Empfehlungen basierend auf "Stilübungen"

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von Walter Benjamin

Benjamins Prosa ist nicht etikettierbar, auf keine Formel zu bringen: sie umgreift alle literarischen Formen, von der profunden wissenschaftlichen Abhandlung bis zum »Denkbild« und zum geschliffenen Aphorismus. Die Auswahl aus den von Adorno 1955 herausgegebenen Schriften faßt Arbeiten zusammen, die für das Denken Benjamins charakteristisch sind.

von Marcel Proust

Viele Jahrzehnte wurde die »Suche« nur als ein Sittengemälde der Belle Époque gelesen, als ein Schlüsselroman der frivolen Pariser Oberschicht um 1900. Dabei geht es jedoch um Tieferliegendes: um die unaufhebbare Einbindung des Individuums in die Gesellschaft und seine Abhängigkeit von deren Entwicklung. Proust fängt sie ein, die leisen Erschütterungen und Einflüsse auf der Ebene des Unter- oder Unbewussten – und die Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer macht das im Deutschen auf besondere Weise erfahrbar. Seine zeitgemäße Übersetzung berücksichtigt, dass Proust auch über das Wirken der Zeit auf die Sprache nachdenkt.

von T. S. Eliot

T. S. Eliot, geboren am 26. September 1888 in St. Louis (Missouri), starb am 4. Januar 1965 in London. An der Harvard-Universität, an der Sorbonne und in Oxford studierte er Philosophie und Philologie. Seit 1913 war er in London als Redakteur und Verleger tätig. Außer durch seine Dramen wurde Eliot durch seine Lyrik und seine Essays berühmt. Er erhielt 1948 den Nobelpreis für Literatur, 1954 den Hansischen Goethe-Preis.Ob als Dichter des epochemachenden Langgedichts Das wüste Land oder als Autor der in ihrer Art nicht weniger berühmten Katzen-Gedichte - T.S. Eliot ist mit seiner Lyrik weit über seine eigene Zeit hinaus von irritierender oder belebender Unausschöpflichkeit geblieben. Lyriker der Gegenwart, und nicht nur englische, leben und »arbeiten« mit den Versen Eliots, wie es - über Generations- und Sprachgrenzen hinweg - nur mit einem großen Werk geschieht.Die zweisprachig präsentierten Gedichte dieser Ausgabe wurden übertragen von Christian Enzensberger, Hans Magnus Enzensberger, Erich Fried, Hans-Jürgen Heise, Hans Hennecke, Eva Hesse, Klaus Günther Just, Erich Kästner, Wrener Peterich, Friedrich Podszus, Alexander Schmitz, Rudolf Alexander Schröder, Annemarie Seidel, Hedda Söllner, Peter Suhrkamp, Siegfried Unseld, Nora Wydenbruck, Carl Zuckmayer.Anläßlich des 100. Geburtstages von Eliot am 26. 9. 1988 hat die Herausgeberin Eva Hesse diese Ausgabe revidiert und mit einem neuen Nachwort versehen. Werke I. Die Dramen (st 1561)Inhalt: Sweeney Agonistes, Mord im Dom, Der Familientag, Die Cocktail Party, Der Privatsekretär, Ein verdienter StaatsmannWerke II. Essays I (st 1562)Inhalt: Essays über Kultur und Religion, Bildung und Erziehung, Gesellschaft, Literatur und KritikWerke III. Essays 2 (st 1562)Inhalt: Essays zu konkreten Fragen der Literatur sowie zu einzelnen Autoren und WerkenWerke IV. Gesammelte Gedichte (st 1567)Revidierte Ausgabe mit einem neuen Nachwort

von Georges Perec

Dreh- und Angelpunkt von Georges Perecs Kult­klassiker ist ein Pariser Mietshaus, das in 99 Kapiteln ebenso viele Zimmer vorstellt, und deren exakt 1467 Figuren zählendes Personal (Bewohner und Besucher, Vorgänger und Liebhaber, Verwandte und Verflossene…) an einem Roman sondergleichen weben, an Romanen im Plural. Unwiderstehlich hineingezogen in ergreifende, tragische, witzige, unwahrscheinliche, verrückte Erzählungen lesen wir von Einsamkeit und Verstrickung, Scheitern und Glück und dabei stets große Literatur. Das Leben. Gebrauchsanweisung entwirft ein kaleidoskopisches Panorama, ein kunstvoll gestaltetes Puzzle der menschlichen Existenz.

von Peter Weiss

Sein neues Theaterstück, das sich eng an historische Fakten hält, auf authentisches Material sich gründet und doch von einem historischen Stück so weit wie nur irgend möglich entfernt ist. Leben und Tod Jean Paul Marats werden als Spiel im Spiel, als Theater im Theater, dreizehn Jahre nach seinem Tode im Irrenhaus von Charenton dargestellt. Regie führt der Marquis de Sade.

von Elias Canetti

Elias Canetti. Includes Bibliographical References ( 351-364) And Index. Alphabetical List Of Canetti's Works: P. 365-387. Essays Primarily In German; One Also In English Translation.

von Jean-Paul Sartre

In these four plays, Jean-Paul Sartre, the great existentialist novelist and philosopher, displays his mastery of drama. NO EXIT is an unforgettable portrayal of hell. THE FLIES is a modern reworking of the Electra-Orestes story. DIRTY HANDS is about a young intellectual torn between theory and praxis. THE RESPECTFUL PROSTITUTE is a scathing attack on American racism.-from the back cover

von Rüdiger Safranski

Having previously tackled Nietzsche and Schiller, renowned biographer Rüdiger Safranski sets his sights on the writer considered the Shakespeare of German literature. Goethe (1749–1832), a remarkably prolific poet, playwright, novelist, and, as Safranksi emphasizes, a statesman and naturalist, first awakened not only a burgeoning German nation but also the European continent with his electrifying novel The Sorrows of Young Werther. Safranski has scoured Goethe’s entire oeuvre, relying on primary sources as well as Goethe's correspondence with contemporaries and their comments to one another, to produce an illuminating portrait of the avatar of the Romantic era. Set against the cultural and political turmoil of Europe in the late eighteenth and early nineteenth centuries, Goethe, who intersected with almost every great figure of his age, is thrillingly re-created in this monumental biography. As Safranski ultimately shows, Goethe’s greatest creation, even in comparison to his masterpiece Faust, was his own life.

von Jean-Paul Sartre

Die Fliegen/Die schmutzigen Hände - 2 Dramen - bk2066; Rowohlt Verlag; Jean Paul Satre; pocket_book; 1970

von Theodor W. Adorno

I. Frankfurter Opern- und Konzertkritiken II. Andere Opern- und Konzertkritiken Berliner Memorial / Berliner Opernmemorial / »Mahagonny« / Mozartfest in Glyndebourne III. Kompositionskritiken IV. Buchrezensionen Chinesische Musik, hrsg. von Richard Wilhelm / Was will die neue Musik? / Eine Musikpsychologie / Ernst Kurths »Musikpsychologie« / Eine Geschichte der Musikästhetik / Siegfried Kracauer, Jacques Offenbach und das Paris seiner Zeit / Ernst Krenek, Über neue Musik / Leo Wilzin, Musikstatistik / Ernest Newman, The Life of Richard Wagner, II / W. van de Wall, The Music of the People / Carl E. Seashore, Psychology of Music / Wilder Hobson, American Jazz Music; Winthrop Sargeant, Jazz Hot and Hybrid / Ernest Newman, The Life of Richard Wagner, III / Wagner, Nietzsche, and Hitler / Musiklexikon ohne Staub / Verständnis und Kritik / Walter Kolneder, Anton Webern / Oper: Provinz oder Monopol V. Zur Praxis des Musiklebens Ernst Krenek und Adorno: Arbeitsprobleme des Komponisten / Zum Problem der Reproduktion / Gebrauchsmusik / H. H. Stuckenschmidt und Adorno: Kontroverse über die Heiterkeit / Drei Dirigenten (Rettung: Wilhelm Furtwängler / Darstellung: Hermann Scherchen / Beschwörung: Anton Webern) / Kolisch und die neue Interpretation / Erwin Stein / Maria Proelss / Wilhelm Furtwängler / Opernprobleme / Neue Oper und Publikum / Fragen des gegenwärtigen Operntheaters / Zu einer Umfrage: Neue Oper und Publikum / Konzeption eines Wiener Operntheaters / Arabesken zur Operette / Musikstudio / Nadelkurven / Die Form der Schallplatte / Beethoven im Geist der Moderne / Klemperers »Don Giovanni« / Orpheus in der Unterwelt / Oper und Langspielplatte / »Musik im Fernsehen ist Brimborium« / Antwort des Fachidioten / Reflexionen über Musikkritik Anhang: Entwürfe, Exposés, Memoranden: Zum »Anbruch« / Zum Jahrgang 1929 des »Anbruch« / Exposé zu einer Monographie über Arnold Schönberg / »Was ist Musik?« / Die Geschichte der deutschen Musik von 1