei erzählt ihre Geschichten. Unvorstellbare Schicksale, die niemand unberührt lassen. "Ein Buch wie ein Paukenschlag." (France Soir).
von Malala Yousafzai
Nach dem Attentat der Taliban auf ihr Leben geriet Malala plötzlich ins Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit. Aber fern der Kameras und Menschenmengen brauchte sie Jahre, um ihren Platz zu finden. In Finding My Way nimmt Malala ihre Leser*innen erstmals mit in die Welt hinter den Schlagzeilen – in einem zutiefst verletzlichen und überraschenden Memoir voller Authentizität, Humor und Zärtlichkeit. Ihr Buch gibt einen intimen Einblick in das Leben einer jungen Frau, die ihr Schicksal selbst bestimmt. Es ist ein zutiefst persönliches Zeugnis der Kraft, die es braucht, ohne Zugeständnisse man selbst zu sein.
von Tahsim Durgun
"Eine Gesellschaftsanalyse, die allen Seiten den Spiegel vorhält."